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Hamburg: Kinderstreit auf dem Spielplatz endete fast tödlich

Ufuk (14 Jahre) wollte mit seinem Freund im Hamburger Stadtteil Bergedorf Fußball spielen, als Alexander (13 Jahre) ihm mit dem Brieföffner in die Brust stach. Es wurde nicht nur die Lunge, sondern auch die Hauptschlagader getroffen. Aufgrund der schweren Verletzung war ein Krankentransport fraglich.

Alexander provozierte durch Beleidigungen Ufuk und Tarik. Obwohl diese nicht auf darauf eingingen, stach der Junge mit einem Brieföffner zu. Ufuk und sein Freund Tarik verfolgten den Täter noch, als Ufuk vor der Haustür zusammenbrach. Alexander stand zu der Tat und kehrte zum Tatort zurück.

Um eine Vernehmung des Jungen durchzuführen, müssen erst die Eltern aus Polen zurückkehren. Der Täter, welcher von seinem 21-jährigen Bruder beaufsichtigt wird, ist bereits durch Morddrohungen in der Siedlung bekannt. Das Opfer inzwischen ist aus dem künstlichen Koma erwacht.


WebReporter: do-28
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Spiel, Kind, Hamburg, Spielplatz
Quelle: www.abendblatt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2008 12:06 Uhr von S8472
 
+32 | -13
 
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Alexander? Naja, man kann sich seinen Teil denken.
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13.05.2008 12:11 Uhr von Nervender_Teenager
 
+19 | -2
 
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Da der Täter unter 14 ist wird er wohl straffrei bleiben... an solchen Stellen wünsche ich mir immer die Gesetzgeber würden endlich einsehen, dass auch Jugendliche unter 14 zu Verbrechen fähig sind...
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13.05.2008 12:11 Uhr von Flyingarts
 
+8 | -2
 
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oh man: Das finde ich schon hart, ein 13-jähriger der auf andere einsticht und mit Mord droht, das geht doch zu weit.
Vorallem, da man den auch nicht zur Rechenschaft ziehen kann, solange er noch keine 14 ist, was ich in diesem Fall sehr bedauerlich finde. Mir scheint es so als ob der schon ganz genau weiß was er da tut und sagt.
Wenn man sich heute mal die Jungkriminellen mal anguckt, dann finde ich das man ernsthaft über ein herabsetzen der Straffähigkeit nachdenken sollte.
Klar kommt jetzt wieder, der hatte eine schwere Kindheit aber wenn seine Eltern ihm schon nicht beigebracht haben, das sein Handeln Konsequenzen hat, dann muss das wenigstens der Staat jetzt machen.
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13.05.2008 12:17 Uhr von hpo78
 
+16 | -2
 
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ziemlich egal was der für ne kindheit hatte: er stellt eine Gefahr für seine unmittelbare Gesellschaft dar und sollte deshalb Konsequenzen tragen. Der CIA verschleppt 8-Jährige nach Somalia ins Gefängniss als angeblich Terror verdächtig und wir schaffen es nicht, einen 13-jährigen wildgewordenen, Sorry wildgeboreren zu bändigen. Ab ins Heim für schwererziehbare oder die Psychatrie oder ...?
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13.05.2008 12:47 Uhr von Noseman
 
+3 | -3
 
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Ich weiss gar nicht was hier manche haben: Es gibt zwar keine rechtliche Möglichkeit, Kinder einzuknasten in Deutschland.

Und das ist auch sehr, sehr gut so.

Aber natürlich kann man die wegsperren. Es gibt durchaus geschlossene Heimplätze; leider viel zuwenig (der Bedarf scheint höher zu sein und stetig zuzunehmen).
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13.05.2008 13:07 Uhr von ThinkingMan
 
+14 | -6
 
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Nationalität: Ufuk und Tarik könnten genau so gut Deutsche sein, das geht auch aus der Quelle nicht hervor. Alexander könnte Pole sein oder nicht.
Warum sollte es auch wichtig sein wo ein Täter gebürtig herkommt? Normalerweise sollte die Tat zählen. Nicht der Geburtsort, die Hautfarbe oder Religion.
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13.05.2008 13:20 Uhr von Meinungsgeber
 
+4 | -1
 
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Hallo Erziehung?? Wo ist denn da die Erziehung?? Meiner Meinung nach, haben die Eltern total versagt. Und wie schon gesagt: Ändert die Gesetze, damit auch Piefken die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen, denn sowas ist gar nicht witzig.
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13.05.2008 13:53 Uhr von Snak3
 
+3 | -1
 
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Und: wahrscheinlich wird er (der Täter) in unserem "schönen Rechtsstaat" sowieso nichts zu befürchten haben....
Er ist ja noch nicht 14. Da hätte er den anderen auch umbringen können. Er ist ja ein Kind, er weiß ja nicht was er tut wenn er Morddrohungen ausspricht und auch versucht diese wahrzumachen...
Und wenn er verurteilt werden würde dann würde er auch nur ein paar auf die Finger bekommen und wenn es hoch kommt ein bisschen Sozialarbeit...

Dieses Rchtssystem kotzt mich echt an. Bis 14 kann man machen was man will. Bis 21 wird man auf jeden fall nur nach Jugendstrafrecht verurteilt, danach manchmal auch noch...
Und Steuerhinterzug ist eine rechtlich gesehen schlimmere Straftat als Kidesmissbrauch...

//Achtung kann Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten...
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13.05.2008 18:26 Uhr von Gloi
 
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Traurige Geschichte: Wie kann ein Kind in dem alter schon so kaputt sein. Ich verstehe einfach nicht warum sich niemand richtig um den jungen Täter gekümmert hat, wenn er doch schon mehrfach auffällig geworden ist. Bei einem 13-Jährigen der Morddrohungen gegen andere Kinder ausspricht stimmt etwas nicht.

Der kleine Ufuk musste jetzt dafür bezahlen das der Staat seine Aufgaben in der Jugendfürsorge vernachlässigt.

Interessanter Artikel dazu:
"600 Ämter gibt es, doch keines ist organisiert wie das nächste. Ob ein Kind in Not zuverlässig Hilfe bekommt - Glückssache. Und Familienbetreuung, eine der sensibelsten Aufgaben des Staates, ist komplett privatisiert."
http://www.stern.de/...
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14.05.2008 00:22 Uhr von Borgir
 
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die stechen: sich gegenseitig ab....hammer was kinder heute so alles treiben. ich kann nur sagen: frau hermann hatte im grunde ihrer aussage vollkommen recht (sprich werteverfall und moralverlust)

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