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Neonazi-Hetzjagd auf Journalisten in Hamburg

Während des NPD-Aufmarsches in Hamburg am 1. Mai wurden Journalisten des ARD-Nachrichtenmagazins Panorama von militanten Neonazis geschubst, getreten, bepöbelt und verfolgt. Es gab mehrere Verletzte und es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Obwohl einige betroffene Journalisten Interviews mit dem Hamburger Neonazi-Führer Christian Worch und dem NPD-Vorsitzenden der Hansestadt, Jürgen Rieger, abgesprochen und auch im beiderseitigem Einverständnis durchgeführt hatten, eskalierte die Situation. Auch Ordner sollen beteiligt gewesen sein.

Die sogenannten "Autonomen Nationalisten" seien völlig außer Kontrolle geraten, was sich mit weiteren Berichten der lokalen Presse über Gewalttätige Aktionen von Rechts deckt. Flüchtende Journalisten wurden mit Steinen und Flaschen beschmissen und sprachen später von einer Hetzjagd.


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WebReporter: abgefahrn
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Neonazi, Journalist
Quelle: npd-blog.info

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2008 10:04 Uhr von abgefahrn
 
+0 | -0
 
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Bislang gab es bei Nazi-Demos in Hamburg immer den selben Ablauf: Die Linken sind in der Überzahl und die Polizei muss die Rechten schützen - tut dies wenig deeskalierend - woraufhin einige Linke bereitwillig mit der Staatsmacht scharmützeln. Die Presse stützt sich anschließend auf den Polizeibericht. Die "linken Chaoten" diskreditieren die überwiegend friedlichen Demonstranten und schaffen böses Blut gegen Links an den Stammtischen. So kurzsichtig waren jetzt mal die Rechten; aber ist das gut?
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06.05.2008 13:43 Uhr von vote_4_free_tibet
 
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Das zeugt echt von Intelligenz.. sich im Fernsehn vermarkten wollen und dann nur rumpöbeln.

Naja... das und sinnlose Sprüche kennt man ja aus dieser Szene.
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06.05.2008 13:46 Uhr von Bokaj
 
+7 | -4
 
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Intelligenz und Neonazis? Das widerspricht sich doch zu 100%.

Die einzigen Inteligenten bei den Neonazis sind die geldverdienden Vermarkter der Szene.
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06.05.2008 13:47 Uhr von Bokaj
 
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Sorry :-): Inteligenten -> Intelligenten
geldverdienden ->Geld verdienenden
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06.05.2008 15:08 Uhr von Tumbleweed
 
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Linke: Haben die Linken Autonomen eigentlich auch so etwas wie einen "Führer" oder is das nur ein bunt zusammengemischter Haufen von gleichgesinnten?
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06.05.2008 15:41 Uhr von anilingus
 
+1 | -4
 
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ach, die journis brauchen das das gibt den kick :)
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06.05.2008 15:48 Uhr von abgefahrn
 
+4 | -1
 
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Die unorganisierte Linke @tumbleweed

Die "Linke" verbindet meines Erachtens eben vor allem ein kleinster gemeinsamer Nenner - dieser ist mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Organisationen und Netzwerke gibt es en masse - jedoch sind die politischen Überzeugungen im Detail so grundverschieden, dass es schon immer ein größeres Problem war, die Linken zu einem bestimmten Thema zu mobilisieren. Zumal das Führerprinzip grundsätzlich doch eher abglehent wird.

Gegen Nazis zu sein ist ein relativ konsensfähiger Nenner und daher schaffen es die Linken vor allem gegen die organisierten Auftritte von Rechts präsent zu sein. Die Form des Protestes ist dann wiederum das Problem...
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06.05.2008 15:52 Uhr von abgefahrn
 
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Nachtrag @tumbleweed

habe gerade noch gesehen, dass Du dich explizit auf die linke autonome Szene beziehst. Da gibt es sicherlich auch Rädelsführer, allerdings ist da auch sehr viel unorganisierter Krawalltourismus dabei. In Hamburg wurden beispielsweise vergleichsweise wenige Hamburger und ganz wenige volljährige Krawallmacher verhaftet...
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06.05.2008 23:19 Uhr von Hawkeye1976
 
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Ja nee Und wenn man bedenkt, dass sich diese tumben teutschen Trommel- und Fahnentrottel auch noch als die Herrenrasse und Krönung der Schöpfung betrachten.
Die rechte Szene ist doch nur ein Sammelbecken für Evolutionsopfer, Grenzdebile und Suffköppe. Da zählst du ja schon zur geistigen Elite, wenn du mühsam deinen Namen in den Dreck kritzeln kannst. Und mit nem Sonderschulabschluss qualifizierst du dich da schon für "Führungspositionen".

Ich glaube, deren Hass auf Andersartige jeder Coleur gründet sich schlicht in dem Minderwertigkeitsgefühl, das dieses Geschmeiß aufwühlt, sobald sie einen sehen, der aufrecht gehen und 1+1 zusammenzählen kann.
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07.05.2008 12:54 Uhr von Dusta
 
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Journalistenjagd als Teil der "Deutschen Intifada".

Als Reporter der Feindpresse sollte man wohl eher auf Interviews mit Nazis verzichten.

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