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Ganztagsbetreuung für Kinder findet im Westen wenig Anklang

Thüringen liegt ganz vorne, wenn es um das Thema Ganztagsbetreuung geht. Und dabei ist es irrelevant, ob nun die Statistik für unter dreijährige oder die für drei- bis fünfjährige Kinder herangezogen wird.

Rund 40 Prozent der Kleinkinder in Thüringen werden in einer Kindertagesstätte oder von einer Tagesmutter betreut, wohingegen in Teilen Westdeutschlands die Betreuungsquote unter einem Prozent liegt.

Auch allgemein betrachtet wird das Angebot zur Ganztagsbetreuung im Osten mit 26,8 Prozent der unter Dreijährigen und 60 Prozent der drei- bis fünfjährigen Kinder häufiger in Anspruch genommen als im Westen mit 3,2 bzw. 17,3 Prozent.


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WebReporter: Ajnat
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Westen
Quelle: www.n-tv.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2008 12:32 Uhr von Ajnat
 
+0 | -0
 
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Ich finde wenn man schon sein Baby ganztags betreuen lassen muss braucht man auch erst gar keine Kinder zu bekommen. Gerade in den ersten Jahren werden die Kinder geprägt, aber wenn schon in diesen frühen Jahren die Eltern keine Zeit mehr für ihre Kinder haben, brauchen wir uns nicht wundern wenn so verkommene Subjekte die Straßen unsicher machen...
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08.05.2008 12:59 Uhr von hannesje
 
+16 | -8
 
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Sorry aber du hast überhaupt keine Ahnung wovon du da redest!

Der Osten wächst so auf... ähm nein, die ganze westliche Welt wächst so auf. Gerade die Kinder verkommen, die zu anderen Kindern keinen sozialen Kontakt pflegen. Die Gantagsbeteuung ist das Beste was einem Kind für seine Entwicklung passieren kann.
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08.05.2008 13:05 Uhr von KRV71
 
+12 | -4
 
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Traurige Einstellung: Und warum sind dann die skandinavischen Länder vornedran mit Pisa usw? Weil dort niemanden Eltern einredet, sie wären schlechte Eltern, nur weil Ihre Kinder einen Teil der Zeit in der Gemeinschaft verbringen? In der Gegend hier erlebe ich oft überhütete Kinder, die oft ausbrechen in Alkohol und Drogen und gar nicht wissen, was Selbständigkeit bedeutet, weil ihre Eltern es nicht zulassen!!!
Zufriedene Eltern haben auch zufriedene Kinder. Und zufrieden sind Eltern dann, wenn sie auch ein stückweit eigenes Leben haben!
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08.05.2008 13:05 Uhr von KRV71
 
+7 | -10
 
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Traurige Einstellung: Und warum sind dann die skandinavischen Länder vornedran mit Pisa usw? Weil dort niemanden Eltern einredet, sie wären schlechte Eltern, nur weil Ihre Kinder einen Teil der Zeit in der Gemeinschaft verbringen? In der Gegend hier erlebe ich oft überhütete Kinder, die oft ausbrechen in Alkohol und Drogen und gar nicht wissen, was Selbständigkeit bedeutet, weil ihre Eltern es nicht zulassen!!!
Zufriedene Eltern haben auch zufriedene Kinder. Und zufrieden sind Eltern dann, wenn sie auch ein stückweit eigenes Leben haben!
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08.05.2008 13:05 Uhr von KRV71
 
+2 | -10
 
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Traurige Einstellung! Und warum sind dann die skandinavischen Länder vornedran mit Pisa usw? Weil dort niemanden Eltern einredet, sie wären schlechte Eltern, nur weil Ihre Kinder einen Teil der Zeit in der Gemeinschaft verbringen? In der Gegend hier erlebe ich oft überhütete Kinder, die oft ausbrechen in Alkohol und Drogen und gar nicht wissen, was Selbständigkeit bedeutet, weil ihre Eltern es nicht zulassen!!!
Zufriedene Eltern haben auch zufriedene Kinder. Und zufrieden sind Eltern dann, wenn sie auch ein stückweit eigenes Leben haben!
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08.05.2008 13:11 Uhr von Aurinko
 
+10 | -3
 
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@Autor: Schließe mich Hannesje da an: Du hast offenbar keine Ahnung!
Zum einen, kann man es sich vielleicht heutzutage gar nicht mehr leisten jahrelang mit dem Kind zuhause zu bleiben. Und je nachdem welcher Beruf ausgeübt wurde/wird, kommt man doch nach Jahren der Abwesenheit gar nicht mehr rein!
Ich zum Beispiel wurde auch mit wenigen Monaten schon in die Kinderkrippe gesteckt, weil meine Mama noch studiert hat.
Das heißt aber nicht, dass ich weniger Liebe von ihr bekommen habe... oder weniger Zuwendung und Aufmerksamkeit. Meine Mutter ist meine beste Freundin - spricht doch wohl ganz klar FÜR unser Verhältnis.
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08.05.2008 13:13 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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wo kamen denn: dann die untersuchungen her, die das so vehement gefordert haben?
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08.05.2008 13:20 Uhr von Ajnat
 
+5 | -2
 
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Naja: ich hab nicht gesagt dass die Kinder ohne soziale Kontakte groß werden sollen, sondern dass sie in den ersten 2 Jahren nicht ganztags betreut werden sollten. Man bekommt ja so nichts von den Fortschritten des Kindes mit, muss sich von der Tagesmutter die ersten Worte erzählen lassen etc. Zumindest sehe ich diese Gefahr.

Ich sehe auch diese zweite Seite, ich arbeite in einer Branche wo das zu meinem täglichen Geschäft gehört.

Weiterhin stimme ich dir in Bezug auf die hostorische Seite voll und ganz zu, gehöre auf die westliche Seite, bin da groß geworden und habe da wohl diese Einstellung anerzogen bekommen.

Ich habe halt durchgerechnet wie lang nach der Geburt ich zu Hause bleiben kann und solange da nicht mindestens 2 Jahre als Ergebnis raus kamen habe ich keine Kinder haben wollen.
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08.05.2008 13:26 Uhr von winfer
 
+9 | -0
 
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Ist doch im Osten seit jeher so Im Osten isses nunmal gang und gäbe (noch aus DDR Zeiten), dass beide Elternteile arbeiten gehen. Im Westen hingegen kennt man das fast gar nicht. Da ist die Frau zuhause und kümmert sich um die Kinder und den Haushalt und der Mann verdient das Geld. Das kann man sicher nicht so verallgemeinern, aber größtenteils trifft das schon zu.

Ich kenn es selbst auch nicht anders. Meine Eltern sind und waren beide berufstätig. Da war ich tagsüber in der Grippe oder dem Kindergarten und Nachmittags/ Abends dann Zuhause. Ganztagsbetreuung bedeutet doch nicht seine Kinder abzuschieben... Das Problem ist nur, dass es auch Kindereinrichtungen gibt, die nur bis Mittags geöffnet sind. Und für berufstätige Eltern bringt das nunmal nichts. Wie gesagt, ich bin so aufgewachsen und kenne es gar nicht anders und kann dementsprechend auch nicht verstehen was daran so schlimm sein soll. Im Gegenteil, ich bin der Meinung, dass solcher Kontakt zu anderen Kindern einem nur gut tut.
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08.05.2008 14:16 Uhr von Yuggoth
 
+6 | -1
 
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D muss endlich aufwachen was die Kinderbetreuung angeht, niemand sit schlecht als Elter wenn er sein Kind in die Ganztagsbetreuung gibt, da bekommt das Kind wenigstens sozialen Kontakt und nicht nur Hans Meiser & Spongebob zu sehen.

Wie einige der Vorredner schon sagten, Skandinavien und viele andere Länder machen es vor.
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08.05.2008 17:32 Uhr von linkman4
 
+1 | -0
 
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Moin

Ich denke auch nicht, dass man es Eltern vorwerfen kann, ihre Kinder in Ganztagsbetreuung zu geben - immerhin sind sie dort unter Aufsicht. Das birgt sicher Risiken, hat aber auch große Vorteile, Stichwort soziale Kompetenz.
Ich würde mein Kind nach Möglichkeit auch die ersten Jahre selbst aufziehen wollen, allein schon wegen der emotionalen Bindung zu den Eltern. Wenn mein Job das aber nicht zuließe, würde ich ihn dafür kaum aufgeben, dafür ist mir meine Rente zu wichtig^^
Ich glaube übrigens, dass Pisa-starke Länder nicht 1:1 mit Deutschland vergleichbar sind. Zwar gibt es dort ein anderes Betreuungs- und Bildungssystem, dessen Ergebnisse für sich sprechen, jedoch halte ich das nicht einfach so für übertragbar.
Unterm Strich bleibt es dabei, dass die Eltern dafür verantwortlich sind, ihren Kindern Werte, Selbstständigkeit und Verantwortung beizubringen. Dieses wird eine öffentliche Einrichtung unterstützen, allerdings nie allein leisten können.

mfg link
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08.05.2008 19:51 Uhr von owenhart
 
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ich muss da winfer vollkommen recht geben, komm selber aus Thüringen und war wo ich klein war auch im Kindergarten, war´s normalste der Welt, warum auch nicht... :-)
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08.05.2008 20:04 Uhr von Talknmountain
 
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@Autor: Daran sieht man wo die verwöhnten, achso schwer schuftenen Hausfrauen leben und wo Mütter mit Kind trotzdem arbeiten.

Im Übrigen hab ich nicht das Gefühl dass meine Kinder einen Nachteil hätten, weil sie in die Kita gehen. Im Gegenteil!

Die Entwicklung macht rasante Fortschritte...
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08.05.2008 21:21 Uhr von Luthienne
 
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Kein Anklang? Ich lach mir nen Ast...
Anfang des Schuljahrs gabs hier ein Formular von der Grundschule, in dem gefragt wurde ob Betreuungsangebote erwünscht wären- losgegangen wäre es dann ab dem nächsten Schuljahr.
Ein Kreuz bei "ja" mit Angabe einer Uhrzeit wäre laut Formular eine verbindliche Anmeldung zu einer Betreuung gewesen, verbunden mit Zahlungsverpflichtung- wohlgemerkt, für eine Betreuung von der man nicht mal wußte, ob man sie überhaupt anbieten wird!
Fast alle haben deswegen "nein" angekreuzt.. es konnte wohl keine der gar nicht oder nur geringfügig arbeitenden Mütter vorhersehen, wie ihre Jobsituation 11- 12 Monate später sein würde und wollte das Risiko einer Zahlungsverpflichtung ohne ausgleichenden Job eingehen.
Natürlich sieht es rechtlich so aus, dass diese "Anmeldung" keine war, es hat aber viele "ablehnende" Antworten povoziert... von 190 Eltern gabs nur 7x Ja. ich glaube, das war dann auch der Sinn des Ganzen. Immerhin kann keiner sagen, er wäre nicht gefragt worden *ironie off*
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10.05.2008 19:17 Uhr von Saxonia123
 
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veto: ich komme aus dem wunderschönen Sachsen und habe zwei Kinder. Meine Kinder mussten ganztägig in die Kita und später nach der Schule in den Hort,weil ich als alleinerziehende Mutter zwei Jobs annehmen musste um überhaupt über die Runden zu kommen. Meinen zweien hats nicht geschadet.
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10.05.2008 19:46 Uhr von fifty_one
 
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Was ist besser verwöhnte Kinder, die die Welt nicht verstehen, weil Muttern den Haushalt schmeißt und der beste Freund der Kinder der Fernseher oder die Playstation ist (Kevin-Maximilian-Theodor darf das) - oder Kinder die im Umgang mit anderen Kindern die Welt erleben und begreifen lernen, die Kindsein richtig erleben können
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11.05.2008 12:43 Uhr von Gloi
 
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Es gibt halt noch Ost- und Westdeutschland: Was besser für die Kinder ist, lasse ich mal offen. Aber die Situation in Ost- und Westdeutschland ist immer noch unterschiedlich. Sei es in den Gesellschaftlichen Unterschieden, die nur langsam verschwinden, sei es in der Infrastruktur der Kinderbetreuung, dazu hat Luthienne ja ein Beispiel gebracht oder sei es in der wirtschaftlichen Situation der Familien, die Jampel andeutete.

Ich denke das wird noch ein bis zwei Generationen dauern, bis solche Unterschiede verschwinden. Manche Unterschiede werden auch dauerhaft bleiben. Auch der Hanseat unterscheidet sich vom Bayern in mancherlei Hinsicht. Die Entscheidung wie man seine Kinder erzieht muss jeder nach seinen persönlichen Möglichkeiten treffen. Es sollte aber Alternativen geben. Auch im Westen müssen in immer mehr Familien beide Elternteile arbeiten um genug Geld für die Familie zu erwirtschaften.
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11.05.2008 20:24 Uhr von jsbach
 
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On da noch die: Mentalität aus der ehemaligen DDR dahintersteckt?
Da war es ja Gang und Gäbe die Kleinen in solchen Stätten abzugeben.

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