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Goslar: Darf ein Nazi-Grab eine Hinweistafel haben?

Die Politiker der Stadt Goslar haben im Rathaus beraten, ob ein Nazi-Grab eine Hinweistafel erhalten soll.

Richard Walther Darré war zur NS-Zeit Minister für Landwirtschaft. Die FDP äußerte starke Bedenken, da man sich so Nazis in die Stadt holen würde. Dr. Jürgen Lauterbach (FDP) befürchtet, dass es zu Randale auf dem Friedhof kommen könnte.

Letztendlich wurde im Kulturausschuss dem FDP-Antrag stattgegeben, dass diese Tafel nicht aufgestellt wird.


WebReporter: Pinky_Gizmo
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nazi, Grab, Hinweis
Quelle: www.goslarsche.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2008 12:37 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+0 | -0
 
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Weil das Grab unter Denkmalschutz steht ist es bisher nach Ablauf der Nutzungsfrist nicht eingeebnet wurden.
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07.05.2008 13:08 Uhr von vote_4_free_tibet
 
+10 | -13
 
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egal: auch wenn keine hinweistafel aufgestellt wird.. werden sich hier sehr warscheinlich nazis versammeln..

es sollste viel eher ein Mahnmal aufgestellt werden.. um an das zu erinnern was deutschland vor rund 60 jahren die zerstörung brachte..

und dazu gehört nunmal größten teil alles aus der ns zeit
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07.05.2008 13:17 Uhr von Nordwin
 
+8 | -2
 
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klar das versammeln lässt sich wohl kaum verhindern.

Bin aber trotzdem der Meinung das das grab einfach in ruhe gelassen werden sollte. Einfach nur weil der Kerl tot ist und unter der Erde liegt. Und meiner Meinung nach sollte jeder spätestens im tod (egal wie sein leben war, das sollte ja durch den Zustand Tod abgelöst werden =) ) das recht haben ähm friedlich tot zu sein ;). Und das geht nicht wenn das Grab zum Versammlungsort von irgendwelchen Gruppierungen wird. (es sei denn natürlich, es ist der Wunsch, oder die Tradition oder was auch immer des Toten)
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07.05.2008 13:18 Uhr von Mi-Ka
 
+12 | -4
 
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Wie soll ich mir das vorstellen? Ragt da aus dem Boden die ausgestreckte rechte Hand aus dem Boden und daran hängt ein Schild?
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07.05.2008 13:23 Uhr von Noseman
 
+22 | -6
 
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Deine News ist für den Arsch: Aus der Quelle geht hervor, was der Sinn der Hinweistafel sein soll.

Nämlich ein
"Hinweis auf Darrés nationalsozialistische Vergangenheit".

Dein Newstext verschweigt das nicht nur, sondern erweckt nahezu den Eindruck, dass damit Darré geehrt werden sole.

Übrigens: "Nazigräber" gibt es nicht; im Gegensatz zu von Nazis angelegten Massengräbern.
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07.05.2008 13:47 Uhr von S13gfried
 
+15 | -2
 
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lol: es gibt genügent orte an denen sich nazis versammeln...

wer will denn zu nem NS-Landwirtschaftsminister?
Rechtsradikale Antisemitische Bauern?
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07.05.2008 13:48 Uhr von Praggy
 
+5 | -2
 
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@ Noseman: und in die massengräber die nach dem krieg gefunden worden sind hat stalin gleich seine leichen verschwinden lassen. ne einseitige betrachtungsweise ist nicht wirklich gut :-)
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07.05.2008 16:43 Uhr von Keulerkiller
 
+3 | -5
 
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schweinerei! es ist eine schweinerei soetwas überhaupt zu denken!

ich würde sagen das dies eine störung der totenruhe ist.
sie könnten ihn auch gleich ausbuddeln (exumierung oder so) und ihn ausstellen.
mit einer hakenkreuz-bandage und ein schild wo draufsteht das er zu der und der zeit ein nazi war!

und woher wollen die das überhaupt wissen?
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07.05.2008 16:49 Uhr von GLX
 
+2 | -0
 
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Wieder mal ein Thema zur Vergangenheit. Er war LANDWIRTSCHAFTSMINISTER. Die meisten Neu Nazis oder die die es sein wollen, wissen nicht mal wer GFM Stauffenberg war oder Goebbels, da werden die wohl kaum den kennen.

Soll doch drauf stehen WER er WAR und aus die Maus. Lesen bedeutet verstehen, meistens.

Greetz
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07.05.2008 18:03 Uhr von Dusta
 
+3 | -3
 
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@keulerkiller: und woher wollen die das überhaupt wissen?

Informier dich doch mal über Darrés publizierte Schriften und seine Funktion im NS Staat, dann weißt du woher "die" das wissen und weißt es vorrallem auch selber.
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07.05.2008 19:31 Uhr von Keulerkiller
 
+1 | -0
 
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@Dusta: ok hab ich gemacht, und ich mächte mich hiermit für meine unqualifizierte aussage entschuldigen! (im bezug auf "woher wollen die das wissen?)

trozdem finde ich das nicht richtig... auf einem friedhof soll man in frieden ruhen.
ich gehe auch nicht auf friedhöfe und stelle überall wo mörder/vergewaltiger u.s.w. ihre letzte ruhestätte haben, ein schild auf!
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07.05.2008 21:11 Uhr von Der Erleuchter
 
+2 | -3
 
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Das könnte sich noch zu einem: neuen Industriezweig entwickeln: Mahnmale und Hinweisschilder zur NS-Zeit.
Wer es durch die heute bestehenden Hinweise in allen gesellschaftlichen und medialen Bereichen nicht schnallt, schnallt es eh nicht.
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07.05.2008 21:54 Uhr von astefk
 
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Man kann es aber auch noch auffälliger: bekannt machen.

Hoi Loitz,
in GOSLAR liegt ein NAZI AUF ´NEM FRIEDHOF, der war im DRITTEN REICH Landwirtschaftsminister.

Dann braucht es kein Hinweisschild mehr.
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07.05.2008 22:03 Uhr von astefk
 
+0 | -1
 
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Wie hässlich, Grabstätten von Christen und ungläubigen werden ja eingeebnet, wenn die Ruhezeit abgelaufen ist.

Was kostet ein Quadratmeter Friedhof? Warum werden Wolkenkratzer nicht eingeebnet, wenn ihre Ruhezeit abgelaufen ist?
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08.05.2008 07:48 Uhr von Alfadhir
 
+0 | -0
 
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ich finde sowas pervers: es geht eindeutig zu weit und ist in meinen augen grabschändung ob nazi oder nicht er ist tot und man sollte ihm seine ruhe lassen und nicht friedhöfe zu orten popaganda machen oder ähnliches .
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08.05.2008 09:29 Uhr von GKC04
 
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@vote 4 tibet: Wenn du das Geld hast, um Mahnmale aufzustellen dann tu es doch Oo

Wir brauchne nicht noch mehr Mahnmale und noch mehr Bauten die daran erinnern... da liegt ein MENSCH begraben und kein Verbrechen oder Krieg O.o
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08.05.2008 10:10 Uhr von Dusta
 
+0 | -0
 
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@keulerkiller: Ja, denke auch, das ein Hinweisschild niemandem nützen oder helfen würde.
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08.05.2008 13:03 Uhr von Doc_Finkelstein
 
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Noch ´ne Tafel: Bei den ca. 2356437 Gedenktafeln, die jetzt schon hier bei uns rumhängen wird eine mehr oder weniger auch nicht ins Gewicht fallen. Andererseits gibts hier schon genug Touristen, da können die politisch Fehlorientierten ruhig wegbleiben (bei der vorherrschenden schwarz gewandeten Szene würden die sich hier eh nicht wohl fühlen ;) ).

Im Ernst, in Goslar gibt es zig Denkmaltafeln überall dort, wo ein Jude zur Nazizeit gewohnt hat. Für die (also die Tafeln) interessiert sich fast keine Sau, die Meisten wissen noch nicht mal davon. Aber wegen dieser hier wird mal wieder ein Fass aufgemacht. Hat der Betroffene eigentlich Nachfahren? Wäre für die doch auch bescheuert, wenn der Fehlgeleitete Ahne noch post mortem gebrandmarkt wird.
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11.05.2008 18:29 Uhr von ringella
 
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Hinweistafel: Warum net?

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