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Burma: Militärjunta schmückt sich mit fremden Federn - Care-Pakete umgezeichnet

Die burmesische Militärjunta sieht in der durch einen Zyklon verursachten Naturkatastrophe offenbar eine willkommene Gelegenheit, das eigenen Ansehen in dem asiatischen Land aufzupolieren. Offenbar werden im großen Stil internationale Hilfsgüter für propagandistische Zwecke aufbereitet.

Dazu werden die Aufkleber, auf denen das Herkunftsland der Hilfspakete steht, mit eigenen Aufklebern, die mit Namen von führenden Militärmachthabern versehen sind, überklebt. Gleichwohl behindert die burmesische Regierung vehement den Transport weiterer Hilfsgüter in das Land.

Das ist um so alarmierender, als dass die Lage in Burma laut Aussage von Mitarbeitern führender Hilfsorganisationen dramatisch ist. Allenthalben verhungern und verdursten derzeit Menschen in Burma. Vor dem Hintergrund mangelnden Trinkwassers wird eine zweite Todeswelle erwartet.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Militär, Paket
Quelle: www.spiegel.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2008 17:54 Uhr von unomagan
 
+11 | -12
 
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Die grosse frage ist ja: Soll man das land "klarschiff" machen und 10.000 Menschen opfern. Um 10.000 zu retten? Aber ich schätze die regierung wird weiterhin machen dürfen was sie will. Sieht man ja an japan und china. Wen intressiert heutzutage noch das gemein wohl?
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10.05.2008 18:10 Uhr von Raptor667
 
+18 | -1
 
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öhm...unomagan: Japan?Meinst Du nich Nord Korea??? :-)
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10.05.2008 19:57 Uhr von Raptor667
 
+29 | -2
 
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ganz einfach Terrorstorm da gibts nichts zu holen...kein profit...für die paar Menschenleben rührt doch keiner einen Finger wenn kein profit dabei rausschlägt...zum kotzen sowas...
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10.05.2008 20:06 Uhr von Hydra3003
 
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@terrorstorm: Die Weltpolizei USA greift nur ein, wenn sie Ihr eigenes Land gefärdet sehen bzw. wenn es was zu holen gibt, siehe u.a. Irak=Öl. Und wie will Europa die Burmesische Regierung stürzen? Sanktionen? Die Frage ist welche Verbindung bzw. Geschäfte (Im-u. Export) Europa zu Burma hat. Mir fällt da leider im Augenblick nichts ein. Und falls doch mal irgend welche Sanktionen verhängt werden, trifft es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur die Bevölkerung.
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10.05.2008 21:24 Uhr von Borgir
 
+9 | -2
 
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egal: hauptsache die leute erhalten hilfe...das ist jetzt das wichtigste.
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10.05.2008 21:32 Uhr von jsbach
 
+5 | -3
 
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Da wenn ich 100 Euro: spenden würde, kämen fünf Euro bei den Bedürftigen an und der Rest... in den Taschen von diesen "Ovristen. Abschieben nach Nordkorea...sofort!!
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10.05.2008 21:45 Uhr von csu-mitglied
 
+9 | -5
 
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Wer nicht mag der hat schon! So grausam und abstoßend sich das anhören mag, aber ich bin nicht bereit diesen Menschen zu helfen. Sicherlich habe ich Mitgefühl! Nur wenn ich mit Sicherheit sagen kann, dass meine Hilfsmittel nicht dort ankommen wo sie sollen besteht bei mir kein Handlungsbedarf in Form von Unterstützung. Jeder Euro der dort runter fließt, fließt sofort in die Taschen der korrupten Militärs.
Um meiner Aussage ein einfaches Beispiel zu verleihen: Keiner Würde einem Obdachlosen Geld geben, wenn man zu 100% sagen kann, dass er sich davon Alkohol kaufen wird.
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10.05.2008 22:32 Uhr von Cyphox
 
+8 | -2
 
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Mir völlig unbegreiflich was diese "Militärregierung" da unten abzieht! Kranke Welt!! Hilfe verwehren! Luftbrücken nicht zulassen! Hilfstransporte verweigern! Hilfsgüter umlabeln! KRANK!...

Das es sowas in unserer "zivilisierten Welt" noch gibt, is einfach nur erbärmlich... was für ne scheiss Regierung da unten. Die Bürger tun mir einfach nur leid... Hoffentlich wird da wenigstens ne Art "Mittelweg" gefunden...
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10.05.2008 23:16 Uhr von grandmasterchef
 
+8 | -4
 
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Tja, vllt hat Rambo ja nicht gnaz unrecht bei so Leuten ;)
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11.05.2008 00:04 Uhr von Refu
 
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Nicht die feine englische aber besser als gar nichts. Die Frage ist nun: Hilft man den Menschen dort auch wenn man weiss, dass sie im Grunde genommen beschissen werden? Ich finde: ja. Denn auch ein Leben unter einem Militärregime ist besser als kein Leben.

Viel größer ist meine Befürchtung, dass eine gewisse Regierung einen Kontinent westlich von uns die ganze Geschichte mal wieder als Vorlage sieht... :-/
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11.05.2008 01:10 Uhr von Slaydom
 
+5 | -1
 
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Spenden: darf man leider garnicht in diesem Fall.
Das würde nämlich zu 99% alles zu den Wixx.. von Regierungscheffen von Birma gehen...
Aber vielleicht wachen die endlich mal auf und fangen mal richtig an zu Revoltieren...
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11.05.2008 01:26 Uhr von tulex
 
+3 | -1
 
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@fairaberhart: der junta geht es um das image, uns geht es darum das die idioten aus angst, ihr gesicht zu verlieren alles verzögern weil das umlabeln ja auch nicht gezaubert werden kann.

das braucht zeit, zeit die nicht da ist.

darum gehts.

selbst wenn unsere hilfsorganisationen jetzt anfangen würden, das ganze in kartons ohne label zu packen würden die da auch noch ihren sticker draufpacken, gesetz dem fall sie nehmen die hilfe an, denn was interessiert sie die bevölkerung? ausser natürlich jetzt, bei den anstehenden wahlen.

*kopfschüttel*
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11.05.2008 11:17 Uhr von Köpy
 
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"der film war nicht übertrieben"

Wenn Du wüsstest... das ist noch Harmlos. Ich habe hier nen Film liegen, den mein Dad mit gebacht mat. Es wurde mal eben ein ganzes Dorf platt gemacht. Nicht mit Schusswaffen.. sondern mit Macheten. Ganze Familien abgeschlachtet. Ich habe schon in einigen Horrorfilmen Blut spritzen sehen.. aber DAS war das Schlimmste, was ich bisher an Grausamkeiten gesehen habe, vor allem weil es auch noch echt war. Einzelheiten erzähle ich jetzt nicht und in´s Netz stellen werde ich es auch nicht. Würde eventuell sofort gesperrt werden. Jedenfalls ist Rambo, auch wenn es nur ein Film ist, kaum ein Vergleich zu dem was dort wirklich passiert. Die Militär-Junta sind keine Menschen mehr und als Tiere kann man die auch nicht mehr bezeichnen. Es sind Bestien die an die Wand gehören. So kann man nicht mit seinem eigenen Volk umgehen. Das ist Krank!
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11.05.2008 11:19 Uhr von Köpy
 
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Sorry.. falls sich Fehler eingeschlichen haben. Ich geh mal jetzt besser in´s Bett. :-P

(hmmpf.. Immer noch kein Edit- Button da..)
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11.05.2008 13:04 Uhr von adacmitglied
 
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@Hydra3003: Deutschland ist der größte Importeur weltweit von Waren aus Birma !!
(100Mio im Jahr 2003)
Da hätten wir doch ein Druckmittel !!!!
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11.05.2008 14:45 Uhr von dragon08
 
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Einmarschieren ist eine Zweischneidige Sache: Was passiert , wenn dort die UNO einmarschiert und die Regierung entmachtet ?

Könnte sein , das Sie als Guirillia weiter die Bevölkerung abschlachtet unm Ihre Macht wieder zu bekommen.


Im Radio haben Sie gerade gesagt , das man den UN-Sicherheitsrat anrufen will , um eventuell die Leute auch OHNE Zustimmung des Regiems zu helfen.

Es gibt zwar keine Gerechten Kriege , aber hier einzugreifen wäre wohl ein Akt der Menschlichkeit.
Und es ist Wichtig , das die Bevölkerung voll hinter den Helfern steht.
Warum ist ja wohl klar.


.
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11.05.2008 14:55 Uhr von aquarius565
 
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war klar! das regime in Burma (birma, Myanmar) ist durch und durch korrupt. Wieso bitte sollten Gauner nicht das gute für sich verbuchen wollen?
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11.05.2008 14:57 Uhr von aquarius565
 
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War logo! Versteh ich gut, denn Böse Menschen verbuchen immer alles Gute auf ihren Namen.
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11.05.2008 15:10 Uhr von eyes-on-news
 
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Hilfe da, wo Hilfe erwünscht ist!!! Was soll ich mich abmühen und helfen wollen, wenn unsere Jornalisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisation ihr Leben dafür riskieren müssen?
Ich bin darauf nicht angewiesen, dort mein Geld zu spenden. Umgekehrt sind sie auf uns angewiesen. Was soll das dummeHelfenwollen? Es gilt immer der Grundsatz für jeden Helfer erst Eigensicherung.

Jeder Helfer der dort stirbt, hätte 10 Menschen in Armutsländern oder hier den Pennern, Vergewaltigten, etc. helfen können.

Btw, wen das zu schwer ist, kann mir Spenden.. .ich leite nach Abzug meiner Kosten (also keine Waffenkosten ;-) ), die Spenden weiter :-)
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11.05.2008 18:19 Uhr von tomeck
 
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wenn ein regime soweit ist, nicht mal mehr hilfe anzunehmen, wenn sie offensichtlich benötigt wird, ist das an krankhaftigkeit nicht mehr zu überbieten.
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11.05.2008 22:13 Uhr von CHR.BEST
 
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Hm, soweit ich gehört habe schickt jetzt Frankreich kurzerhand ein Kriegsschiff mit Hilfsgütern und erzwingt somit die Hilfeleistungen.

Das mag ich an den Franzosen. Man hat dort wirklich nichts übrig für Militärjuntas und Diktatoren (obwohl, dieser Atom-Deal mit Lybien ...?) und man traut sich entsprechend zu handeln während in Deutschland alles totgeredet wird.
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11.05.2008 23:29 Uhr von Tuvok_
 
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Es wäre wirklich mal an der Zeit: da unten gründlich aufzuräumen und die Militär Fuzzis in die hölle zu bomben. Leider kommt damit noch mehr leid ins Land also auch keine Lösung...
Mann müsste die so unter Druck setzen das die garnicht mehr anders können als sich zu verpissen. Aber wie ???
In Deutschland debatiert die Politik Kaste wild rum mit wenig ergebnissen. Die Blöd Zeitung hat was zu schreiben für 1-2 Wochen und das war es dann.. danach kommt das Tagesgeschäft wieder.... (Vom THW und so mal abgesehen) Die Franzosen gefallen mir da schon eher... Mal eben ein Kriegsschiff mit 1500 Tonnen Hilfsgütern beladen und dann direkt ausliefern. Das überlegen sich die Typen in Burma zweimal da bei zu gehen.... Da kommt im zweifelsfall die entsprechende Antwort zurück....
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12.05.2008 13:50 Uhr von Aries.Quitex
 
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Wenn die Tirpitz: WW2 überlebt hätte, hätte nwir nu ein Schiff da wir da auch hinschicken könnten, und dem 75% der aktuell im Einsatz befindlichen Seeminen und RPGs scheissegal sein könnten ( Die USS Cole hatte ja nur 5mm Bleche als Seitenwände! ). Turm Dora demontiert und in den Schacht ein Einsatzmodul mit Lazarett, Werkstätten und Helikopterhangar rein, und schon wäre ein 1a Krisengebiets-Einsatzschiff fertig, stabil genug um alles unterhalb einer Lenkrakete einfach wegzustecken, und gross genug, um genug Menschen und Material schnell zum Zielgebiet zu bringen. Schade das der Kahn demontiert und nicht geborgen wurde.
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12.05.2008 15:42 Uhr von killmanu
 
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Es ist so schlimm! Wie können Menschen nur so bösartig sein?!?
Es ist so traurig immer wieder davon lesen zu müssen wie in anderen Staaten Menschen verhungern, egal aus welchen Grund auch immer.
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12.05.2008 16:06 Uhr von Aries.Quitex
 
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@ Killman: ach, was heisst hier anderen Ländern? ist da nicht erst vor einem halben Jahr einer bei uns in Deutschland verhungert, weil er Hartz-4 Empfänger war?

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