15.05.08 16:32 Uhr
 4.606
 

Nintendo muss 21 Millionen Dollar Strafe zahlen

Nachdem die Firma Anascape Ltd. 2006 gegen Nintendo wegen Patentverletzung geklagt hatte, verurteilte ein Gericht in Texas Nintendo nun zu einer Strafe in Höhe von 21 Millionen US-Dollar. Die Patentklage betraf Gamepads für verschiedene Spielekonsolen von Nintendo.

Eine Pressesprecherin von Nintendo gab an, das Urteil anzufechten, um zumindest die Höhe der Strafe zu reduzieren. Des Weiteren sei Nintendo froh, dass nicht auch andere ihrer Gamepads von den Patentverstößen betroffen sind.

Anascape klagte auch gegen Microsoft. Jedoch konnten sich in diesem Fall beide Parteien außergerichtlich einigen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: neverfall
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Million, Dollar, Strafe, Nintendo
Quelle: www.heise.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Forschen bringen Schimpansen das Spiel "Schere, Stein, Papier" bei
USA: Berater treten aus Protest gegen Donald Trump aus Industrierat aus
AirBerlin ist insolvent

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.05.2008 16:37 Uhr von Zahnpasta
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Ich glaube kaum: das sich Nintendo an 21 Millionen $ Strafen stören wird..
Das bezahlen die aus der Portokasse..
Kommentar ansehen
15.05.2008 16:37 Uhr von big_alp
 
+10 | -10
 
ANZEIGEN
ich denke,dass es verkraftbar für den Videospielgiganten ist.
Außerdem ist es in Ordnung wenn so großen Konzernen auch mal die Grenzen aufgezeigt werden.
Kommentar ansehen
15.05.2008 16:38 Uhr von Sertac
 
+12 | -2
 
ANZEIGEN
Stimmt, soviel wie die an der WII verdient haben ;)
Aber 21 Millionen Dollar sind schon ne menge
Kommentar ansehen
15.05.2008 16:40 Uhr von da_vollhorst
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
hmm Ich denke zwar dass ihnen die 21 Millionen nicht sonderlich weh tun, dennoch warum die Strafe nicht senken wenn es möglich ist...es sei denn die Gerichtskosten dafür wären höher dann wäre es mit sicherheit schwachsinn...
Kommentar ansehen
15.05.2008 17:05 Uhr von CroNeo
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Sucht mal nach Infos über Anascape: Scheint nämlich eine Briefkastenfirma zu sein. Wahrscheinlich mit dem Ziel die bescheuertsten Patente aufzukaufen bzw. Patentanträge zu stellen um die Firmen dann im nachhinein zu verklagen.

Verstehe daher auch nicht ganz, wieso Microsoft kleinbei gab.
Kommentar ansehen
15.05.2008 17:23 Uhr von First-Master
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Microsoft eben die haben halt das nötige Kleingeld um solchen Streiterreien aus dem Weg zu gehen ;-)
Kommentar ansehen
15.05.2008 17:43 Uhr von Hydra3003
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
nach Berichten zufolge handelt es sich um Patentrechtverletzungen aus den Jahren 1998 bis 2000. Dabei haben die nicht etwa Controller bzw. Gamepads von der texanischen Firma kopiert, sondern es geht um Dinge wie druckempfindliche Tasten und der Vibration-Funktion. Anscheinend hat sich die Firma Anascape mal etwas patentieren lassen und möchte nun auch etwas abhaben. Komischer Weise trifft es aber nur die grossen Konzerne. Anscheinend gibt es da mehr Geld zu holen.
Kommentar ansehen
15.05.2008 23:25 Uhr von trench
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
grosse konzerne: natürlich gibt es da mehr geld zu holen, kleine verdienen mit sowas ja auch nicht viel. wenn einer abgeben sollte, dann firmen von nintendos grösse und umsatz, was aber eigentlich geklärt sein sollte ist, ob die patentansprüche seriös sind, oder ob es sich bei der firma um eine derjenigen handelt, die den markt nach patenten abgrast um damit umsatz zu scheffeln. und zwar lieber in strafen als in korrekten gebühren -> vglbar abmahnungen im internet (in etwa).
Kommentar ansehen
16.05.2008 00:22 Uhr von guso
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ma sehen: ich denke das nintendo das schon "ziemlich" locker zahlen könnte, nur wer lässt sich darauf ein so eine hohe menge an $ zu zahlen? Jeder "videospielegigant" würde bei ein bisschen grips versuchen, den "preis" für das geschehen runterzuhandeln...

walk on
Kommentar ansehen
16.05.2008 07:24 Uhr von Lustikus
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ist doch egal: ob das ne Briefkastenfirma ist.
Wenn ein Hersteller so etwas auf den Markt bringt, muß er schauen, ob es dafür ein Patent gibt.
Tut er das nicht ist er selbst schuld!

Dann müßte man sich ja auch über all die Leute beschweren, die sich eine Domain im Vorfeld sichern!
Kommentar ansehen
16.05.2008 12:05 Uhr von cyrus2k1
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Lustikus: Das Problem ist nur, das manche Patente so breit gefasst sind, das damit quasi alles abgedeckt wird. Zudem verhindern diese Patente Innovationen, den die Firmen die sie halten bringen diese Produkte oft niemals auf den Markt, so das die patentierten Geräte niemals erscheinen.
Kommentar ansehen
16.05.2008 13:55 Uhr von Lustikus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@cyrus2k1: 100% ack klar...

jedoch wenn es so ein Patent gibt müssen da auch andere Firmen drauf Rücksicht nehmen - ob wir das nun gutheißen können oder nicht - leider!
Kommentar ansehen
16.05.2008 18:18 Uhr von chaoslogic
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Patent: So breitgefächert wie Patente ausgelegt werden in Ihrer funktionellen Beschreibung ist es aber auch kein Wunder,daß nur noch große Firmen Innovationen vorantreiben und Neuigkeiten auf den Markt bringen. Die kleinen Firmen können solchen Rechtsstreitigkeiten nicht stand halten, wenn da wieder irgendeine bequeme Firma die nur aus Rechtsanwälten besteht Ihre eingekauften Patente ausgezahlt haben möchte.

Oder anders formuliert -> Die Patente treiben uns zurück in die Höhlen.

Da geh ich mal schnell aufs Patentamt und lass mir das Wohnen in Erdausgehobenen Löchern und Ausgehöhlten Felsen patentieren.
Reibungsmindernde achssymetrische Bauelemente sind sicher auch noch nicht patentiert, genauso wie Entzünden einer Exothermen Reaktion durch chemische Reaktion oder mechanische Reibung.
Kommentar ansehen
16.05.2008 19:23 Uhr von Racery
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wadde ma, ist Anascape nicht diese firma die dauernd irgendwelche anderen firmen verklagt?
und zu den patenten, die gabs ja eigendlich, damit sich erfinder sicher sein können das ihre erfindungen nicht kopiert werden. werfen wir nun einen blick nach china:
hier wird kopiert was nicht eingegossen ist, (und selbst das hält die nicht auf), und das schlimme daran ist dass die kopien brand gefährlich sein können (wenn zum beispiel autoteile plagiiert werden).
was lernen wir daraus?
1. Patente dienen heut mist nurnoch zur bereicherung von leuten die meist nichteinmal wissen wozu das gerät gut ist was patentiert ist, und
2. Denen die ein Plagiat von etwas herstellen wollen, denen ist sowiso egal ob ein Patent besteht.(China)

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?