06.05.08 20:10 Uhr
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War ein Streit zwischen Mitarbeitern Auslöser des Transrapid-Unfalls?

Im September 2006 prallte ein Transrapid auf einen Wartungszug. Bei dem Unglück kamen 23 Menschen ums Leben und elf weitere wurden lebensgefährlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem gegen die Leiter der Versuchsanlage in Niedersachsen wegen fahrlässiger Tötung.

Hauptbeschuldigter ist jedoch der diensthabende Fahrdienstleiter. Ein Zeuge sagte nun vor Gericht aus, dass dem Unglück ein Streit zwischen Mitarbeitern und dem Fahrdienstleiter vorausgegangen war.

Womöglich war dieser Streit Auslöser dafür, dass wichtige Sicherheitsvorkehrungen nicht eingehalten wurden. Die Beschuldigten können dennoch mit einem recht milden Urteil rechnen. "Fahrlässige Tötung durch Organisationsverschulden" wird mit einer Höchststrafe von fünf Jahren geahndet.


WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Streit, Mitarbeiter, Auslöser
Quelle: www.focus.de

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06.05.2008 21:24 Uhr von pippin
 
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Milde Urteile? Womit haben die Verantwortlichen denn milde Urteile verdient?
Klar ist es rein menschlich, dass man nach einem Streit aufgewühlt ist und dann fahrlässig handelt. Aber das entschuldigt doch rein gar nichts.
Jetzt warte ich noch darauf, dass die Verantwortlichen alkoholisiert und somit nur vermindert schuldfähig waren!

So eine Entscheidung ist doch wie ein Fausthieb für die Hinterbliebenen.

Selbst wenn es nur "milde Urteile" geben sollte, hoffe ich, dass der oder die Verantwortlichen ihr Leben lang mit Albträumen geschlagen werden.

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