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Diabetes: Auf Zucker muss nicht vollständig verzichtet werden

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellte fest, dass ein strenger Zuckerverbot für Menschen mit Diabetes nicht mehr notwendig sei. Diabetiker sollten sich stattdessen an Ernährungsempfehlungen halten, also täglich frisches Gemüse und Obst zu sich nehmen.

Weniger empfehlenswerte Lebensmittel seien dagegen alle fetten Wurst- und Käseprodukte, Schokolade, Kartoffelchips und Kuchen. Auch die Verwendung von gesunden Pflanzenölen statt Butter und Alkohol nur in Maßen werden empfohlen. Ebenso weiterhin tabu sei zu salziges Essen.

Gerade spezielle Nahrungsmittel mit Zuckerersatzstoffen oder besondere Diät-Lebensmittel seien dem Bericht nach nicht mehr nötig, da Diabetes auch auf einer negativen Veränderung beim Eiweiß- und Fettstoffwechsel beruhe.


WebReporter: Kaeseplatte
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Diabetes, Zucker
Quelle: newsticker.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2008 14:53 Uhr von Kaeseplatte
 
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Diabetes ist eine multifaktorielle Krankheit, bedingt einmal durch eine erbliche Komponente, wenig Bewegung in unserer modernen Zeit, teilweise "ungesunde" Ernährung und weitere Umweltfaktoren. Gut finde ich den Hinweis, mehr auf vernünftige Ernährung mit Ballaststoffen und Vitaminen zu achten, statt mit Ersatzstoffen zu arbeiten!
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06.05.2008 19:51 Uhr von müderJoe
 
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@news: nichts neues!
Ohne Zucker gehts halt nicht! Man sollte es nur in Maßen halten!
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06.05.2008 20:39 Uhr von Rififi
 
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Diabetes Typ2: Wann werden entlich die richtigen Krankheitsbezeichnungen für die zwei total unterschiedlichen Krankheiten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 verwendet.

Jedesmal wenn in einem Artikel über Diabetes geschrieben wird, wird nur über den Diabetes Typ 2 geschrieben. Diese Krankheit wird wie im Artikel richtig erwähnt durch falsche Essgewohnheit, Übergewicht und Bewegungsmangel ausgelöst. Diese Krankheit trifft vorallem ältere und sehr Übergewichtige Personen.

Beim Diabetes Typ 1 trifft es die Patienten völlig unverschuldet. Diese Krankheit kann jeden ab Geburt bis in hohe Alter treffen. Hierbei handelt es sich um ein Auto-Immundefekt bei dem die eigene Immunabwehr die Insulinproduzierenden Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse angegreiffen und zerstören.

Auch die Terapieformen sind komplett verschieden.
Beim Typ 2 Diabetiker kann bereits durch eine Diät und durch Bewegung erste verbesserungen erziehlt werden. Mittels Medikamente kann auch eine verbesserte Zuckerverwertung in den Zeller erreicht werden. Erst bei schwerwiegenden Erkrankungen ist eine Insulinterapie notwendig.

Beim Typ 1 Diabetiker ist sofort nach Ausbruch der Krankheit eine Lebenslange Insulinterapie erforderlich.

Zwei Krankheiten mit dem gleichen Namen.... Hier sollte etwas geändert werden.
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06.05.2008 23:12 Uhr von Jean-Dupres
 
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@Rififi: Du liegt nicht richtig mit der Aussage über Typ 1, dieser Diabetes Typ kann durch sehr viel mehr verschiedenere Einflüsse als nur den Auto-Immundefekt kommen.

Das ist im übrigen auch schon wissenschaftlich bewiesem worden.
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07.05.2008 00:35 Uhr von amor06
 
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Es ist zuviel verlangt Rififi liegt schon richtig !
Ich kenne sein Anliegen.
Obwohl ich durch starke Sorgen und Alkoholkonsum (bitte nicht nachahmen) erstmals starken Gewichtsverlust habe und daraus resultierend keinen derzeitigen Diabetes mehr.

Mellitus Typ I
Der muss immer schauen.....


Wann kann man sich endlich legal entsorgen...
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07.05.2008 21:48 Uhr von jsbach
 
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Man möge mir den Kalauer: eine Bekannten verzeihen, den der sagt in Ironie: Lieber Zucker als Zimt in der Hose...
Mal im Ernst, ich bleibe hoffentlich von Diabetes verschont. Mir reichen schon die Zahlen von Erkrankten, die auf eine Nierenspende warten
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08.05.2008 13:29 Uhr von Borgir
 
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diabetiker: können wenn sie sich mit insulin vernünftig versorgen alles essen.
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08.05.2008 17:25 Uhr von Jean-Dupres
 
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@Borgir: Stimmt ganz genau, ich sehe es schließlich an meinem besten Kumpel immer wieder, daser alles verzehren kann was er will.

Aber jene Dinge wo ihm klar ist das es versteckte Zucker enthält oder aber der Blutzuckerwert verfälscht wird, lässt auch er die Finger.
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09.05.2008 16:56 Uhr von cheetah181
 
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Borgir und Jean-Dupres: Das kommt auf den Diabetes-Typ an:

"Beim Typ-2-Diabetes liegt in der Regel kein echter Insulinmangel, sondern eine Wirkstörung des Insulins (Insulinresistenz) vor, so dass hier eine Insulintherapie nur selten sinnvoll ist.[...]
Durch die Insulintherapie des Typ-2-Diabetes mellitus kommt es zu einer Besserung der Blutzuckerwerte, aber oft gleichzeitig zu einer Erhöhung des Körpergewichtes und zu einer weiteren Anstieg des im Durchschnitt bereits erhöhten Insulinspiegels. Erhöhte Insulinspiegel wirken gefäßschädigend. Insofern muss der Typ-2-Diabetiker, sofern er dazu in der Lage ist,

* vor allem sein Körpergewicht normalisieren und die Kalorienzufuhr radikal reduzieren, so dass ein Energieeinspareffekt erzielt wird,
* seine zugeführten Insulindosen reduzieren (wenn die Eigensekretion nicht bereits zu gering geworden ist) und
* die Insulinsensibilität durch ausreichende Bewegung und durch Medikamente verbessern." (Quelle: Wikipedia)
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12.05.2008 11:30 Uhr von Jean-Dupres
 
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@cheetah Man sollte bei medizinischen Fragen: nicht Wikipedia nutzen, sondern das Fachwissen der jeweiligen Diabetes-Gesellschaften oder Verbände nutzen. Dann ist die gewünschte Information wenigstens GENAU.

Die letzten beiden Sätze im Auszug über Typ-2 widerlegen deine Aussage cheetah.

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Beim Typ 2 Diabetes wirken mehrere erbliche und nicht-erbliche Faktoren zusammen: Genetisch bedingt sowie in Folge von Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel sprechen die Körperzellen weniger auf Insulin an (=Insulinresistenz). Des weiteren ist die Insulinausschüttung reduziert.

Dass die Vererbung beim Typ 2 Diabetes eine wichtige Rolle spielt, weiß man aus Vergleichsbeobachtungen an Zwillingen. So beträgt das Erkrankungsrisiko für eineiige Zwillinge von Typ 2 Diabetikern 50-90%. Neben der genetischen Grundlage wird die Auslösung eines Typ 2 Diabetes entscheidend gefördert durch:

· Fehlernährung,
· Übergewicht und
· Bewegungsmangel.
· Zigarettenrauchen
· Bluthochdruck und
· höheres Lebensalter.

Zu Beginn des Prozesses der Insulinresistenz kann der Körper den Mehrbedarf noch durch eine Mehrproduktion von Insulin ausgleichen und so den Blutzuckerspiegel im Normbereich halten. !!!!!Nach einiger Zeit erschöpft sich jedoch die Insulinproduktion.!!!!! Es entsteht zunächst ein überhöhter und verlängerter Blutzuckeranstieg nach Zuckeraufnahme (gestörte Glukosetoleranz) und schließlich ein manifester Typ 2 Diabetes.
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12.05.2008 14:51 Uhr von cheetah181
 
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Jean-Dupres: Naja, so wirklich widerspricht das meiner Quelle ja nicht, von dem Satz "Nach einiger Zeit erschöpft sich jedoch die Insulinproduktion." abgesehen.
Die Grundaussage ist doch, dass man jemanden der eine Insulinresiszenz hat nicht mit Insulin vollpumpen sollte, sondern die Ursachen beseitigen muss. Für den Fall, dass seine Insulinproduktion erschöpft ist muss man vielleicht noch mit Insulintherapie nachhelfen, das stimmt.

Mit den medizinischen Fragen und Wikipedia hast du teilweise recht, du kannst aber sicher sein, dass die Diabetes-Gesellschaften und -Verbände mitwirkend an solchen Artikeln sind.
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14.05.2008 20:01 Uhr von Jean-Dupres
 
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@cheetah: Bei einigen Punkten wird es aber kompliziert die Ursachen ändern zu wollen beim Typ 2 Diabetes.

Genetische Ursachen kann man (noch) nicht lösen, da hat man dann bereits die schlechtesten Karten.

Bei allen anderen, zumindest im Artikel, genannten Fällen gibt es auch so seine Probleme.

· Fehlernährung,
· Übergewicht und
· Bewegungsmangel.
· Zigarettenrauchen
· Bluthochdruck und
· höheres Lebensalter.

Das Altern ist unabänderlich, bei Bluthochdruck kommt es darauf an woher dieser kommt, bei manchen Menschen ist der Blutdruck so normal, das zu verändern ginge dann mitunter nur über Medikamente mit herben Nebenwirkungen die auch Krank machen.
Übergewicht ist leider in einigen Fällen auch nicht veränderbar weil man bei diesem Fall auch mittlerweile weiß das Übergewicht nicht immer nur von zu viel Essen und zu wenig Bewegung kommt.

Lediglich die Fehlernährung, den Bewegungsmangel und die Raucherei kann man abstellen.
Wobei ich glaube das die Menschen eher anfangen zu laufen und sich richtig zu ernähren bevor die auch nur einen Glimmstengel beiseite legen.



Apropos Bluthochdruck noch mal, auch dort ist man mittlerweile schlauer als früher, denn das der angenomme Bluthochdruck im fortgeschrittenen Alter gefährlich sei ist auch nicht mehr so ganz die Wahrheit.
Der Blutdruck verändert sich auf natürliche Weise im Lauf des Lebens.
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15.05.2008 00:36 Uhr von cheetah181
 
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@Jean-Dupres: Es sind aber meistens mehrere dieser Ursachen die da zusammenwirken.
Dass hoher Blutdruck bei einem normalgewichtigen Nichtraucher Diabetes 2 auslöst habe ich zum Beispiel noch nie gehört.

Und was die genetischen Ursachen betrifft: Auch die führen nicht unbedingt zu Diabetes, sondern erhöhen nach dem heutigen Wissensstand nur das Risiko. Wenn man Glück hat bekommt man als Übergewichtiger nie Diabetes, wenn man Pech hat (Risikogene) eben recht schnell. Aber auch dann kann man abnehmen (wenn man nicht gerade Cushing-Syndrom hat, aber auch das ist behandelbar und sehr selten).
Bei Übergewicht und Genen ist es das gleiche: Mancher hat eben einen besseren Stoffwechsel, aber auch der lässt sich durch Nahrungszufuhr und Bewegung regulieren.

"Lediglich die Fehlernährung, den Bewegungsmangel und die Raucherei kann man abstellen.
Wobei ich glaube das die Menschen eher anfangen zu laufen und sich richtig zu ernähren bevor die auch nur einen Glimmstengel beiseite legen."

Das ist wohl richtig.

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