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Birma - Ist die Zeit für eine Invasion gekommen?

Der Welt zeigt sich die wohl größte humanitäre Krise seit dem Tsunami des Jahres 2004. Zuverlässigen Schätzungen zufolge haben beinahe 100.000 Menschen ihr Leben verloren, eine weitere Million könnte das gleiche Schicksal ereilen. Die Militärjunta behinderte die Hilfsaktionen, SN hatte berichtet.

Der sich im Ruhestand befindliche frühere General William Nash hat nun im US-Magazin "Time" Stellung bezogen. In dem Beitrag wird die Frage gestellt, ob die Zeit für eine ernstere Option gekommen sei, nämlich die eines Einmarschs in Birma, um somit das an Macht sehr interessierte Regime zu entfernen.

So müsse die Welt einen Konsens finden, wann und unter welchen Umständen Zwangsinterventionen anlässlich abzuwendender humanitärer Katastrophen zulässig seien.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Zeit, Invasion, Birma
Quelle: www.time.com

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2008 21:55 Uhr von Great.Humungus
 
+48 | -9
 
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Wenns es den Amerikanern wirklich um den Weltfrieden und Demokratie gehen würde könnten sie sich hier beweisen, ansonsten gibt es noch andre Länder mit mehr Bodenschätzen.
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12.05.2008 22:00 Uhr von dragon08
 
+35 | -1
 
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In Amerika gibt es auch Leute, die nicht das "Schema F" eines Amerikaners passen.

Aber leider sind es nicht genau diese Leute , die Schlagzeilen machen !





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12.05.2008 22:03 Uhr von meistelhoang
 
+7 | -22
 
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12.05.2008 22:38 Uhr von Oberhenne1980
 
+21 | -3
 
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Anderer Vorschlag Wie wäre es, wenn sich die Birmesen selbst erheben und das System stürzen?

Das haben andere Länder schon vor ihnen geschafft....
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12.05.2008 22:57 Uhr von kampfkeksMHL
 
+7 | -5
 
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@ Klabautermann1936: so das erste geht an dich ;) hast du ne ahnung von china?? meinste echt dass die so human sind wie du dir das grad zurecht gesponnen hast??

un 2. (nicht an Klabautermann1936^^) wissn wir doch was passiert wenn die usa mal wieder irgendwo einmarschieren >_<
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12.05.2008 23:09 Uhr von Dr.G0nz0
 
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einmarsch: in diesem besonderen fall fände ich eine besetzung birmas gut. das china dies sehr negativ auffassen würde ist wohl richtig, allerdings ... wenn es einen starken multinationalen konsens gibt, der sowohl die usa als auch die eu und evtl sogar russland miteinschliesst, wären auch den chinesen die hände gebunden. ausserdem steht olympia vor der tür und allein deswegen müssen die chinesen die füsse relativ stillhalten.
der richtige zeitpunkt wäre genau jetzt und keinen tag später.

schade dass nichts passieren wird.
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12.05.2008 23:09 Uhr von vatan_77
 
+9 | -17
 
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3. Weltkrieg: lässt grüßen

Europa soll endlich mal was unternehmen gegen die Völkermörder.....
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12.05.2008 23:19 Uhr von CyG_Warrior
 
+9 | -0
 
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Die Grundidee: ist gar nicht mal so schlecht....

Allerdings dürfte AUF GAR KEINE FALL mal wieder die "selbsternannte Weltpolizei" USA da den Vorreiter machen, sondern eher die UN.

Was z.Z. in Birma abgeht, ist echt unter aller Sau...

Die Junta dort gehört imho schnellstmöglich weg und der Weg für freie, demokratische Wahlen sollte geebnet werden...NACHDEM das Volk dort mit dem nötigen versorgt wurde und Ruhe eingekehrt ist.
Aber um Himmelswillen NICHT schon wieder eine "Demokratisierung" wie im Irak unter der Federführung der USA!!!
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12.05.2008 23:20 Uhr von venomous writer
 
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Allianz der Couragierten: Ich halte eine Invasion in Birma im Anbetracht der Notlage zig tausender von Menschen für angebracht. Und eine Bevölkerung, die tagtäglich um ihre Existenz kämpft, wird derzeit nicht die Kraft haben, sich jetzt auch noch gegen eine Militärdiktatur zu erheben. Hier sind die Vereinten Nationen gefordert, oder zumindest eine Allianz der Couragierten die auch vor einer Ächtung durch China nicht zurückschrecken.
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12.05.2008 23:36 Uhr von Praggy
 
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da gibt es öl: das wird meines wissens nach über südkorea an die usa verkauft da die usa nicht direkt mit birma geschäfte machen dürfen. die welt ist so verlogen, da kommt mir die galle hoch

ausserdem haben noch die chinesen einen fuß in der tür...

http://burma.total.com/...
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13.05.2008 00:09 Uhr von MpunktWpunkt
 
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Der kann sich mit: dem Historiker aus Israel zusammen tun. Ein kleiner Atomarer Erstschlag ins Delta. Vielleicht steigt dann noch genug Dreck in die Atmosphäre damit das Ozonloch wieder dicht wird.
mfg
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13.05.2008 01:58 Uhr von lopad
 
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Es wird mit Sicherheit zu keiner Invasion kommen. Denn Birma aka Burma aka Myanmar ist per du mit China, und keines der Westlichen Länder wird sich mit China anlegen, nichtmal die USA.
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13.05.2008 06:18 Uhr von arisolas
 
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hmm ne also: ich bin eigentlich gegen gewalt und gegen invasionen, besonders wenn die amerikaner sich da einmischen, aber in diesem falle wäre ich absolut dafür, zwar nicht von den amerikanern, sondern vielleicht eher seitens der europäer...

meiner meinung nacht ist das unmenschlich, politik hin oder her.

es kann nicht angehen, das die hilfsgüter an den grenzen zum stocken kommen, wegen irgendwelcher wahlen oder sonstiger politischer angelegenheiten und später nur begrenzt güter angenommen werden und mit diesen noch propaganda videos gedreht werden welche die eigene regierung in ein falsches licht rücken.

ich krieg einfach das gefühl nicht los, das die regierung ihre eigenen landsleute als geiseln für politische machtspiele halten.
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13.05.2008 08:20 Uhr von vostei
 
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@oberlehrer: Verdurstet wird aber innerhalb kürzester Zeit, verhungern dauert länger, wobei die Chance an der Ruhr zu krepieren letztere Qual verkürzt - das Prob ist die Zeit.

Meiner Meinung nach muss man die Junta an ihren Pfründen packen, d.h. die Konzerne, die Birmas Erdgas, Öl und Gold vermarkten müssen Druck bekommen selber Druck zu machen - für eine größere militärische Intervention ist es inzwischen zu spät - die Leute brauchen schnell Hilfe, der Junta jedoch das Gefühl zu vermitteln ihren Hintern besser nicht mehr aus ihren Bunkern zu bewegen wäre aber auch nicht schlecht....
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13.05.2008 08:33 Uhr von Rainer080762
 
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Invasions: Die Machthaber in Birma sch..... auf die Leute und auf die Welt.
Die sind nur an ihrer Macht Erhaltung interessiert.
Sie habe vorher Leute umgebracht das kam der Sturm nur recht
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13.05.2008 08:39 Uhr von Jimyp
 
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@ Oberlehrer: Ich glaube, die Bevölkerung würde des sehr gerne wollen, sind aber selbst nicht in der Lage dazu!
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13.05.2008 10:10 Uhr von Jimyp
 
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@Judas II: Wieso sollten es überhaupt die USA machen? Können ja auch mal andere Verantwortung übernehmen!
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13.05.2008 11:38 Uhr von Jimyp
 
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@Judas II: Das ist ja noch lange kein Grund. Für solch ein "Projekt" könnte man ja auch extra Ressourcen freistellen.
Wenn überhaupt, dann müsste eine Invasion unter UN-Führung laufen.
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13.05.2008 12:34 Uhr von Jimyp
 
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@Judas II: Die Russen plustern sich doch in letzter Zeit immer ziemlich auf und wollen unbedingt mitreden. Sollen die mal was beitragen, von denen kommt nie etwas!
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13.05.2008 12:44 Uhr von Jimyp
 
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@mcinternet: Es muss ja nichts Negatives sein. Sie haben dort in dieser Region einen nicht zu unterschätzenden Einfluss, vor allem gegenüber China.
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13.05.2008 13:14 Uhr von hudiblibu
 
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Die UNO muss handeln!! Der Weltsicherheitsrat sollte schon längst einberufen worden sein.
Mitglieder der UN, die eine solche Sizung ablehnen, sollten aufgefordert werden, sich an einer humanitären Intervention, notfalls einer Invasion zu beteiligen. Da zeigt sich dann, wer tatsächlich Menschen helfen und sie nicht nur ausbeuten will.
Wenn China als Verbündeter der Militärregierung von Birma nicht intensiv auf die dortigen Machthaber einwirkt und es tatsächlich zum Massensterben der Bevölkerung kommt, dürfte kein Sportler mehr in China antreten.
Solange nur noch Wirtschaftsinteressen Vorrang vor allem anderen haben, stellt sich die Weltgemeinschaft ein Armutszeugnis aus. Daß Deutschland auf der gleichen Welle reitet hat sogar unser Bundespräsident dadurch bewiesen, daß er unter einem lächerlichen Vorwand, den Dalai Lama nicht empfangen will.
Man kann sich als Deutscher nur noch schämen.
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13.05.2008 13:51 Uhr von hudiblibu
 
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@JudasII: Ich glaube, daß es in Deutschland mehr Arbeitsplätze gäbe, wenn verantwortungsbewusste Unternehmer nicht nur den schnellen Profit im Auge hätten und in die Länder abwandern, um sich dort billiger Arbeitskräfte zu bedienen. Die Globalisierung als unvermeidliche Tatsache hinzunehmen, ohne Rücksicht auf den Menschen und seine Grundbedürfnisse, das führt letztendlich zur Weltwirtschaftskrise und Gewalt in den ärmsten Ländern. So gesehen, finde ich das Verhalten unseres Bundespräsidenten als kurzsichtig und verantwortungslos.
Ich bin der Überzeugung, daß es nur eine Frage der Zeit ist, daß China sich von unseren Investoren verabschieden wird, wenn genügend knowhow abgeschöpft worden ist.
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13.05.2008 14:01 Uhr von jedi99
 
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die haben kein öl: da geht der dabblju dummkopf nicht hin und riskiert das leben "our boys".
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13.05.2008 14:50 Uhr von heliopolis
 
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Blödsinn! Was ist an dieser "humanitären Krise" anders als bei jenen, die ständig präsent sind? Ganz klar, hier geht es um eine Katastrophe, bei der man einerseits den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen und auf der anderen Seite sein Ego polieren kann.

Auf der Welt verrecken täglich tausende Menschen bzw. Kinder, weil sie nichts zu essen haben und/oder aufgrund fehlender, medizinischer Versorgung an Krankheiten grausam verenden. Daran geilt sich die Presse seltsamerweise nicht auf. Denn das bekommt man nicht wirklich mit. Bei einer Katastrophe ist das anders. Da hat man offensichtlich keine andere Wahl und muss so tun als sei man betroffen. In Wahrheit geht einem das aber doch sowas von am A*sch vorbei.

Und was das Einmarschieren ins Land angeht, da muss man erst einmal die Bodenschätze prüfen. Vielleicht sollte man ein paar Schilder "Hier liegt Öl" aufstellen und diese dem CIA verticken. Dann sollte diese Frage gelöst sein.
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13.05.2008 16:16 Uhr von christi244
 
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Helio: Ich gebe Dir recht. In der Tat passiert dies täglich, auch ohne derartige Katastrophen, wobei diese Geschichten überhaupt nicht zur Debatte stehen.

Und, wenn ich schon wieder lese, wer hier alles von den großen Orgas Kohle abgrasen will, so vergeht mir die Spendenbereitschaft insgesamt bzw. ich spende dort, wo ich weiß, wo meine Kohle ankommt und was damit geschieht.

Dass die Caritas hier im Lande überhaupt noch als spendenwürdig gilt verwundert mich dann doch sehr. [Edit Girgl]

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