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Rekordpreise für Benzin entfachen weitreichende politische Diskussionen

Nachdem die Benzinpreise in Deutschland zum Beginn der Pfingstferien auf einen neuen Höchststand von 1,50 Euro pro Liter anstiegen, ist nun die Diskussion um Steuererleichterungen erneut entfacht. Automobilclubs sowie Politiker von Union und FDP brachten das Thema erneut zur öffentlichen Debatte.

Während Dirk Niebel (FDP) eine Deklarierung von Benzin als "Grundbedarfsartikel" fordert, um so den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Benzin geltend zu machen, setzt Erwin Huber (CSU) auf eine Rücknahme der Kürzung der Pendlerpauschale. Auch eine Abschaffung der Kfz-Steuer wird diskutiert.

Die Industrie macht die hohen Preise am europäischen Markt für Ölprodukte in Rotterdam für die Preissteigerung verantwortlich. Tatsächlich stiegen die Weltmarktpreise für Rohöl Freitag erstmalig auf über 125 US-Dollar pro Barrel.


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WebReporter: Gnomeo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rekord, Benzin, Diskussion, Rekordpreis
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2008 11:19 Uhr von Gnomeo
 
+0 | -0
 
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Der Staatskasse würde es sicherlich wehtun, aber Preise von über 1,50 sind absolut nicht tragbar. Ich weiß nicht mehr, wie ich das bezahlen soll und stell mich jetzt schon an der einzigen freien Tankstelle im Umkreis auch mal ne Stunde an um ein bisschen billigeren Sprit zu bekommen... aber spitze für die Ölscheichs und die großen Konzerne...
Bevor ichs vergesse: Ein Hoch auf die Rohstoffspekulanten!
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10.05.2008 14:28 Uhr von BigMad
 
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Diese ganze Diskussion wird doch jetzt nur geführt, weil nächstes Jahr Wahlen anstehen. Wäre jetzt bereits eine neue Legislaturperiode angelaufen, würden die Politiker so schöne Sätze sagen wie: "Wir brauchen die Einnahmen aus der Mineralölsteuer für unser Sozialsystem, Straßen, Auslandeinsätze der Bundeswehr usw".

In meinen Augen ist diese Diskussion einiger Politiker reiner Populismus. Der deutsche Staat braucht dieses Geld dringend...
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10.05.2008 14:35 Uhr von KillA SharK
 
+6 | -1
 
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witzigerweise beteuert die Ölindustrie ja immer: das sei nicht gesteuert, sondern durch Preissteigerungen am Weltmarkt bedingt. Aber das die immer genau zu Reisezeit auftreten wenn Feiertage oder Ferienreisen anstehen. Seltsam, seltsam...
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10.05.2008 14:56 Uhr von michel29
 
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mal abgesehen: von der politischen Diskusion, Benzin/Diesel sind anscheinend noch nicht teuer genug, weil wenn ich schaue wie auf Bundes&Landstrassen gerasst wird...

&ausserdem ´zufällig´ zu Ostern/Pfingsten/Ferien/Weihnachten...steigen die Preise

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Skoda Octavia, 1,9TDI 108PS, BJ 2005,
Jahresfahrleistung ca 30000km
Verbrauch auf 100km -> zwischen 3,9 bis 4,4l
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10.05.2008 16:31 Uhr von DarkFux
 
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Die wollen sich doch nur: gut reden: "wir wollen die Steuern senken", ist doch aber auch so das ca 75% pro Litern Steuern sind!? Das Dreiste ist ja noch, dass der Sprit verfassungswidrigerweise doppelbesteuert ist.

"Ökosteur" und darauf die MwSt. O.o
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10.05.2008 17:11 Uhr von DarkFux
 
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@Judas: tja is leider so. Ich frag mich sowieso wozu wir eigentlich die Verfassung haben. Die machen doch sowieso was sie wollen. Alles nur eine Sache der Auslegung. Ich sag nur "Antiterror"...
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10.05.2008 17:11 Uhr von Tong
 
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Es geht auch günstiger: Einfach mal das Auto stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
Eine Monatskarte kostet nicht mehr als 60-100 Euro. Auch die Nutzung des Fahrrades soll sehr gesund sein. ICh behaupte mal 60% aller privaten KFZ-Besitzer könnten auf das Auto verzichten. Die restlichen 40% haben sicher noch viel Einsparpotenzial, wenn sie ein sparsameres oder kleineres Auto nützen würden. Wie viel Autos fahren in Deutschland mit Gas? Damit kann man jede Menge Sparen. Wie viel Menschen nutzen Konzepte wie Car-Sharing oder ähnliches? Das wäre für eine Menge Leute eine gute Alternative. Aber nein, jeden Morgen wälzen sich die Blechlawinen in die Städte, meist nur mit einer Person besetzt, aber 100 PS unter der Haube.
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10.05.2008 17:49 Uhr von Slaydom
 
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ich weine schon an der Tanke, seitdem Diesel 1,20€: kostet.
Hier wird viel zu spät reagiert, Diesel ist nicht mehr tragbar, da sienur noch 4Cent unterschied zum benziner sind, darum habe ich mir letzten Monat ein neues Auto anlegen müssen, da mich die Diesel schleuder einfach zu sehr aufgefressen hat...
Wieso bleibt der Benzin Preis im ausland, trotz höherer Benzin preise, fast konstant...
Richtig, weil die nicht 4 verschiedene Steuern auf ein Sache haben und nicht auf Steuern Steuern zahlen...
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10.05.2008 17:52 Uhr von Tong
 
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@Judas II: Klar es sind immer wieder die gleichen Argumente. Meist geht es um Bequemlichkeit. Du musstest mal 12min auf den Bus warten, eine Katastrophe. Warum sollte sich der Busfahrer an jeder Haltestelle, bei jedem Fahrgast entschuldigen? Möglicherweise hat er die Verspätung ja gar nicht vermeiden können (Stau, Unfall etc.). Auch mit dem Auto bist du nicht immer pünktlich.

"und nicht ein fahrgast drin, ..."
Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Wenn die Benzinpreise steigen und das werden sie, gibt es ja möglicherweise wieder mehr Fahrgäste. Dann fährt vielleicht auch öfter ein Bus und es werden keine Strecken mehr stillgelegt weil sie unrentable sind.

Werf doch mal einen Blick in den Haushalt des BMVBS, die Ausgaben für den öffentlichen Nahverkehr sind er gering, im Vergleich zu den Ausgaben für den Erhalt/Bau des Strassennetzes. Dort wo Alternativen angeboten werden, werden sie auch angenommen. Siehe Münster, die Fahrrad Stadt Europas.
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10.05.2008 17:53 Uhr von Slaydom
 
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@tong: du lebst in der Stadt oder?

Ich wohne auf dem Land und bin auf Auto angewiesen, meine Schleuder hat nur 60PS ist sparsam. Auto auf Gas umbauen, kann ich mir nicht leisten. Habe nicht mal eben 3000-5000€ zur Verfügung..
Car sharing bringt nichts, wenn man Arbeit hat.
Und ich fahre doch nicht 20 km jeden morgen mit dem Fahrrad...
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10.05.2008 18:05 Uhr von Tong
 
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@ Slaydom: Ich will hier auch niemand persönlich ansprechen oder sagen was er für Verkehrsmittel zu benutzen hat. Deshalb schrieb ich ja auch 60% aller KFZ-Besitzer. Es können auch 50 oder 70% sein, ich will mich da nicht festlegen.

Ich habe oftmals nur den Eindruck das wir beim Thema Auto in Deutschland schneller eine Schmerzgrenze erreichen, als bei anderen Themen. Ich wohne sowohl in der Stadt als auch auf dem Land (zwei Wohnsitze) und komme gut ohne Auto aus.

Für den Spaß habe ich inzwischen aber noch ein kleines Motorrad :-)
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10.05.2008 18:08 Uhr von Tong
 
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@ Judas II: Wenn ich in einer anderen Stadt einen wichtigen Termin habe und dort mit dem Auto hin muss, fahre ich auch deutlich früher los als eigentlich notwendig. Ich kann ja in einen Stau kommen.

Genauso halte ich es mit dem öffentlichen Nahverkehr. Wenn ich am Wochenende meinen Zug erreichen muss, nehme ich auch eine Straßenbahn früher, damit ich auf jedem Fall pünktlich am Bahnhof ankomme.
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10.05.2008 18:26 Uhr von Slaydom
 
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wenn man in der: stadt wohnt, braucht man auch kein Auto, da stimme ich dir zu, aber ich ziehe erst in 3 Jahren ins Ruhrgebiet...
Nur wenn man einen 2ten Wohnsitz aufm land hat, hat man auch zeit und muss keine Termine warhnehmen...
Und dennoch rechtfertigt sowas kein Benzin Preis von 1,50€
Das sind knapp 3Mark...
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10.05.2008 20:24 Uhr von Technomicky
 
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Zum Mäusemelken! Wir haben Glück das wir das Auto kaum gebrauchen und dadurch nur einmal im Monat tanken müssen für ca. 40€ (halber Tank voll) ... Wenn ich bedenke, dass ich früher für 60 DM einen vollen Tank hatte kann ich mir schon vorstellen was jetzt los ist für Pendler usw!
Und dieses ständige Gesabbel von Politiker - "Fahren sie Bus und Bahn!", da könnte ich kotzen! Grade auf den Punkt angesprochen, dass die solche Spritschleudern fahren und mir dann Sprüch anhören darf wie: "Versuchen sie mal in einen Golf zuarbeiten!" ... ARBEITEN????? Von A nach B chauffiert und nur auf den fetten Arsch zusitzen, dass nennen die Arbeit???

*Argh* ich krieg einen Anfall *grrrr...*
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10.05.2008 20:35 Uhr von Tong
 
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@ qwertz1234567: Von Umweltschutz habe ich gar nicht geredet. Fakt ist die Benzinpreiserhöhungen kommen jedes Jahr zur Urlaubszeit so sicher wie der Frühling. Und daran ist ausnahmsweise nicht mal unsere Regierung schuld.

Der durchschnittliche Preis für den Liter Super lag in der 18 KW 2008 in Europa bei 1,26 Euro. Und auch wenn wir die Steuern senken, werden wird in einigen Jahren deutlich mehr zahlen als heute. Erst wenn die Preise wirklich unbezahlbar werden (mehr als 3 oder 4 Euro?), wird die Industrie völlig neue Konzepte auf den Markt bringen (Elektroauto?). Und erst dann wird die Politik merken, dass der öffentliche Nahverkehr einen größeren Stellenwert bekommen muss als zur Zeit.

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