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Gewerkschafts-Chef von Transnet arbeitet nun für die Deutsche Bahn

Norbert Hansen, bis jetzt Vorsitzender der Verkehrsgewerkschaft Transnet, wechselt die Seiten. Er hat dem Vorstand der Gewerkschaft mitgeteilt, dass er seine Ämter niederlegt und wird Arbeitsdirektor bei der Deutschen Bahn. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender des Bahn-Aufsichtsrats.

Der Vorstand von Transnet begrüßte die Entscheidung, über die Medien bereits spekuliert hatten, und äußerte, dass damit die Beschäftigungssicherheit bei der Bahn weiter erhöht werde. Am Freitag soll über die Nachfolge von Hansen entschieden werden.

Hansen hatte als SPD-Mitglied die Privatisierung der Bahn unterstützt. Das der Privatisierung kritisch gegenüberstehende Bündnis "Bahn für Alle" kritisierte den Wechsel Hansens. Er würde abkassieren und die Beschäftigten dafür zahlen lassen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Chef, Bahn, Deutsche Bahn, Gewerkschaft
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2008 13:49 Uhr von borgir
 
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Bei der Quelle gibt es noch ein paar Einzelheiten die ich nicht mehr unterbringen konnte. Schon seltsam, dieser Wechsel. Am Ende zählt eben auch bei Gewerkschaftlern der eigene Geldbeutel. So ist das eben.
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08.05.2008 14:44 Uhr von de_waesche
 
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erst für: die bahnangestellten kämpfen, jetz gegen sie. ich kann solche opportunisten nicht ausstehen.
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08.05.2008 14:51 Uhr von usambara
 
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Manager als Gewerkschaftschefs...
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08.05.2008 15:17 Uhr von heinolds
 
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Norbert Hansen: sitzt schon seit Jahren im Aufsichtsrat der DB AG. Seit Jahren, besser gesagt seit dem 01.01.1994 (Gründung der DB AG) macht Hansen Politik Pro Bahn und Contra Belegschaft. Die Gewerkschaftspolitik war Jahrelang von sog. Kompromissen geprägt. Besonders deutlich kam die Art und Weise wie die Transnet (GdED) sich ihre Visitenkarte ausstellt zum Vorschein, als die kleine GdL sich gegen Bahnchef Mehdorn und Frau "Ignoranz und Arroganz" Margaret Suckale (Personalvorstand) zur Wehr setzte und sich für die Lokführer einsetzte.

Mehdorn und Hansen verbindet eine Kumpanei, er nennt das Freundschaft. Dieses bekamen die Eisenbahner immer wieder deutlich zu spüren. Tausende traten aus dieser Gewerkschaft aus.
Mich wundert dieser Schritt überhaupt nicht.
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08.05.2008 15:42 Uhr von Med2k
 
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die Leute die in der Transnet Gewerkschaft sind sollten den Typen wegen Korruption anzeigen. Es ist doch sowas von offensichtlich das der Typ schon letztes Jahr geschmiert wurde. Das ist auch der Grund warum er letztes Jahr so gegen die Lokführergewerkschaft war ...
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08.05.2008 16:54 Uhr von midnight_express
 
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Norbert Hansen arbeitet: schon seit Jahren für die Bahn!
Er ist als Gewerkschaftsvorsitzender dem Mehdorn schon seit Jahren in den XXXXXX XXXXXXXXXX.
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08.05.2008 17:01 Uhr von medru
 
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der gute herr ist ja auch niemals für die: interessen der beschäftgten eingetreten... warum glaubt ihr gab es wohl sonst so einen streit zwischen bahn und GDL...

schell ließ sich von mehdorn nicht kaufen und verriet seine mitglieder nicht für einen schönen posten bei der bahn.

die transnet und ihr geradezu abwegiger kurs für privatisierung der bahn einzutreten, hat mich schon immer verwundert... nun weiß ich wenigstens warum... mal wieder ein korrupter spdler der sich als volkstümlender gewerkschafter verkleidet hat.

ist hier irgendjemand ernsthaft der meinung, dass eine bahnprivatisierung ohne stellenabbau und auslagerung von teilbereichen (samt lohnsebkung für die betroffenen) stattfinden wird...

die transnet sollte den bahnangestellten einen gefallen tun und sich auflösen... ne zweite arbeitgebervetretung brauchen die bahner im moment nämlich nicht.
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09.05.2008 10:30 Uhr von a.maier
 
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Schade: wäre ich nicht schon seit Jahren aus der Transe ausgetreten, würde ich es jetzt tun!!
Das er die Eisenbahner verkauft, hatte man ja schon lange bemerkt. Nun bekommt er vom Vorstand sinen wohlverdienten Lohn. Es werden wohl etwas mehr als 30 Silberlinge sein!

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