USA und GB zensieren im Kampf gegen den Terror islamische Begriffe
Die USA und Großbritannien haben ihre Bemühungen im Kampf gegen den Terror erweitert. Bisher verwendete Wörter wie Dschihad, Mudschaheddin, islamischer oder islamistischer Terrorismus sollen nicht mehr in einem Atemzug mit al-Qaida und anderen Organisationen genannt werden dürfen.
Durch diese neue Vorgehensweise soll in der öffentlichen Wahrnehmung die religiöse Motivation, wenn vorhanden, von Terroristen nicht mehr dargestellt werden. Das würde nicht nur die Taten von Terroristen versachlichen, sondern auch ein rechtliches Vorgehen gegen Hassprediger ermöglichen.
Der neue Sprachgebrauch entspräche in erster Linie strategischen Überlegungen, um friedliche Moslems nicht mit für sie positiv besetzten Begriffen vor den Kopf zu stoßen, da sie im Zusammenhang mit Terroristen genannt werden.