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Formel 1: Massa mit Start- und Ziel-Sieg in der Türkei

Beim Großen Preis der Türkei in Istanbul holte am heutigen Sonntagnachmittag Felipe Massa (Brasilien/Ferrari) einen Start- und Ziel-Sieg. Er gewann das Rennen bereits 2006 und 2007.

Lewis Hamilton (Großbritannien/McLaren-Mercedes) kam als Zweiter ins Ziel. Kimi Räikkönen (Finnland/Ferrari), der Weltmeister von 2007, erreichte Rang drei.

Nick Heidfeld (Mönchengladbach/BMW-Sauber) war bester deutscher F-1-Pilot und landete auf Platz fünf. Nico Rosberg (Williams) wurde Achter.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Türkei, Formel 1, Sieg, Formel, Start, Türke, Ziel, Felipe Massa
Quelle: sport.zdf.de

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11.05.2008 23:13 Uhr von Bleifuss88
 
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Der moralische Sieger heißt nicht Ferrari: Ein verhinderter Doppelsieg von Ferrari durch McLaren-Mercedes - ungefähr so dürfte das Ergebnis des China-GPs in den Köpfen der Leute ankommen. Ob McLaren mit der Rolle als heimlicher Sieger durch Platz 2 zufrieden sein wird? Sicher nicht und das dürfen sie auch nicht.

Was macht Felipe Massa in Istanbul nur so stark? Irgendwie scheint hier einfach alles zu passen. Er versteht es wie kein anderer sein Auto auf dieser Strecke auf seinen Fahrstil abzustimmen. Wir haben ihn mal wieder von seiner besten Seite erlebt - auch wenn er mit seiner halbherzigen Gegenwehr gegen Hamilton vielleicht den Ferrari-Doppelsieg verhindert hat. Dennoch hat sich Raikkonen selbst mit seinem Start um eine bessere Platzierung gebracht, wobei er hier einfach Pech hatte und nach einem eigentlich guten Start auf der Innenbahn eingeklemmt wurde. Schönes Manöver gegen Alonso.

Pechvogel des Rennens ist natürlich Heikki Kovalainen. Das ist wirklich schade, denn er hätte noch mehr Salz in die suppe da vorne bringen können. Grandioses rennen von Hamilton. Endlich hat er sich mal wieder von seiner weltmeisterlichen Seite gezeigt. das war ein sensationelles Rennen von ihm! Kompliment! Sehr viel Risiko - sowohl bei der Strategie als auch am Steuer - hat sich heute bezahlt gemacht.

Nick Heidfeld könnte man schon fast als Sinnbild des BMW-Absturzes sehen, der sich in Barcelona angekündigt und hier fortgesetzt hat. Nie waren die Weiß-blauen in der Lage, den Rennspeed von Ferrari und McLaren zu gehen. Ein Auto, das nur mit leerem Tank funktioniert, reicht nicht für einen Grand Prix Sieg. Wobei man hier die berechtigte Frage stellen muss: War BMW nur schwach oder McLaren ungewöhnlich stark? Jedenfalls war BMW nur dritte Kraft. Und Kubica hat Heidfeld abermals deklassiert.

Nico Rosberg ist mal wieder saustark gefahren und hat das rausgeholt was drin war - und vielleicht sogar noch etwas mehr. Aber Williams ist in den ersten 5 Rennen immer weiter zurückgefallen; von den starken Leistungen der Wintertests ist nicht mehr viel geblieben. Konzentriert man sich hier zu sehr auf das Energierückgewinnungssystem, bei dem man ganz andere wege gehen will als die Konkurrenz? Das würde sich nächstes Jahr möglicherweise rechnen, aber diese Saison würde man so wegschmeißen.

Was Kubica bei BMW, ist Webber bei Red Bull. Wieder ist der Australier brillant gefahren und hat David Coulthard alt aussehen lassen. In den Tranings war Red Bull sehr gut dabei, am Rennspeed fehlt es jedoch nach wie vor. Der Newey-Faktor will sich ienfach nicht einstellen. Das einstige Aerodynamik-Wunderkind scheint im Computer-Zeitalter nur noch mittelmäßige Autos hervorbringen. Oder kommt der Geniestreich doch noch? Webber wäre es zu gönnen; ich halte ihn für einen der besten im Feld. DCs Zeiten in der F1 scheinen gezählt, sollte Vettel 2009 kommen.

Renault konnte seinen Aufwärtstrend nicht fortsetzen. Vor dem Wochenende war das sicher eine der spannendsten Fragen, aber Alonso konnte nichts machen. Piquet Jr. ist total abgestürzt - rabenschwarzes Wochenende. Alonso holt mehr aus dem Karren raus als eigentlich drin ist und zeigt somit seine fahrerische Extraklasse.

Bei den Japanern geht irgendwie nicht so wirklich was vorwärts. Honda und Toyota treten auf der Stelle; mehr als das Mittelfeld ist da derzeit nicht drin.

Für Toro Rosso wirds jetzt wirklich Zeit das alte Modell ins Museum zu stellen. Mit jedem Rennen das verstreicht wird das neue Auto überflüssiger, weil es am Ende der Saison wegen der neuen Aerodynamik-Regelungen eh ausgemustert werden muss. Force India sollte sich eher auf 2009
konzentrieren; das jetzige Modell, das noch auf dem Spyker basiert, ist auch mit allen Verbesserungen nicht punktetauglich. Dazu scheint Fisichella vergessen zu haben seine Bremsen aufzuwärmen.

Für Monaco muss BMW unbedingt die Zehntelsekunden wiederfinden, die in Istanbul gefehlt haben. Monte Carlo war in den letzten Jahren nie eine Ferrari-Strecke. Können die Roten den Spieß dieses Mal umdrehen? Oder kann jemand ganz anders auf der speziellen Strecke im Fürstentum in die Phalanx der "Großen Drei" einbrechen? Wir werden sehen...

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