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Regierung von Burma verweist Hilfsorganisationen des Landes

Nach den verheerenden Folgen des Wirbelsturms "Nargis" in Burma benötigen über 1,5 Millionen Menschen dringend Hilfe. Die Militärregierung verweigert jedoch den weiteren Hilfsmannschaften aus westlichen Ländern den Zutritt. Helfer, die bereits eingetroffen waren, wurden des Landes verwiesen.

Das Außenministerium von Burma teilte mit, dass man "nicht bereit" sei für ausländische Hilfsorganisationen. Benötigte Hilfsgüter werden jedoch dankend angenommen. Um deren Verteilung werde sich das eigene Militär kümmern.

Bisher wurde den meisten Menschen, vor allem in den ländlichen Gebieten, auch von Seiten des Militärs nicht geholfen. Nach Experteneinschätzungen dürften um die 100.000 Menschen bei der Katastrophe ihr Leben verloren haben. Den Überlebenden drohen nun Seuchen sowie eine Hungersnot.


WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regierung, Regie, Burma
Quelle: www.spiegel.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2008 10:36 Uhr von smile2
 
+20 | -6
 
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Hilfe: Klingt zwar etwas drastisch, aber ich würd den überhaupt nichts mehr schicken. Auch keine Hilfsgüter. Wer Hilfe anderer Länder so ablehnt braucht anscheinend keine Hilfe. Und die "benötigsten Hilfsgüter" werden eh nie im Leben dort ankommen, wo sie von nöten sind.
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09.05.2008 10:43 Uhr von Lil Checker
 
+16 | -3
 
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lol: Ich hab heut früh gehört, dass die Regierung keine Hilfsgüter will. Brauchen sie ja nicht. Aber finanzielle Unterstützung, dass würden sie begrüßen xD

ÄÄÄÄÄÄHHHHH Pech gehabt, kein Cent an dieses Land auch wenn mir die Mensche dort Leid tun. In einem Land, wo die Einwohner den Wiederaufbau antreiben, und keine Hilfe des Militärs zu erwarten ist, dass find ich bezeichnend
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09.05.2008 10:46 Uhr von Jimyp
 
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So traurig es für die Einwohner dort ist, aber man sollte dieses Land einfach nur noch ignorieren. Keinen Cent spenden, denn davon profiliert sich eh nur das Regime.
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09.05.2008 10:48 Uhr von DTrox
 
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@smile2: Das halte ich für falsch.
Die Einwohner können nicht wirklich etwas dafür, dass die Regierung die Einreise verweigert. Dennoch sollte man versuchen aus den gegebenen Umständen das Beste zu machen und soweit zu helfen, wie es eben geht. Man kann dann leider nur hoffen, dass die Güter auch ankommen.
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09.05.2008 11:00 Uhr von Jimyp
 
+8 | -5
 
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Ein anderer Weg wäre natürlich, dass Land sofort unter UN-Führung militärisch zu besetzen und die Regierung zu stürzen. Sollte in der momentanen Situation kein Problem sein. Das Militär dort ist schwach und nur beim eigenen Volk gefürchtet!
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09.05.2008 11:03 Uhr von smile2
 
+3 | -2
 
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@DTrox: Sicher können die Bewohner nichts dafür. Aber hoffen, dass die Güter ankommen? Da kann ich auch hoffen, dass ich zweimal hintereinander 6 richtige im Lotto habe. Wenn wirklich geholfen werden soll, dann auch vor Ort. Und nicht blauäugig der Regierung trauen, dass sie die Hilfsgüter vielleicht doch gerecht verteilen. Denn das wird sicher nicht so gerecht ablaufen.

Um der Regierung zu zeigen, dass sie es alleine nicht schaffen, muss man halt den Geldhahn/Hilfsgüterlieferung komplett streichen. Frage mich eh wieso die Gelder immer so gerne annehmen in solchen Fällen. Da wäre ich doch über Hilfsgüter viel dankbarer.
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09.05.2008 11:05 Uhr von mustamakkura
 
+2 | -0
 
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eine: Schande was die Regierung da veranstaltet, aber die wollen wohl nicht, dass außenstehende in ihren Militärstaat zu viel Einblick bekommen. Darunter leiden tun letztendlich die ganzen Einwohner die die Hilfe mehr als dringend benötigen.
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09.05.2008 11:07 Uhr von DTrox
 
+1 | -0
 
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@smile2: In Sachen finanzielle Hilfe stimme ich dir zu. Ich würde auch nicht unterstützen, dass unter den Umständen Geld in das Land gepumpt wird.

Man kann das Volk dennoch nicht dafür bestrafen, dass ein paar Leute an der Spitze einen Dachschaden haben. Deswegen würde ich zumindest Hilfsgüter, auch unter dieser Bedingungen, bereit stellen. Auch wenn diese ungerecht verteilt werden. Lieber 1.000 Menschen, durch eine ungerechte Verteilung, das Leben retten, als gar keinen dieser Menschen, durch einen kompletten Boykott.
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09.05.2008 11:15 Uhr von DTrox
 
+0 | -3
 
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@monheima: So krass wollte ich es nicht ausdrücken. :)
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09.05.2008 11:19 Uhr von Jimyp
 
+5 | -2
 
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@monheima: Hallo?

Du kannst noch so viel an Unicef spenden, die Hilfsgüter kommen nicht bei den Menschen an. Das kassiert alles das Militär ein und behält es für sich!
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09.05.2008 11:37 Uhr von bueyuekt
 
+3 | -4
 
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Militärregierung? Wenn das eine Militärregierung ist und sich so verhält, dann
Frage ich mich doch, warum der Westen hier nicht
einschreitet und DEMOKRATIE in das Land bringt.

Wenn 1,5 Millionen Menschen dringend Hilfe brauchen,
die Militärregierung aber die Hilfe ablehnt, sollte man doch
eingreifen, oder?
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09.05.2008 11:42 Uhr von KillA SharK
 
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Burma wird durch eine Militärjunta regiert: Und diese Militärdiktatur ist die Regierung, freie Wahlen gibt es dort nicht. Die ignoriert das Elend der Menschen völlig und sperrt sich gegen Hilfe von außen. Die Zahl der Toten bewegt sich inzwischen in Richtung 100.000. Bei der Bevölkerung staut sich inzwischen verständlicherweise ein großer Unmut an, da sie cih im Stich gelassen fühlen.
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09.05.2008 11:42 Uhr von wine2
 
+1 | -0
 
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@jimyp: falsch.
Das Militär behält diese nicht für sich... warum auch...
Sie verteilen sie ans Volk aber erzählen diesem sie kämen von ihnen selber nicht aus dem Ausland. So versuchen sie die eingene Position zu stärken und einen Aufstand möglichst zu vermeiden.
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09.05.2008 11:43 Uhr von Dersim62
 
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@eaglejay: wenn ich mein auto stehen lasse und dafür vielen menschen eventuell das leben rette, DANN LASSE ICH ES AUF JEDEN FALL STEHEN!!!!!!!!!
menschenleben sind mir wichtiger als benzin.
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09.05.2008 12:02 Uhr von wine2
 
+2 | -0
 
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@englands king: Das Problem ist aber auch, das es keine "Weltpolizei im demokratischen Auftrag" gibt. Eine Supermacht wie die USA muss auch nach eigenen Interessen handeln. Kein Staat der Erde kann sich ständig um Menschenrechtsverletzungen in anderen Staaten kümmern/abmahnen ect. Dafür gibt es die UN. Diese ist aber bekanntlich nicht sehr handlungsfähig.
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09.05.2008 12:07 Uhr von Bokaj
 
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Birm ist ein Land, wo die UN das moralische Recht: hat, die korrupte Militärregierung abzusetzen. Eine Art Verbrecherring hält einen ganzen Staat in Geiselhaft, um sich zu bereichern. Da darf die Welt nicht mehr schweigend zusehen.
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09.05.2008 12:11 Uhr von Metal_Invader
 
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@eaglejay: Ich kann nur hoffen, dass du mit deiner Einstellung niemals in nem Unternehmen was zu sagen hast. Du bist in meinen Augen das perfekte Resultat der Ellenbogengesellschaft.
Bei solchen Aussagen bin ich froh, dass ich von meinen Eltern anders erzogen wordeb bin.
Würden wir in so einer Lage stecken, dann würdest du dich bestimmt auch über jede kleine Hilfe freuen.
Es ist einfach, sich mit ner Cola in der Hand vor den Rechner zu knallen und zu sagen, sollen die doch machen was sie wollen.
Eigentum verpflichtet, so heißt es schon im Grundgesetz und das sollte auch weltweit gelten.
Wir können nicht ständig die armen Menschen ausbeuten, um an Öl und billige LCD-Fernseher zu kommen und ihnen dann ne lange Nase machen, wen die Menschen zu tausend verrecken.

Vielleicht solltest du mal ne Woche in der Region verbringen und dann kannst du uns ja mal schildern, ob man denen wirklich nicht helfen muss/soll!

Zum Thema: Das Regime in Burma ist nicht besser als das ehemalige Regime von Saddam im Irak. Warum sind da die Amis nicht schon lange einmaschiert... . Ja genau es gibt nichts zu holen.
Aber gut wen man sich den Irak heute anguckt, dann wäre Saddam wohl die bessere Wahl für das Land geblieben. Soviele Menschen wie da jeden Tag drauf gehen.

Ich finde schon, dass man einen internationalen Druck auf Burma ausüben muss, die Helfer ins Land zu lassen.
Pure Sach- oder Geldspenden helfen den Menschen nicht. Im Gegenteil diese stärken das Regime nur noch weiter. Den Fakt ist doch, dass von den Spenden nichts bei den Armen ankommen würde und die "Regierung" sich alles unter den Nagel reißt. Afrika zeigt das ja. Spenden werden für Panzer ausgegeben. Sprich mit den Spenden, die Leben retten sollen, werden Menschen getötet. Naja ist aber wohl so gewollt, solange das Geld wieder in die Rüstungsindustrie fließt.
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09.05.2008 12:24 Uhr von chip303
 
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so leid es mir tun würde ich würde nichts abwerfen oder der Regierung stellen. Wer sagt denn, dass der Reis und die Medikamente nicht eher den Weg in die Kasernen finden?

Die Hilflosigkeit gegenüber solchen Diktatoren zeigt mal wieder, dass das ganze Volk von 2 Dutzend Spinnern abhängig ist, nur weil die 2 Panzer und ne Handvoll Sturmgewehre haben.
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09.05.2008 12:25 Uhr von Jimyp
 
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@wine2: Nein, von der Regierung dort kommt nichts, überhaupt nichts!
Mönche helfen dort bei den Aufräumarbeiten, vom Militär hat man schon seit Tagen nichts mehr gesehen. Die verschanzen sich in ihren Kasernen und helfen kein Stück!
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09.05.2008 13:03 Uhr von diehard84
 
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die hilfsgüter würden ehh beim militär bleiben und mit geld würden waffen gekauft werden nein danke!

für dieses Land scheint keiner einen krieg beginnen zu wollen...
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09.05.2008 13:07 Uhr von Marc_Anton
 
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Einen günstigeren Zeitpunkt, wie jetzt kann es doch gar nicht geben diese korrupte Regierung dort unten abzusetzen. Das Volk ist gegen die Herrscher, die Armee total handlungsunfähig. Würde dort eine Gruppe der Vereinten Nationen reinspazieren, hätte Burma doch keinen Hauch einer Chance. Den Leuten würde langfristig geholfen werden und die USA hätte schöne neue Erdölabbaugebiete
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09.05.2008 13:11 Uhr von Technomicky
 
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An alle die hier von Egosimus reden und sich über die "Nichthelfer" ausregen.
Was war damals bei der Jahrhundertflut als halb Deutschland abgesoffen ist? Wo waren da die ausländischen Helfer und die Unterstützungen von außen???
Richtig, keinen hats gejuckt! Wir haben uns selber helfen müssen... Männer und Frauen zwischen Schulklassen und Armee in einer Reihe und Sandsäcke schleppend!

Und da regt ihr euch auf das immer weniger spenden und nennt diese Leute Egoisten... Fragt sich nur wer hier die Egoisten sind (siehe mein Beispiel oben)!
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09.05.2008 13:20 Uhr von Metal_Invader
 
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@Technomicky: Du willst doch nicht ernsthaft ein Land wie Burma mit einer der stärksten Industriestaaten der Welt (Deutschland) vergleichen. Da ist selbst der Vergleich zwischen Birne und Apfel noch passender. Wir können uns immer noch selber helfen und so extrem war die Flut nicht, als dass hier zig tausende gestorben wären.
Hier stehen auf einem Flughafen wohl mehr Helikopter rum, als in ganz Burma.
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09.05.2008 13:23 Uhr von maki
 
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Wer UNICEF-Abzockern die Taschen füllt, ist selber schuld...

Das ist nur eine Gelddruckmaschine, die - um den Schein zu wahren - paar Prozentchen Hilfsbdürftigen zugute kommen lässt und den fetten Brocken an seine eigenen Mitarbeiter verteilt.

Von Birma weiss ich ehrlichgesagt gar nix (ausser, dass es wohl alle zehn Jahre nen neuen Namen hat *g*) und bin da leiber vorsichtig mit Verurteilungen - wenn z.B. der Westen (wie schon oft) da mal wieder unter dem Deckmantel der Hilfsorganisationen Wühlmäuse und Spitzel eingeschleust hat (was ein verstündlicher Grund wäre, keinen mehr reinzulassen und die schon vor Ort seienden rauszuschmeissen), wird der Westen wie immer selbiges solange nicht zugeben, bis es beim besten Willen nicht mehr zu verbergen geht.
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09.05.2008 13:39 Uhr von Technomicky
 
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@ Metal_Invader: Nein da haste mich falsch verstanden!
Natürlich kann ich Burma nicht mit uns vergleichen, ich meinte eher die damlige Hilfe von beispielsweise Amerika oder Europa uns gegenüber!

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