07.05.08 09:03 Uhr
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Hessen: Güterzug fährt in Schafherde

Nicht lange nach dem ICE-Unglück in Fulda ist schon wieder ein Zug in eine Schafherde gerast. Das Unglück ereignete sich im hessischen Witzenhausen.

Der Güterzug blieb unversehrt und es kamen keine Menschen zu Schaden, allerdings wurden 18 Schafe getötet. Drei weitere Schafe musste die Polizei aufgrund ihrer Verletzungen erschießen.

Die Bahnstrecke wurde bis 10.50 Uhr gesperrt, um die Unfallstelle zu räumen. Wie die Schafe auf die Gleise gelangen konnten, ist nicht bekannt.


WebReporter: kizzka
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hessen, Schaf, Güter, Güterzug
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2008 09:26 Uhr von sevenOaks
 
+5 | -15
 
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07.05.2008 09:33 Uhr von derSchmu
 
+12 | -5
 
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Tja..da fehlte wohl auch de Schaf´ner Wen kann mans verdenken? Die Bahn is abgelenkt, weil se sich lieber um den Gang an die Boerse als um ihren Service und Infrastruktur kuemmert und der Hirte konnte sich nicht um seine Schaefchen kuemmern, weil er seinem Kollegen wegen Fulda beistehen will...
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07.05.2008 09:46 Uhr von Lustikus
 
+8 | -16
 
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@Schmu: was bitte kann die Bahn dafür, wenn so ein volldepperter Schäfer seine Schafe nicht (richtig) einzäunt? Hauptsache meckern!
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07.05.2008 09:54 Uhr von oollii
 
+15 | -5
 
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@Lustikus: und was kann der Schäfer dafür, wenn die Bahn ihre Strecken nicht einzäunt ? Bei den Preisen der Bahn kann man schon erwarten das mehr für Sicherheit getan wird. Man kann alles sehen wie man will .........
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07.05.2008 10:00 Uhr von Lustikus
 
+7 | -6
 
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Blödsinn: es ist total unrealistisch... dann müßten alle Straßen ja auch eingezäunt werden. Wenn da ein Schaf draufrennt ist auch der Schäfer schuld genau wie der Hundehalter, dessen Hund auf die Autobahn läuft und dadurch nen Unfall verursacht... klar du zäunst alles ein! LOL
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07.05.2008 10:11 Uhr von fruchteis
 
+8 | -1
 
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@Lustikus: So blödsinnig ist das gar nicht. Geh mal in z.B. in die Schweiz oder andere europäische Länder und schau dir mal an, was da entlang der Bahnstrecken steht: Zäune. Zumindest dann, wenn das Bahngelände keinen größeren Höhenunterschied zu seiner Umgebung aufweist. Bei den Fahrpreisen, die die DB verlangt, und bei den heutigen Geschwindigkeiten kann man das auch verlangen.
Wie soll denn ein ziehender Schäfer seine Herde beim Grasen einzäunen? Ja, den Schlafplatz, das tut er ja regulär auch. Aber er kann ja nicht mit 500 oder 1000 laufenden Metern Elektrozaun und Akku durch die Gegend rennen.
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07.05.2008 10:13 Uhr von Hebalo10
 
+7 | -2
 
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@ oollii, es ist allgemein bekannt, dass eine komplette Einzäunung der Bahnstrecken absolut unmöglich ist. Bei den Hochgeschwindigkeitsstrecken sollte man allerdings dringend darüber nachdenken, wäre auch machbar.
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07.05.2008 10:20 Uhr von Lustikus
 
+3 | -7
 
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@fruchteis: Hmm ja gut das kann sein - habe ich ehrlich gesagt noch nicht drauf geachtet. Aber ich vermute mal, daß die Zäune dort schon beim Bau mit installiert worden sind. Das jetzt nachträglich zu machen ist finanziell einfach unmöglich!

Zudem möchtest du doch wohl bestimmt nicht die paar Meter Bahn in der riesigen Schweiz mit den Kilometern in Deutschland vergleichen oder? :-)
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07.05.2008 10:37 Uhr von lDreamcatcherl
 
+1 | -0
 
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tzzz: Normalerweise hat man doch nen Hund dabei als Schäfer.. und wenn ich in der Nähe einer Strasse oder Trasse bin, kann ich als Schäfer mich nicht ins Grass legen und den lieben Gott einen guten man sein lassen. Dann muss ich schon aufpassen. Die Schafe beamen sich ja nicht aufeinmal auf die Schienen, die müssen da ja auch hinlaufen. Wenn man dann nicht gerade auf nem Grashalm kaut und döst, dann kann man mit einem Befehl seinen Hund entsprechend anweisen die Schafe daran zu hindern.
Als Hirte, Hundebesitzer oder Elternteil oder was auch immer, muss man darauf achten das weder ein Tier noch das Kind in eine Gefahrensituation gerät.
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07.05.2008 10:39 Uhr von fruchteis
 
+3 | -0
 
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@Lustikus: Man muss ja nicht gleich alles einzäunen, außerdem gibt es ja schon eingezäunte Strecken, hier in Leipzig kenne ich z.B. etliche Kilometer, die nicht nur durch Wohngebiete führen (z.B. unsere sogenannte "Klagemauer", an der früher die Züge aus der Berliner und Hallenser Richtung prinzipiell auf die Einfahrt in den Hauptbahnhof warten mussten). Ich finde die Idee von Hebalo10 gut - Hochgeschwindigkeitsstrecken müssten auf jeden Fall machbar sein.

Außerdem hat die DB auch viel mehr Umsätze als die Bahn in der Schweiz, wenn du schon auf die Größe anspielst.
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07.05.2008 10:46 Uhr von fruchteis
 
+1 | -0
 
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@lDreamcatcherl: Früh um acht wird sich der Schäfer wohl kaum ins Gras gelegt haben. Vielleicht war die Gegend einfach ein bissel unübersichtlich. Na klar hat er auch einen hund bzw.mehrere dabei, und die sich auch ausgebildet dafür, aber ich glaube kaum, dass die soviel Intelligenz haben, eine Bahnstrecke oder Straße von einer ungefährlichen Schneise oder einem größeren Waldweg zu unterscheiden. Außerdem werden extra Schafherden eingesetzt, um für Maschinen unzugängliche Hänge an Bahnstrecken frei"mähen" zu lassen.

Ich glaube langsam auch an die Verschwörungstheorie: Da will einer der Bahn schaden und lockt Schafe oder andere Herdetiere aufs Bahngelände, es gibt ja Lockstoffe, mit denen man das relativ leicht zuwege bringt. Letztendlich schadet derjenige aber nur der Schäfergilde und den verletzten Passagieren. Kommt es euch nicht auch spanisch vor, dass alle neueren Herdenunfälle mit der DB in Hessen und Thüringen, also zwei aneinander grenzenden Bundesländern, passiert sind?
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07.05.2008 12:05 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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wo wieder die frage aufkommt: ist das früher auch schon passiert und es hat nur keiner berichtet? wieso passiert das ausgerechnet jetzt so oft?
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07.05.2008 13:24 Uhr von pippin
 
+4 | -0
 
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Schafe laufen nicht freiwillig auf Gleise! Für ein Schaf ist das Gleisbett mit dem ganzen Schotter eher abschreckend. Die Tiere haben viel lieber weichen Grasboden unter sich.

Vereinzelt mag es ja vorkommen, dass doch ein Schaf mal auf Abwege gerät, aber wenn es sich um eine ganze Herde handelt, dann muss die jemand dahin getrieben haben.
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07.05.2008 13:55 Uhr von fruchteis
 
+2 | -0
 
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Ich befürchte eben auch dass da jemand Tiere absichtlich hinlockt. Der Meinung sind auch ein paar Schreiber in anderen Foren.
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07.05.2008 14:34 Uhr von smh74
 
+1 | -0
 
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Spekulation: Es sieht danach aus, dass die Tiere dort hingetrieben wurden, denn einige Zeitlang wurden Pferde nachts von Unbekannten von der Koppel auf dicht befahrenen Straßen getrieben, wo es auch zu Unfällen kam.
Ich schätze Mal dass die Tiere eingezäunt waren, wäre der Schäfer mit Hund dabei gewesen wären sie mit Sicherheit nicht auf die Gleise gerannt. Es kann auch sein dass es Zufall war, dass die 3 Unfälle in der Nähe passiert sind.

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