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Wenn das Haustier armer Besitzer Hunger hat - Tierfutter von der Tafel

Es gibt zunehmend Tierbesitzer, die ihrem Hund oder ihrer Katze Liebe geben, aber das Geld für Futter für ihren treuen Begleiter nicht aufbringen können. Ein Ausweg wäre eine sogenannte Tiertafel. Doch ein solches Angebot steht nicht überall zur Verfügung.

Insbesondere in Ostdeutschland gibt es mehrere Stellen der Tiertafel Deutschland, die in Magdeburg zuerst an den Start ging. 250 Tierhalter mit 500 Tieren werden allein von der Tiertafel aus Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt versorgt. Ein Hartz IV- oder Rentenbescheid müssen vorgelegt werden.

Manche Kritiker sehen die Tiertafeln skeptisch. Sie argumentieren, Tierhalter sollten sich vor der Anschaffung Gedanken machen, was auf sie an Kosten zukomme. Die Tiertafeln benötigen Futterspenden, um die steigende Nachfrage befriedigen zu können.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Besitzer, Besitz, Hunger, Haustier, Tafel
Quelle: www.mz-web.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2008 05:18 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
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Ein Hund oder eine Katze begleitet einen Menschen einen bedeutenden Teil seines Lebens. Wenn man sich das Tier vor 5 Jahren angeschafft hat und dann krank oder arbeitslos wird, dann kann man den Leuten nicht vorwerfen, sie sollen sich das vorher überlegen.

Es wäre schrecklich, wenn selbst Tiere noch zum Luxusgut werden. Denn sie sind für viele Einsame, Kranke und Alte oft die einzigen Wegbegleiter. Die Leute haben es sowieso schon schwer. Soll ihnen das etwa auch noch genommen werden?
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12.05.2008 09:39 Uhr von politikerhasser
 
+27 | -2
 
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Armes Deutschland! Wenn man sich noch nicht einmal die paar Euros im Monat für sein Haustier mehr vom Munde absparen kann, dann stimmt etwas nicht in diesem Land.

Und wie viele Menschen sind wohl darunter, deren Lebensbeziehungen schon wegen Armut in die Brüche gegangen sind oder die mangels finanzieller Möglichkeiten erst gar keine Familie gegründet haben?

Schön, dass durch solche Aktionen zumindest die Haltung eines Tieres unterstützt wird.
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12.05.2008 11:02 Uhr von promises
 
+8 | -1
 
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Hier: wo ich wohne, gibt es auch soetwas. Nur schade, dass das Tierfutter meistens längst über das Verfallsdatum ist. Eine Tierärztin stellt sich sogar regelmäßig dahin und impft die Hunde und Katzen für 2-5 Euro. Hört sich ja eigentlich ganz gut an, nur leider geht es da sehr unhygienisch und wie am Fließband ab. Ich persönlich würde da mit meinen Katzen nicht hingehen, aber für Leute, die ihr Tier wirklich nicht mehr finanzieren können, wäre es natürlich eine alternative, anstatt das Tier abzugeben.
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12.05.2008 12:58 Uhr von Noquest
 
+5 | -26
 
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12.05.2008 13:09 Uhr von Prutus
 
+14 | -1
 
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Tierfutter von der Tafel: Hier zeigt sich wieder einmal, wie Gedanken und Hirnlos gewisse wichtig tuende Leute sind.

Kritiker mahnen jedoch, sich rechtzeitig gut zu überlegen, welche Kosten mit der Anschaffung eines Haustieres entstehen.

Meistens haben diese Leute ihre Tiere schon aus dem Zeitraum als Sie noch Berufstätig waren und sie ohne Probleme versorgen konnten.

Anstatt diese Einrichtungen mit positiven Argumenten in der Öffentlichkeit zu unterstützen wird Kritisiert

Möchte bloß wissen, ob es im Leben dieser Kritiker schon mal was positives gab, außer ihrer dämlichen Kritik, welche ohnehin niemand Interessiert.

Müssen solche Leute solange lernen und studieren, das sie so verblöden können, um solche Aussagen zu posaunen.

Ein dreifach Hoch diesen Personen, die sich ehrenamtlich um solche Einrichtungen kümmern und Errichten, alle Ehre.
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12.05.2008 14:29 Uhr von ferrari2k
 
+10 | -1
 
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@Noquest: Und wenn du dir ein Haustier holst und nach 1 Jahr arbeitslos wirst?
Ich bin echt stocksauer über so viel Dummheit!
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12.05.2008 16:12 Uhr von mucknog
 
+1 | -7
 
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die armen Tiere, würde ich sagen: Tiefutter von der Tafel finde ich auf jeden Fall besser als Tierheim - ist sicher auch wesentlich billiger.
Das ändert aber nichts daran, dass ich die Haltung von Haustieren als Spielzeug/Unterhaltung grundsätzlich bescheuert finde. Das Geld was unsere ´tierlieben´ Mitbürger für ihren persönlichen Spaß rauswerfen sollte man lieber in Naturparks etc. investieren. Ihr wisst schon, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum und so.

- that´s my opinon, man
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12.05.2008 17:52 Uhr von ToBeDe
 
+7 | -0
 
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@ Noquest: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Schnauze halten. Hast nicht gelesen was bereits geschrieben wurde? Viele Menschen haben das Tier werden arbeitslos und dann brauchen sie manchmal Hilfe. Klar, ich will sehen wie du deinen Hund welchen du seit 6 Jahren hast einfach locker im Tierheim abgibst.

Sorry, aber solchen geistigen Dünnschiss hab ich schon lange nicht mehr gelesen. >_<
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12.05.2008 18:52 Uhr von dragon08
 
+5 | -0
 
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Es ist traurig, wenn Leute Ihre Haustiere nicht mehr versorgen können.
Aber was ist besser , eine Tiertafel um die Tiere zu versorgen , oder einen Psychater für den , der sein Haustier abgeben mußte.
Nachweislich sind gerade Haustiere in bestimmte Situationen des Lebens besser als jeder Gehirnklemptner.

Also laßt den Leuten Ihre Katze und den Hund , ein paar Glücksmomente brauchen auch Sie !


.
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13.05.2008 00:20 Uhr von Weltenwandler
 
+0 | -0
 
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wer spendet: denn Tiernahrung? Oder nehmen die das von Unternehmen?
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13.05.2008 09:39 Uhr von Justinius
 
+1 | -0
 
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Nicht alle Es gibt auch viele Hartz IV Empfänger, die auf der Suche nach einem Hund, etc. sind und diesen möglichst kostengünstig haben möchten. Wenn ich sehe, was ich an Tierarztrechnungen habe und was das Futter kostet, möchte ich gerne wissen, wie man das vom 345 Euro im Monat noch bezahlen will.
Mein Tierarzt hat mir mal die Höhe seiner unbezahlten Rechnungen genannt, ich habe einen echten Schock bekommen und mich gefragt, wie der noch seine Miete zahlen kann. Und diese Leute sind in der Regel keine armen Rentner, die die Zeche prellen.
Irgendwie scheint das Bewußsein dafür abgenommen zu haben, daß man aus purem Egoismus Tieren und anderen Menschen schadet.

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