14.05.08 20:37 Uhr
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Wende am Lehrstellenmarkt ein Trugschluss?

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) äußerte sich jüngst äußerst optimistisch über die derzeitige Situation auf dem deutschen Lehrstellenmarkt. Dies wurde nun vom DGB in Zweifel gezogen.

Der Bundesjugendsekretär des DGB, René Rudolf, bezeichnete es als "[...] Versuch, die Situation schönzureden". Bei der Betrachtung des DIHK bleiben die 385.000 Altbewerber und Jugendliche aus berufsvorbereitenden Kursen außen vor.

Eine Forderung des DGB ist es, Betriebe, die keine Auszubildenden einstellen, mit einer Abgabe zu belegen. Demgegenüber unterstreichen Wirtschaftsvertreter die mangelhafte schulische Vorbildung vieler Bewerber, die diese von vornherein für einen Ausbildungsplatz disqualifiziere.


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WebReporter: mamuko
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Wende, Lehrstelle
Quelle: www.netzeitung.de

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14.05.2008 20:00 Uhr von mamuko
 
+0 | -0
 
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SO, wer hat nun die Mütze auf?
Die Schule? Die Eltern? Weil sie es nicht gebacken bekommen, den Teenagern das Einmaleins in die Birne zu hämmern?
Die Politik? Weil es sie eigentlich einen Scheißdreck interessiert, was schulpolitisch so läuft (Kann man nix mit verdienen)
Oder gar die Arbeitgeber? Weil sie völlig überzogene Anforderungen stellen, wie z. B. die Berechnung einer Dreiecksfläche?
Ich bin für jedes Klischee offen. ;-)
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14.05.2008 21:13 Uhr von Xajorkith
 
+6 | -10
 
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Blödes Geschwätz der Gewerkschaft, die Deutschland mal wieder schlecht redet.

Viele der "Altbewerber" sind nicht qualifiziert für die Ansprüche der Betriebe.
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15.05.2008 01:05 Uhr von Great.Humungus
 
+7 | -5
 
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Sozialleistungen für Schulabbrecher und Hauptschüler/Gesamtschüler mit einem Schnitt von unter 4.0 streichen. Natürlich wäre das Geschrei dabei groß, allerdings wer "auf die Schule sch...t" und sich nicht beteiligen will hat meiner Meinung auch kein Recht auf Arbeitslosengeld.
Im Gegenzug sollte man allerdings mehr Möglichkeiten Wie B´K´s, WG´s usw bieten.

Allgemein sollten Arbeitslose, die nie gearbeitet haben nur Lebensmittelmarken bekommen, klingt radikal allerdings kenne ich mehr als genug Leute die keinen Bock auf Arbeit haben und mit ihren 400 Euro monatlich zufrieden sind, da sie keien Umkosten für Wohnung usw haben.

Ist zwar alles ziehmlich Radikal, allerdings mutiert Deutschland zum sozialhilfe-Staat den immer mehr ausnutzen und dagegen muss man etwas tun
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15.05.2008 01:49 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -1
 
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Also wenn ich so die Zeitung lese, stelle ich schon deutlich mehr neue Lehrstellenangebote fest, als noch vor ein paar Jahren.

Aber es stimmt schon, Altbewerber sollten gezielter von Staat und Wirtschaft unterstützt werden. Immerhin sind die Altbewerber oft gut qualifiziert und besitzen bereits eine Menge (Berufs-)Erfahrung. Oftmals braucht es nur eine Kleinigkeit, um einen Altbewerber "fit" für ein gewünschtes Anforderungsprofil zu machen.
Freilich nutzt aber der größte Wasserkopf nix, wenn die Arbeitgeber grundsätzlich nicht bereit sind, ein anständiges Entgeld zu bezahlen. Anstatt zu Jammern sollten die Betriebe sich endlich entscheiden was ihnen lieber ist - ein Laden mit höheren Personalkosten, der läuft, oder ein Laden mit niedrigeren Personalkosten, der aufgrund Kräftemangels steht.
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15.05.2008 02:50 Uhr von meisterthomas
 
+5 | -1
 
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Umfragen, Statistiken und andere Vorbilder: Haben eines gemeinsam, es sind Meinungsbilder und somit moderne Vorbilder. Leicht zu frisieren und zu manipulieren und genau das ist auch ihr Zweck, etwas schlecht oder auch schön zu reden, wie die Situation am Ausbildungsmarkt.

Die Bildung und Ausbildung unserer Jugend ist seit Jahren schon das Armutszeugnis einer hochentwickelten Industrienation und somit politisch gewollt!
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15.05.2008 07:36 Uhr von vostei
 
+4 | -0
 
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der abbau der notwendigkeit einer: ganz normalen berufsausbildung, wie einer lehre ist bereits in vollem gange, es merkt bloß keiner...

im endeffekt läuft alles auf eine schmale elite hinaus, der rest der zweidrittelgesellschaft von wirtschaftsgnaden kann froh sein wenn er arbeiten darf - bezahlen muss man ja jetzt schon fast dafür...

und das übrige drittel? Tja - dafür gibt es ja den staat.
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15.05.2008 09:34 Uhr von shortcomment
 
+3 | -0
 
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Frage: Mich würde einmal interessieren ob bei diesen Ausbildungen rein schulische dazu zählen. Diese muss man aus eigener Tasche zahlen und meist sind die Klassen in diesen Schulen leer. Schülermangel heißt es. Aber wer kann es sich schon leisten 800 Euro im Monat für Schule zu zahlen?
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15.05.2008 09:46 Uhr von Jorka
 
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@Great.Humungus: Ich finde diese Idee ganz und gar nicht gut- da ich in einer Stadt lebe mit einer offiziellen Arbeitslosenquote von gut 20% lebe, inoffiziell könnte es auch nochmal doppelt so hoch sein.
Wenn für das Klientel was du angesprochen hast, die Leistungen gestrichen werden würden, bräche wohl ein Bürgerkrieg aus....

Eher sollten stattdessen die Unternehmen ihre Anforderungen herunterschrauben...
Ich weiss es klingt blöd Leute einzustellen, die vllt nicht so ein gutes Abschlusszeugnis haben, ABER besser diese Leute können arbeiten und in die Rentenkasse einzahlen als durch sie durch ihre Lage gezwungen sind arbeitslos zu bleiben. Früher gabs es nämlich auch noch Stellen für solche Bewerber (eben Arbeitsplätze in der Industrie), aber heute gibt es sie nicht mehr und genau darauf sollte mal reagiert werden, ansonsten sehe ich für unser Land bald sehr schwarze Zeiten aufziehen... Und das können wir auch nicht wollen.
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15.05.2008 09:46 Uhr von vostei
 
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es geht eigentlich nur um den reinen: Lehrstellenmarkt - die Tendenz, dass die Wirtschaft es am liebsten hätte, wenn die normalen Schulen, also die Grundschulen Spezialwissen vermitteln sollten, ist jedoch auch schon sichtbar...

OK - die Qualität der grundsätzlichen Schulausbildung lässt tatsächlich zu wünschen übrig - die Berufsschulen müssen da immer wieder nachbessern - aber dennoch ständig auf "Vorqualifikation" herumzureiten, um die "Stiften" möglichst ständig im Betrieb zu halten ist auch nicht gerade das Grüne vom Ei...
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15.05.2008 10:49 Uhr von vostei
 
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@derwillnurspieln: lehrjahre sind oder sollten keine herrenjahre sein - die gehaltsentwicklung in der großindustrie was lehrlinge betrifft finde ich da, auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, gelinde gesagt - ehm - etwas übertrieben.

es muss nicht billig sein, aber ein lehrling sollte sich jeder betrieb, SOWEIT ER ÜBERHAUPT ausbilden DARF - leisten können, somit kann man auch nicht pauschal JEDEN betrieb, der nicht ausbildet zur kasse bitten...
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16.05.2008 14:10 Uhr von Jorka
 
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@derwillnurspieln: War dann wohl ein genmanipuliertes Ei :D

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