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Bundespräsident Köhler wirft den Banken vor, ein "Monster" erschaffen zu haben

Bundespräsident Horst Köhler übt scharfe Kritik an dem Verhalten der Banken auf dem Weltfinanzmarkt. In einem Interview mit dem "Stern" sagte Köhler: "Wir waren nahe dran an einem Zusammenbruch der Weltfinanzmärkte". Außerdem hätten die Banken den Finanzmarkt zu einem "Monster" gemacht.

Auch wüssten selbst die Banker nicht mehr, wie sie mit diesem Markt umzugehen hätten. Es fehle jeglicher Bezug zur realen Wirtschaft. Dazu bräuchte man sich nur die Gehälter der Manager anzuschauen, meint Köhler.

Des Weiteren fordert der Bundespräsident eine "strengere und effizientere Regulierung" zur Kontrolle der Finanzmärkte. Die großen Landesbanken sollten sich zu einer einzigen Zentralbank zusammenschließen. Damit wäre eine dauerhafte Überprüfung des deutschen Finanzsektors gegeben.


WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, Bundespräsident, Monster, Horst Köhler
Quelle: www.n-tv.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2008 09:47 Uhr von badboyoli
 
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Ich weiß nicht so genau was ich von den Aussagen unseres Bundespräsidenten halten soll? Einerseits stimme ich ihm zu das die Finanzmärkte strenger Überwacht werden müssen. Andererseits halte ich einen Zusammenschluss für gefährlich, da so etwas nicht im Sinne der freien Marktwirtschaft ist.
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14.05.2008 12:09 Uhr von Great.Humungus
 
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Zu den Gehältern, klar sind die Gehälter überzogen, allerdings sind in Amerika die Managergehälter im Schnitt 3 mal so hoch und um konkurenzfähig zu bleiben müssen wir gleich ziehen, sonst wandern alle kompetenten Fachleute aus.

Wer jetzt mit "siehe Telekom" und sonst was kommt dem muss man auch z. B. der Porsche Chef hat das Kapital 6000% gesteigert.

Managergehälter nach Leistung zu bezahlen wäre auch ne gute Idee, allerdings wer arbeitet schon gerne auf Risiko?
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14.05.2008 12:13 Uhr von vostei
 
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@ Great.Humungus - interessant: Michael Schumacher ist zwar nur ein Sportler, aber er hat genau das gemacht, was du sagst - dafür wurde er öffentlich beschimpft, allen voran unser geliebtes Schmierblatt mit vier Buchstaben...

liest man sowas auch über internationale Manager?
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14.05.2008 12:15 Uhr von LOS KACKOS
 
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sehr geile überschrift wenn man sie ohne betohnung vor sich hin ließt
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14.05.2008 12:35 Uhr von Great.Humungus
 
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@ mkrenegat: "Kommt wir springen von einer Brücke"
"Nein ihr könntet dabei sterben"
"Ach immer das selbe ausgeleierte Argument, vll brechen wir uns aber nur beide beine und verbringen den Rest unseres Lebens im Rollstuhl"

Das Argument kann ausgeleierter sein wie ein polnische Pro....e, solange es der derzeitigen Situation entspricht.

Im moment sind die USA (leider) noch das Maß der Wirtschaft. Wenn China diese Position in 20 Jahren (vll schon in 1 Jahr) abgelöst hat ist Zeit uns nach ihnen zu richten.
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14.05.2008 12:55 Uhr von graemer
 
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China wenn wir uns nach China richten müssten, dann würde alles noch viel korrupter...
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14.05.2008 13:04 Uhr von Great.Humungus
 
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Es geht mir nicht darum das China oder USA so toll sind, es geht darum das die Firmen nach China auswandern weil man dort billiger produzieren kann und die Manager nach Amerika weil sie dort mehr verdienen. Deutschland muss für den Markt attraktiv werden und das geht nur wenn wir uns nach dem Markt richten, denn der Markt richtet sich leider nicht nach uns (das haben wir ja schon gesehen bzw gespürt, siehe Carrera[China] und VW[Brasilien]).
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14.05.2008 13:05 Uhr von Mr.ICH
 
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Zwei Daumen hoch für die ersten zwei Absätze. Bei dem letzten weiss ich nicht recht was ich davon halten soll.
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14.05.2008 13:21 Uhr von artefaktum
 
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@Great.Humungus: Glaubst du eigentlich alles, was man dir so erzählt? Diese Ansammlung an Clichés die du hier verbreitest (bzw. unreflektiert weitergibst) sucht seines gleichen.
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14.05.2008 13:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich verstehe es trotzdem nicht offenbar funktioniert die Marktwirtschaft nur, wenn man Löhne wie in China hat und Managergehälter wie in den USA.
Sonst hat das Volk entweder keine Arbeit oder keine Manager. Sieger ist wer beides vereint.

Hoffentlich greift da mal jemand ein, der ein bisschen vernünftig denkt und diese Mittelalter-Denkweise beendet. Jemand der den Banken die Macht nimmt.
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14.05.2008 13:42 Uhr von Great.Humungus
 
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Am besten Verstaatlichen wir alle Firmen, lassn die Manager für einen Hungerlohn arbeiten, erhöhen das Gehalt aller Mitarbeiter um 5000 euro und tätovieren, DDR auf die Stirn und sehen zu wie Deutschland über nacht zugrunde geht.

Du gehst ja auch zu dem Becker der die Brötchen am billigsten anbietet und arbeitest in dem Betrieb wo man dir am meisten für bezahlt, wieso sollte es in der Wirtschaft anders laufen.

Es tut mit leid wenn euch die Wahrheit nicht gefällt aber in der Politik wie auch in SN wird die Meinung der Mehrheit vertreten und nicht die der Wahrheit. Wie schon jemand anders zu sagen pflegt, "es ist eine unbequeme Wahrheit"

"offenbar funktioniert die Marktwirtschaft nur, wenn man Löhne wie in China hat und Managergehälter wie in den USA.
Sonst hat das Volk entweder keine Arbeit oder keine Manager. Sieger ist wer beides vereint."

Solange auf dem Weltmarkt keine gleichen verhältnisse bestehen ist das leider nicht möglich
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14.05.2008 13:53 Uhr von artefaktum
 
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@ThomasHambrecht: "... ... offenbar funktioniert die Marktwirtschaft nur, wenn man Löhne wie in China hat und Managergehälter wie in den USA."

In den USA funktioniert die Marktwirtschaft aber nicht. Die Amerikaner müssen jedes Jahr 500 Milliarden Dollar (!) an Krediten beim Rest der Welt aufnehmen (meist China), um ihre Volkswirtaft überhaupt über die Runden zu bringen. Ganz im Gegenteil zu uns: Unser Aussenhandelsdefizit ist sehr psotiv, Tendenz sogar noch steigend.

@Great.Humungus:

"Es tut mit leid wenn euch die Wahrheit nicht gefällt aber in der Politik wie auch in SN wird die Meinung der Mehrheit vertreten und nicht die der Wahrheit. Wie schon jemand anders zu sagen pflegt, "es ist eine unbequeme Wahrheit"

Sorry, aber für diese Billig-Rhetorik ("ihr wollt ja nur nicht die unbequeme Wahrheit erkenne, aber ich spreche die unbequeme Wahrheit aus") musst du dir einen anderen Dummen suche.
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14.05.2008 13:58 Uhr von lauDo
 
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mhm: the Wave :D
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14.05.2008 14:17 Uhr von :raven:
 
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Das ist ja mal ein Vorschlag! Einige Banken bedienen Finanzprodukte als gäbe es kein Morgen, andere "geniessen" schlechtes Management oder sind irgendwie anders schlecht aufgestellt.
Ich dachte immer, wir leben in einer Marktwirtschaft mit dem Grundgesetz "Angebot/Nachfrage". Aber hier wird reguliert, manipuliert und wenn notwendig auch getäuscht.

Werden Gewinne eingefahren, verdienen sich die Manager eine goldenen Nase. Werden Verluste eingefahren, verdienen sich die Manager auch eine goldene Nase, nur dass die Zeche obendrein vom Steuerzahler bezahlt werden muss!

Und Köhler will das alles in noch "bessere" Bahnen lenken und noch mehr Kontrolle ausgeübt wissen. Da wird Stück für Stück eine Planwirtschaft gebastelt, die nur ein Ziel zu kennen scheint, nämlich die vollständige Umverteilung von Werten zugunsten der ohnehin schon Reichen.

Merkel reist durch die Weltgeschichte wie ein Aussenminister und fährt im Windschatten der Amis, tja, und Köhler... was macht der? Der propagiert schon mal die Konsequenzen des Vertrages von Lissabon, so dass Typen wie Schäuble bereits frohlocken.

Danke, Herr Köhler! Danke für diesen Vorschlag!
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14.05.2008 14:22 Uhr von Jean-Dupres
 
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Für wen war Köhler eigentlich früher tätig ? War da nicht irgendetwas mit Banken ?!?

Hat Köhler seine Erkenntnisse erst jetzt erlangt oder hat sein Vorgehen aufgrund seiner Bundespräsidentschaft schon Methode ?!
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14.05.2008 14:54 Uhr von badboyoli
 
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@ Jean-Dupres: Laut der Quelle hatte Köhler diese Meinung bereits bevor er Bundespräsident wurde.
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14.05.2008 16:52 Uhr von tutnix
 
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@Jean-Dupres: jupp da war mal was mit banken, nur leider nix positives.
http://www.tagesspiegel.de/...

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