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Beihilfe für Beamte - Staat könnte 500 Millionen Euro sparen

Im Gesundheitswesen ließen sich durch die Streichung einer staatlichen Beihilfe für Beamte rund 500 Millionen Euro Steuergelder einsparen.

Laut Recherchen des ARD-Magazins Panorama sorgt der Zuschuss zur Krankenversicherung der Staatsbediensteten dafür, dass die Ärzte den 2,3-fachen Honorarsatz abrechnen dürfen. Damit sind die Beamten in den Praxen den Privatpatienten gleichgestellt und werden in einigen Fällen bevorzugt behandelt.

Die Lasten trägt der Steuerzahler. Die sogenannte Beihilfe ließe sich leicht per Gesetz abschaffen, allerdings sind die meisten der zuständigen Politiker selbst Beamte.


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WebReporter: npd-blog.info
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Million, Staat, Beamte, Beihilfe
Quelle: daserste.ndr.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2008 20:22 Uhr von Alfaeins
 
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Tja: das haben sich die Politiker ja gut eingefädelt. Sagen zu uns normalem Volk spart wo ihr könnt. Die die Politiker nemmen sich wie immer ein schönes Stück vom Kuchen.
ICH MÖCHTE GERNE WIEDER EINEN KÖNIG HABEN HABEN. Denn kann man wen er nicht mehr vom Volk getragen wird,den Kopf entfernen lassen.
Und nicht wie wir blöden Deutschen die sich vor der Wahl von nicht möglichen Wahlverstrechen einlöhlen lassen und Sie wiederwählen.
Aber wie immer nur meine Meihnung
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14.05.2008 22:09 Uhr von chris5
 
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lol: als ob es einen abgeordneten, der 10 000 im monat verdient ob er ne private versicherung abschließen muss oder nicht.
die meisten beamten sind normalverdiener zb lehrer, die so ein wenig geld einsparen können.

achja wir könnten eigentlich alle polizisten entlassen..... was das für einsparungen wären....
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15.05.2008 01:06 Uhr von CHR.BEST
 
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@chris5: Ich seh da keine Benachteiligung darin, wenn ein Arzt für einen Patienten, der zufällig Beamter ist, dasselbe Entgeld von der Kasse bekommen wie z. B. für einen einfachen Arbeiter oder Angestellter.

Immerhin schaffen Beamte keine Werte, sie Verwalten lediglich alles und werden dafür von denen bezahlt, die reale Werte schaffen. Und da muß man aufpassen, daß die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt, was bei 1 : 2,3 leider nicht mehr gegeben ist.
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15.05.2008 11:50 Uhr von phil_85
 
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Behhilfe ist meist mit privater gekoppelt. Mein Vater ist Beamter und bekommt Beihilfe. Nebenbei ist man quasi automatisch privat versichert. Das kommt Hand-in-Hand.
Nur bezahlt die Beihilfe etwas mehr als die private (aber zb Brille nur ab teilweiser Blindheit...).

Die Beihilfe sollte nicht abgeschafft werden, sondern dass die Ärzte verlangen können, was sie wollen...wieviel mehr mir schon Ärzte für die Behandlung abgezogen haben, nur weil ich mitversichert bin, will ich nicht wissen...

Ach ja, wenn wir die Beihilfe abschaffen, können wir MRT-Praxen auch gleich zumachen, die kriegen nämlich rund 150€ für einen Scan der eigentlich 1000-1500€ kostet...
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29.05.2008 08:45 Uhr von carioca45
 
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Falsche Rechnung: Wenn die Beihilfe für Beamte abgeschafft würde, müsste der Staat dafür monatlich den Arbeitgeberanteil der gKV bezahlen.
Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass dies für den Staat teuerer käme als das Beihilfesystem, wo nur die tatsächlichen Krankheitskosten bezuschusst werden und der Beamte sich für den Rest der Aufwendungen privat versichern muss, was für ihn nicht günstiger kommt als der Arbeitnehmeranteil der gKV.
Außerdem hat sich die Beihilfe sehr an die gKV angepasst, was zu teilweise sogar höheren Eigenbelastungen führt.
Fazit: Man muss schon den gesamten Zusammenhang betrachten und sich nicht nur einseitig das herauspicken, was zur eigenen meinung passt.
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15.07.2008 09:27 Uhr von hochgart
 
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Beamtenprivilegien kappenGleichstellung beantragen: Es gibt doch einen Gleichstellungsbeauftragten und ein Diskreminierungsverbot. Warum ist es in Deutschland möglich ein Zweiklassensystem zu schaffen. Hier sind die Gewerkschaften aufgerufen eine Veränderung zu fordern. Die Gewerkschaften haben doch eigentlich eine Sinneskriese, seitdem Streiks kaum noch möglich sind, da die Kassen leer und die Systematik der früheren erfolgreichen Streiks durch Gesetzesänderungen nicht mehr durchführbar ist. Nur in Einzelfällen (öffentlicher Dienst durch Organisierungsgrad?)(Kleine, starke Gewerkschaften z.B. Cockpit) ist ein Streik noch möglich.
Diese Sinneskriese könnte durch stärkeres Politische Engagement beendet und die Gewerkschaften zu alter Kraft zurückfinden.
Für den Staat würde eine Abkehr vom heutigen Beihilfesystem sicherlich sehr viel Geld kosten, welches aber wieder im Gesamten Kassensystem (Gesetzliche Versicherte) zu hohen Einsparungen führen würde. Das Scheinargument die zwei verschiedenen Vorschläge der SPD und der CDU zur Krankenkassenreform (Bürgerversicherung) sind nur leere Worte, da es sich nur um Wahlversprechungen handelt und kein Mensch der privat versichert ist (Beamte schon garnicht) daran interesiert ist das System zu verändern.

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