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Umfrage: Deutschland hat keinen Bock mehr zu arbeiten

Das IFAK Institut räumt mit seinem "Arbeitsklima-Barometer" mit alten Tugenden der Deutschen auf. Nicht mehr Fleiß und Verlässlichkeit kennzeichnet den Deutschen, sondern Lustlosigkeit und Hang zum Minimalprinzip.

Nur noch zwölf Prozent der Arbeitnehmer empfinden eine Verbundenheit mit ihrem Brötchengeber. Die Mehrheit (64 Prozent) empfindet ihre Tätigkeit nur noch als notwendiges Übel.

Dies spiegelt sich in den Ausfallzeiten der Beschäftigten wider. Während motivierte Angestellte pro Jahr nur 4,3 Tage mit krankheitsbedingter Abwesenheit glänzten, schaffte die andere Gruppe eine durchschnittliche Ausfallzeit von zehn Tagen.


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WebReporter: mamuko
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Umfrage
Quelle: www.netzeitung.de

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86 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2008 12:47 Uhr von mamuko
 
+0 | -0
 
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Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Ich verdiene heute als Familienvater das Gleiche, wie 1986 als alleinstehender Handwerker. Dazwischen liegen aber ein Studium und ein Sack voll Qualifikationen.
Das kann einen die Euphorie schon ein wenig verleiden.
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12.05.2008 12:57 Uhr von herrderdinge
 
+68 | -3
 
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wen: wundert´s???????????
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12.05.2008 12:58 Uhr von Ray71
 
+81 | -2
 
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Früher: konnte ich mir nach Abzug von Miete, Strom und Lebensmittel wenigstens noch was leisten, heute reicht das Gehalt gerade noch so, ab der nächsten Erhöhung ist eisernes Sparen bei Lebensmitteln angesagt, da es sonst gar nicht mehr reicht. Aber man soll immer länger für immer weniger Geld arbeiten? Die Reichen werden immer reicher, die Ärmeren nagen bald am Hungertuch. So sieht die Realität aus, aber keinen interessiert es.

Wie soll man da noch Euphorie für seine Arbeit bzw. den Brötchengeber aufbringen?
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12.05.2008 13:04 Uhr von ausnahmefall
 
+47 | -0
 
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Ist ja auch kein Wunder Mich überrascht das nicht. Erstens ist der Verdienst oft nicht entsprechend der Leistung - warum soll man sich den A**** aufreißen, wenn man für´s Minimalprinzip das selbe bekommt?! Denn die Löhne sind nunmal echt gering. Besonders bei den Handwerkern! Bei anderen - wie in meiner Firma - mag dann noch dazu kommen, daß man vom Chef gemobbt wird. Das Prinzip ist, daß alle, denen es nicht paßt gehen können. Und so verliert man einfach die Lust am Arbeiten. In irgendeiner Studie habe ich auch gelesen, daß Arbeitgeber zu wenig loben. Wenn man Mist gebaut hat muß man mit Repressalien rechnen, wenn man aber etwas besonders gut gemacht hat, dann wird das erwartet. Wo bleibt die Motivation MEHR zu machen, als das was nötig ist? Ich habe sie jedenfalls auch verloren. :-(
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12.05.2008 13:17 Uhr von GermanCrap
 
+23 | -0
 
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Arbeiten schon aber dann muss es sich auch lohnen. Wenn die Unternehmen mehr bezahlen würden und der Staat die horrenden Steuern und Sozialabgaben senken würde, dann würden die Arbeitnehmer auch motiviert sein. Wenn aber das Einkommen zum leben nicht reicht, dann kann man Lust auf Arbeit ganz einfach nicht erwarten.
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12.05.2008 13:20 Uhr von Great.Humungus
 
+26 | -4
 
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Gehalt selbst bestimmen: Wie wärs denn wenn wir unser Gehalt selbst bestimmen dürften oder es zumindest um 16 % erhöht würde, dass würde sicherlich die Motivation steigern.
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12.05.2008 13:26 Uhr von Fleischor
 
+17 | -2
 
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Das kann: allerdings nur eine kleine Zahl von Wahl-Berlinern tun ;)
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12.05.2008 13:38 Uhr von Mad_Flow
 
+57 | -0
 
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» Solange mein Chef so tut,
als würde er mich richtig bezahlen, solange tue ich so, als würde ich richtig arbeiten! «
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12.05.2008 13:39 Uhr von CHR.BEST
 
+16 | -0
 
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Viele Brötchengeber sehen in ihrer Belegschaft ja auch nun noch ein "notwendiges Übel". Und von Tugenden bei der Mehrzahl deutscher Arbeitgeber kann man doch eh schon lange nicht mehr sprechen. Warum sollte es umgekehrt also besser sein?

Merke: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück. Immer!
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12.05.2008 13:48 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
+8 | -5
 
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"Dies schlägt sich in den Ausfallzeiten der Beschäftigten wieder"

Also entweder "spiegelt" es sich "wieder" oder es "schlägt" sich "nieder", aber "sich wieder schlagen" geht nicht.
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12.05.2008 13:49 Uhr von Scopion-c
 
+10 | -1
 
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Wen wunderts? Man geht für ein eigentlich gutes Gehalt arbeiten und am Monatsende ist davon gerade noch soviel über das man davon ein bisschen was auf die Bank legen kann. Da vergeht einem schon die Lust am Arbeiten.

@Nokia1234

Sei doch froh, bei der jetzigen Lage in D würde es sicher noch schlimmer aussehen.
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12.05.2008 13:58 Uhr von Noseman
 
+11 | -15
 
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@ ZappZarappZappZapp: Da muss ich jetzt ober den Oberklugscheisser geben.

Es spiegelt sich "wider", ohne e. Spiegelns tut sich etwas im Sinne von "gegen", nicht im Sinne von "zurück" = (wieder); deshalb ohne "e".
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12.05.2008 14:05 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
+9 | -4
 
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@Noseman: "Es spiegelt sich "wider", ohne e. Spiegelns tut sich etwas im Sinne von "gegen", nicht im Sinne von "zurück" = (wieder); deshalb ohne "e"."

Da hast Du natürlich Recht. Es ist allerdings klein Klugscheissen - wie Du es nennst - wenn man etwas verbessert. Es erhöht einfach die Lesbarkeit und das Verständnis, wenn man etwas richtig formuliert, was bei einer News schon wünschenswert wäre in meinen Augen. Manche News - ich beziehe mich dabei allerdings jetzt nicht auf die von diesem Autor eingereichten - sind einfach nur schrecklich formuliert, die man hier so lesen kann. Sowohl stilistisch als auch grammatikalisch. Vielleicht gibt es ja für den Autor eine Editier-Funtkion.
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12.05.2008 14:34 Uhr von xjv8
 
+4 | -3
 
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@ Mad_Flow: Dein Kommentar hat es auf den Punkt gebracht.
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12.05.2008 14:37 Uhr von Bautram
 
+9 | -1
 
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arbeiten? gerne! ich gehe gerne arbeiten und versuche auch (fast) immer, mein möglichstes zu tun. natürlich gibts tage, da tut einem alles weh, der schädel dröhnt oder es ist einfach der bescheidenste auftrag der welt.. dann lässt man sich schonmal etwas gehen. aber am nächsten tag klotzt man dann vielleicht mehr rein als im durchschnitt, lässt eine der 2-3 üblichen kaffee-pausen weg und kann so das vortags-tief wieder ausgleichen. und das ist glaube ich auch das wichtigste.
natürlich wird man gerne gelobt. natürlich hätte man gerne mehr geld. aber wer durchschnittlich vielleicht nur 50% seiner leistung einsetzt, der darf auch nicht erwarten, dass es anders läuft.

abschliessend möchte ich noch was zur fehlenden verbundenheit mit dem arbeitgeber sagen: leute, die vielleicht nur nen zeitvertrag haben und wo der arbeitgeber dann sämtliche "lücken" nutzt, um keinen Festvertrag erteilen zu müssen. wo verträge vielleicht sogar so datiert werden, dass der vertrag kurz vor Monatsende ausläuft und der arbeitnehmer für diesen monat dann keinen Urlaubsanspruch mehr erhält. oder das Weihnachtsgeld wird gestrichen, weil der chef sich ein neues motorrad gekauft hat.
wo sowas läuft, brauch sich kein arbeitgeber über fehlende verbundenheit zur firma wundern.
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12.05.2008 14:55 Uhr von Slaydom
 
+12 | -2
 
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wundert: niemanden.
Seit 30 Jahren stagnieren die Löhne, während die Unterhaltungskosten über 800% gestiegen sind...
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12.05.2008 15:04 Uhr von Ottokar VI
 
+10 | -0
 
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Das "in den Wald reinruf" Prinzip: Wieso sollte man sich mit einem Arbeitgeber identifizieren, für den der Arbeitnehmer nur eine Kostenstelle in der Bilanz ist, und der nur befristete Arbeitsverträge vergibt?

Ich finde es bei der Entwicklung der letzte Jahre nur gesund, wenn Arbeitnehmer den Arbeitgeber mit dem gleichen Respekt begegnen, wie der dem Arbeitnehmer begegnet = so schnell wie möglich so viel rausholen, wie es geht. Und wenn nix mehr drin steckt, fallenlassen wie einen rotten Apfel.
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12.05.2008 15:05 Uhr von mamuko
 
+4 | -1
 
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@ZappZarappZappZapp / @Nosemann: Ich stimme Euch beiden zu. Es hätte auch "nieder" heißen sollen. Eine Editierfunktion wäre sicher wünschenswert, aus nachvollziehbaren Gründen wird es diese aber auch nicht geben. Es sei denn, ein News-Checker prüft die Korrektur erneut. Ansonsten ist auch der inhaltlichen Manipulation Tür und Tor geöffnet.
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12.05.2008 16:27 Uhr von Artim
 
+9 | -0
 
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arsch aufreissen ? für brötchengeber denen die arbeitnehmer am selbigen vorbeigehen ? ich kann diese einstellung verstehen

lohndumping, sozialabbau, zweiter oder dritter job zum überleben
da kann einem die lust schon vergehen
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12.05.2008 17:45 Uhr von hk-one1
 
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unterschied zu nem anderen land: also ich befinde mich zur zeit in australien und der unterschied zu deutschland bezogen auf die arbeitsmoral ist unglaublich. zum einen herscht hier ein mangel an arbeitnehmern, deshalb tun die arbeitgeber einfach viel für ihre angestellten, zum anderen wird hier einfach noch ein vernünftiger lohn gezahlt. ich höre hier niemanden rummeckern, dass er arbeiten gehen muss.
in deutschland hingegen ist es doch kein wunder, einerseits muss man sich als arbeitnehmer hundertfach bewerben, um einen job zu bekommen und andererseits versuchen die arbeitgeber doch immer, den niedrigst möglichen lohn zu zahlen. wie soll ein arbeitnehmer denn da engagement entwickeln und sich sogar verbunden mit der firma fühlen, die einen selbst versucht, so gut wie möglich auszubeuten?
zZt bin ich noch student aber danach bin ich mir ziemlich sicher, dtl. den rücken zu kehren, wenn sich nicht einiges ändert. ich gehe doch nicht studieren um dann um einen job zu betteln, da gehe ich lieber in ein anderes land wo gut ausgebildete leute noch mit kusshand genommen werden und auch eine entsprechende entlohnung erhalten.

in diesem sinne: goodbye germany
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12.05.2008 19:27 Uhr von datenfehler
 
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naja Würden viele für ihre Arbeit entsprechend entlohnt werden, würde sich das ändern. Ich kann die Leute verstehen, die das notwendige Übel machen, weil sie sonst gar kein Geld mehr hätten, aber eigentlich keine Lust dazu haben. Wenn man kein ordentliches Resultat (Gehalt) sieht, dann sinkt nunmal die Motivation...
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12.05.2008 20:32 Uhr von fiver0904
 
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@Staubsaugerhasser: Volle Zustimmung, ABER auch dann, wenn sich anständige Menschen zusammentun und die aktuellen Gesetze ändern. Mein Kommentar und Deiner könnte schon als Volksverhetzung gewertet werden... Raubkopierer werden härter Bestraft als Kinderschänder, Politiker wettern gegen Konten in Liechtenstein, haben aber ihre selbst dort, HartzIV, Überwachungswahn, Feinstaubplakette, ...

Oh je, wenn ich alles schreiben würde was ich denke wäre der BND bestimmt gleich in meiner Einfahrt!
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12.05.2008 20:49 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Wundert mich auch nicht: Man arbeitet sich bis ins Grab und hat oft am Monatsende trotzdem 0. Löhne steigen nicht oder nur wenig, Ausgaben werden immer größer, die Chance im Alter das Rentenalter noch zu erleben, und wenn ne gescheite Rente zu bekommen, immer weniger.
Man erwartet, dass die Leute weiter fahren für einen Job, dagegen wird Benzin immer teurer, Kilometerpauschale gekützt.
Kann man es sich bald überhaupt noch leisten, arbeiten zu gehn, wenn der Arbeitsplatz weiter weg ist?
Bei ner Jobsuche wird ebenfalls erwartet dass man notfalls ans andere Ende von Deutschland zieht, und Familie und alles zurücklässt.
Wenn man sich die gegenwärtigen Umstände anschaut, wer hat da Lust drauf?
Die Arbeit selbst ist nicht das Problem. Wo ich arbeitslos war mal paar Monate, hab ich die Kriese bekommen, mir hat die Arbeit gefehlt, eben ein geregelter Alltag. Ich hab aktuell auch nen guten Job wo alles stimmt.
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12.05.2008 21:50 Uhr von dragon08
 
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Ihr habt ja schon alles gesagt und passent dazu sind diese Shortnews

Gehaltszufriedenheit fällt weiter
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Großfamilien stärker von Inflation betroffen
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Und der Staat ist als Arbeitgeber nicht besser als alle Anderen !


Die Lohnerhöhung hat sich schon aufgebraucht , ehe Wir sie bekommen haben.


.
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12.05.2008 21:57 Uhr von Nothung
 
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die Gruppe mit 10 Tagen: Ausfallzeit im Jahr ist im öffentlichen Dienst beschäftigt, oder?

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