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Deutschland: Weniger Schwarzkopien als im Vorjahr

Laut einer neuen Studie wird in Deutschland unlizenzierte Software weniger eingesetzt als in der Vergangenheit. Dies spricht gegen den aktuellen Trend in anderen Ländern, in denen immer mehr Schwarzkopien verwendet werden.

In der EU wurde ein Rückgang um ca. ein Prozent festgestellt. Georg Herrnleben, Direktor des Herstellerverbundes BSA, begründet dies durch gute Aufklärungsarbeit durch den Staat sowie gut überlegte Maßnahmen zur Verhinderung oder Lizenzierung von Schwarzkopien.

Auf dem Weltmarkt sind die Anteile unlizensierter Software um ca. drei Prozent gestiegen: Wäre die Software legal erworben worden, hätten 48 Milliarden Dollar mehr eingenommen werden können. In Deutschland beträgt diese Summe nur 1,33 Milliarden.


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WebReporter: neverfall
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Schwarz, Vorjahr
Quelle: www.golem.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.05.2008 12:33 Uhr von Pitbullowner545
 
+8 | -0
 
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also: mein DVD player hat ne "direct to movie" taste und überspringt den ganzen mist einfach

ich frag mich eh was das auf originalDVDs soll, wenn die im netz landen ist das eh alles weggerippt

also mein Rucksack wurd im kino nie durchsucht, soll mal einer wagen den anzufassen, ich beruf mich dann mal auf notwehr und ruf danach 112..
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15.05.2008 12:38 Uhr von fBx
 
+11 | -1
 
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ich denke raubkopien nehmen zu ;): http://www.shortnews.de/...
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15.05.2008 12:41 Uhr von Great.Humungus
 
+7 | -1
 
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Das Problem an der Musikindustrie ist,
Von 100 Lieder die man runter lädt findet man 10 gut und von diesen 10 hätte man sich vll 1 gekauft, dennoch rechnen die ihren Verlust auf die 100 Lieder und nicht auf das 1 an. Nur so kommen diese unrealistischen Zahlen in 100 Milliardenhöhe raus.

Die Musikindustrie sollte mal lernen das die Zeit von 30 Euro Albem und 20 Euro Singles vorbei ist.
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15.05.2008 12:53 Uhr von Mistbratze
 
+8 | -0
 
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Wenn ich schon lese, das die Softwareindustrie 48 Milliarden mehr eingenommen hätte, wenn alle legale Kopien erworben hätten.

Die guten Leute sollten mal bedenken, das sich viele Software zum herumprobieren herunterladen und dann wieder löschen. Manche brauchen halt Software zum testen, gerade in der Prüfungszeit wie z.B. Windows 2008 Server oder QuarkXPress. Es gibt Programme die kosten schnell mal ein paar Tausend Euro. Das ganze nur mal etwas auszuprobieren ist nicht bezahlbar.

Solange der Nutzer kein Geld damit verdient, sei es durch die Software selbst oder weiterverkauf der nicht lizensierten Kopie entsteht meiner Meinung nach auch kein Schaden.
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15.05.2008 13:18 Uhr von Shadondriel
 
+5 | -0
 
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@Mistbratze: Naja, für die Industrie ist es natürlich schon ein Schaden, da die nicht mehr einfach alle Leute mit dem letzten *zensiert* über den Tisch ziehen können *fg*

@Thema: Mag aber überhaupt mal wissen, ob die Musikindustrie auch auf Probe gehörte CDs in einem Laden als Verlust und Raub und Verbrechen gegen die Menschheit usw. betrachtet :-S
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15.05.2008 13:22 Uhr von stephanB1978
 
+7 | -0
 
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eher wunschdenken als realitaet: spricht fuer mich aus diesen zahlen. in den meisten laendern koennen sich menschen normale software/spiele wohl kaum leisten.

selbst wenn niemand mehr schwarzkopien nutzen wuerde, wuerde sich der umsatz kaum aendern. es wuerde wohl eher zu einem vermehrten einsatz von freeware kommen.

bei dvd wuerden die videotheken sich wohl freuen, da die leute sich filme ebend vermehrt ausleihen.

gekauft wuerde wie immer nur bei besonderen interesse. wieso soll ich mr einen film kaufen der mich nur einmal interessiert? oder ein spiel, wo ich nach 30min feststelle es gefaellt mir nicht, wenn es denn laeuft. das hauptproblem ist und bleibt, das fehlende umtauschrecht bei software. bei 10euro spielen kann man ein risiko eingehen. aber bevor ich mir eine software fuer mehr als 20euro kaufe, moechte ich sicher sein, dass sie funktioniert und zwar ohne probleme. und vorallem moechte ich testen koennen, ob diese software besser ist als die freewarevarianten.

mein budget fuer dvd/software betraegt im monat ca. 100euro. ein fehlkauf kann und will ich mir da nicht leisten.
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15.05.2008 14:00 Uhr von Zilk
 
+10 | -0
 
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@autor: Danke für die "Schwarzkopie", ich kann diesen Unsinn mit "Raubkopie" schon lange nicht mehr hören.
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15.05.2008 14:06 Uhr von Tommy44
 
+14 | -0
 
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@ Autor: 5 * dafür dass du Schwarzkopien geschrieben hast ;)
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15.05.2008 15:38 Uhr von Slaydom
 
+2 | -1
 
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@shadow: Probe CD`s werden auch mitgezählt;) hatten sie mal irgendwann erwähnt...
Sollte ja verboten werden, Cd´s wegzuschmeissen...
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15.05.2008 16:56 Uhr von dragon08
 
+2 | -0
 
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Ich auch 5 Sternchen ;.): Wegen Schwarzkopien statt Raub......... !


Und zum Thema wurde eigentlich alles gesagt.
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15.05.2008 17:15 Uhr von simmew2
 
+2 | -0
 
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schwarzopie: vielen dank dafür ^^
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15.05.2008 17:31 Uhr von Neverfall
 
+1 | -0
 
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dankeschön: für die guten Bewertungen^^
ich wollte zu dem beitrag von fbx noch sagen dass weltweit mehr unlizenzierte software im umlauf ist aber speziell in deutschland ist es weniger geworden
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15.05.2008 22:31 Uhr von StevTheThief
 
+3 | -0
 
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ich geb auch 5*: für die schwarzkopie :-)

hier mal quote von der raubkopie-news:
"seien wir mal theorethisch:

100 leute kaufen sich einen pc
72 haben windows original
10 nutzen OSS
18 haben windows illegal

das macht pro 100 pc´s (gehen wir von 170€ für win vista aus) 1700€ schaden, der nicht ist, eine luftblase!
Puff - den gibts nicht und hats nie gegeben!

seien wir weiter theorethisch:

auf einer grossen seite für SCHWARZKOPIEN wird 10.000 mal Adobe Photoshop in der aktuellsten version heruntergeladen:
Ladenpreis: <1000€
von 10.000 hätten (wenn es keine schwarzkopie gäbe):
5.200 GIMP / Paint.net o.ä. genommen
3.200 hätten jemanden gefragt der ahnung und ein programm hat gefragt
1.500 hätten MSPaint genommen oder es ganz sein gelassen
98 hätten Photoshop Elements gekauft (ca. 50€)
2 hätten sich das aktuelle gekauft

das heißt_
1000 mal 10.000 = 10.000.000 "verlust" die die industrie gerne hätte
98 mal 50 + 2 mal 1000 = 6900

10.000.000 - 6900 = 999.310€ differenz zwischen industrie und realität!"

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