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Chaos und Gewalt in Simbabwe

Während in Simbabwe noch immer um die Präsidentschaftswahlen gerungen wird (SN berichtete mehrfach), nehmen staatlich geförderte Gewaltakte zu. So sollen 40.000 Farmarbeiter von ihren Arbeitsplätzen vertrieben worden sein, weil sie der Opposition ihre Stimme gegeben hatten.

Die Vertreibungen wurden offenbar von Milizionären in Armeeuniform durchgeführt. Auch gegen die Presse wird vorgegangen. So ist der Chefredakteur einer unabhängigen Zeitung festgenommen worden und ein Fotograf von Reuters befindet sich ohne Anklage in Gewahrsam.

Die oppositionelle Partei MDC spricht von bis zu 30 Toten und wendet sich hilfesuchend an die internationale Gemeinschaft. Derweil herrscht über eine eventuelle Stichwahl um das Präsidentenamt noch immer Unklarheit.


WebReporter: terrordave
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewalt, Chaos, Simbabwe
Quelle: www.az.com.na

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2008 16:35 Uhr von terrordave
 
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Bei so viel schlechten Nachrichten weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll zu berichten. Ich habe Berichte gelesen aus denen hervorgeht, dass diese Milizen im ganzen Land die Bevölkerung auf eine Stichwahl "vorbereiten" in dem sie die Menschen verbrennt und verprügelt. Die Situation ist mit dem Irak durchaus vergleichbar, aber niemand hilft, im Gegenteil.
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09.05.2008 16:45 Uhr von Drogenberater
 
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Traurig: Es ist doch ein Trauerspiel, wobei wegsehen mit Sicherheit der falsche Weg ist. Aber was tun...!??
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09.05.2008 16:52 Uhr von hpo78
 
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Auf was warten wir? Im Irak konnte die UN gar nicht schnell genug "Halt" schreien da waren die USA schon im Sattel. Und was passiert in Somalia und Simbabwe? Die Diplomaten sind wohl alle zusammen beim Kaffetrinken und Wahlergebnisse im TV gucken:-(
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09.05.2008 18:34 Uhr von Bleifuss88
 
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Was tun? Wegsehen oder einmarschieren? Wenn wir wegsehen bleibt dieser widerliche Typ an der Macht und der Terror geht weiter, wenn westliche Truppen einmraschieren werden wieder weltweit "Friedensaktivisten" auf die Straßen gehen.

Was man auch macht, man macht es falsch. Traurig, traurig.
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09.05.2008 18:44 Uhr von terrordave
 
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@Bleifuss88: ich sage einmarschieren. und dazu braucht es keine westelichen soldaten sondern südafrikanische, die sowas schon gemacht haben (mosambik) oder truppen der afrikanischen union. die haben die aufgabe, für ordnung zu sorgen. das wird aber vom südafrikanischen präsident mbeki unterbunden
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09.05.2008 19:29 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@hpo78: Deinen Kommentar kann ich bedingungslos unterschreiben. Ein möglicher Erklärungsansatz für die Untätigkeit der westlichen Wertegemeinschaft könnte sein, dass in dem Land keine für das Funktionieren der Weltwirtschaft notwendigen Bodenschätze gefunden wurden.

Was wohl passieren würde, wenn Herr Mugabe auf einem 150 Kilometer breiten und mehrere hundert Meter tiefen "Ölsee" säße????

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