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Sachsen: NPD laufen die Mitglieder davon - zu Gunsten der "Freien Kräfte"

Während die rechtsextremistische NPD bundesweit immer mehr Mitglieder verzeichnen kann, laufen sie ihr in Sachsen davon. Innenminister Buttulo zufolge ist die Zahl um 15 Prozent auf 850 Mitglieder geschrumpft. Gründe hierfür sind Strafverfahren gegen Parteimitglieder und das Chaos in der Fraktion.

Einen Grund zur Entwarnung sieht Buttolo aber nicht. Die Rechtsextremisten organisieren sich immer häufiger in sogenannten "Freien Kräften". Viele davon sind Nachfolgeorganisationen von bereits verbotenen Neonazi-Kameradschaften wie den "Skinheads Sächsische Schweiz" oder "Sturm 34".

Verfassungsschutzpräsident Boos zufolge mache die "Abwanderung" die Arbeit seiner Behörde aber "nicht gerade leichter". Er rechnet in Sachsen mit etwa 500 "Freien Kräften", die gewaltbereite Rechtsextremisten "ohne Wenn und Aber" seien.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sachsen, NPD, Mitglied, Freien, Gunst
Quelle: npd-blog.info

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2008 19:51 Uhr von Johnny Cash
 
+0 | -1
 
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Ich: dachte die versuchen mit aller Macht die "Freien Kräfte" an die vereinte rechte Partei zu binden. Besonders in den Ost-Ländern.

Wie die meisten Dinge dieser Partei wollte wohl auch das nicht klappen...
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07.05.2008 21:11 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -2
 
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Die NPD ein Instrument der Regierung? Die NPD ein Instrument der Regierungsparteien gegen Linke Kräfte in Ostdeutschland?

Diese Frage stellt sich leider aus heutiger sicht durchaus.

Zitat:
"Stay-Behind-Gruppen und informelle Netzwerke tragen Züge eines Parallelstaates. Solche Strukturen stellen sicher, dass Linksregierungen den Staat nicht kontrollieren können und Machtkontinuität auch nach einem möglichen Regierungswechsel gewahrt bleibt."

Zitat:
"Die Opfer der Attentate von Rechtsextremen wie 1980 auf dem Bahnhof von Bologna waren Zivilisten. Was für ein Interesse kann ein Staat daran haben, seine eigenen Bürger anzugreifen?
Es geht darum, Angst zu verbreiten. Der Tod von Unschuldigen führt dazu, dass die Bevölkerung eines Staates nach mehr Sicherheit ruft. Die Geheimdienste bekommen mehr Macht. Außerdem kann man einen politischen Feind diskreditieren, indem man ihm den Anschlag in die Schuhe schiebt. Diese Strategie hat durchaus funktioniert. Sie hat die NATO, die eine Schwächung von innen befürchtete, insgesamt gestärkt."

Quelle:
http://www.freitag.de/...
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07.05.2008 22:47 Uhr von astefk
 
+0 | -3
 
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Nun, dann werden bald: ein paar Verfassungsschützer arbeitlos, oder vielleicht doch eher nocht ein paar mehr eingestellt. Und was mach das NPD-BLOG.INFO dann?
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08.05.2008 10:22 Uhr von IncredibleMicha
 
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Im Allgemeinen: kan man noch froh sein das es bei den rechten nur wenig schlaue Köpfe gibt. Wären die besser organisiert und strukturiert wären die noch gefährlicher.
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11.05.2008 14:52 Uhr von ringella
 
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und tschüß,...passt scho

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