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New York: Ölpreis erstmals auf über 120 Dollar pro Barrel

Der Preis für ein Barrel Rohöl (159 Liter) erreichte heute ein neues Rekord-Niveau von teilweise über 120 Dollar. Begründet wurde das Rekordhoch mit Spannungen in weltweiten Krisenregionen wie Iran und Nigeria.

Als direkter Auslöser für den rasanten Anstieg des Preises wird vor allem die innere Unruhe in Nigeria genannt. Hier haben Rebellen die Fördereinrichtungen des Shell-Konzerns sabotiert.

Auch die Aussagen von Hillary Clinton im US Wahlkampf dürften zu diesem Preisanstieg geführt haben. Sie drohte dem Iran mit "völliger Vernichtung", falls Iran einen Atomangriff auf Israel durchführen werde. Auch der ADAC verwies bereits auf steigende Mineralölpreise in Deutschland.


WebReporter: heinolds
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, New York, Ölpreis, Barrel
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2008 21:49 Uhr von nONEtro
 
+5 | -1
 
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Danke Frau Clinton. solche aussagen kommen den ölkonzernen gerade recht... von einer politikerin sollte man mehr erwarten können als undurchdachte parolen nur um stimmen zu fangen.
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05.05.2008 21:50 Uhr von Talknmountain
 
+7 | -0
 
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Und trotzdem: tankt man in den USA immernoch für ein Drittel des hiesigen Preises. Ich kanns nicht mehr hören!!!!!!
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05.05.2008 23:02 Uhr von SiggiSorglos
 
+4 | -0
 
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yepp: 02.05.2008
0,62€/l (Milwaukee $3.62 pro gallone, Euro=$1.54, gallone=3.78 liter)
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06.05.2008 00:48 Uhr von Borgir
 
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aber wenn: neue felder entdeckt werden drückt das den ölpreis komischeweise nicht.....schuld sind vor allem diese verdammten spekulanten.....pack
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06.05.2008 06:45 Uhr von politikerhasser
 
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Es scheint kein auch nur im Ansatz mögliches Ereignis mehr zu geben, dass nicht zur Begründung steigender Ölpreise herangezogen wird.

Das darf aber nicht davon ablenken, dass die eigentlichen Nutzniesser die Finanzminister in aller Welt sind, die über immer mehr Gelder verfügen, die sie für fragwürdige Dinge verplempern können.

Aktuell fällt mir dazu der geplante Umzug des Bonner Innenministeriums nach Berlin ein!
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06.05.2008 08:40 Uhr von haguemu
 
+1 | -3
 
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Begrenzte Ressourcen: Die in der Erde vorhandene Menge Öl ist halt begrenzt.
Die Förderkapazitäten lassen sich auch nicht beliebig steigern.

Bleibt zu hoffen daß die Scheichs mit ihren Enkeln viel Zeit verbringen und sich fragen von was die mal leben sollen...

Die Chinesen und Inder wollen auch unseren Lebensstiel den sie ja lange genug im Fernsehen betrachten durften.

Nur Beklopte und Wirtschaftswissenschaftler glauben bei begrenzten Ressourcen langfristig steigende Verbräuche erzielen zu können. Wann habe ich zum letzten Mal vernommen das wir mindestens 3% Wachstum für eine gesunde Wirtschaft brauchen?
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06.05.2008 09:27 Uhr von uss_constellation
 
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Spritpreise in USA: Leute kapierts doch einfach. Ihr könnt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Der Spritpreis hat sich in den USA in den letzten 7 Jahren fast verdreifacht. Das wäre wie wenn bei uns ein Liter jetzt weit über 3,50 Euro kosten würde. Gesamtgesellschaftlich ist das in den USA schon ein Problem für die einfachen Leute, auch wenn es im Direktvergleich zu Europa natürlich "billig" erscheint. Die Kostenstrukturen und Gehälter sind einfach anders ausgelegt.
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06.05.2008 11:04 Uhr von LanceLovepump
 
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wieso sind gründe für anstieg immer die gleichen? spannung hier spannung dort.

bin ich der einzige der sich komplett verarscht fühlt?
so geht das doch nun schon seit jahren. und wird sehr wahrscheinlich auch so weitergehen... es gilt ja auch die 2€ grenze zu knacken, danach die 3€, etc etc etc
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06.05.2008 13:04 Uhr von CoolTime
 
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Mir fällt: gerade die Serie mit Lewis Parker (bitte googlen, wenn nicht bekannt) ein.

Der hatte in der Schule eine "Ausrede-Kartei", falls er zu spät kam, was anstellte usw.

So langsam denke ich, dass die Ölmultis zu viel Lewis Parker angeschaut und das Prinzip mit der "Ausrede-Kartei" übernommen haben. Immer eine passende Ausrede parat.

Aber: Ist die Ausrede zuerst da, oder die Preiserhöhung?
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06.05.2008 21:51 Uhr von uss_constellation
 
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Freier Markt und Wachtumszwang: Du sagst es Z.

Wie sich der Ölpreis entwickelt und dadurch in Folge die Spritpreise, ist für mich völlig nachvollziehbar. In den letzten Jahren ist der Spritkonsum in Deutschland zurückgegangen. Man glaubt es kaum. Trotzdem haben aber alle Mineralölkonzerne wachsende Unternehmensziele, wie eben jeder andere Betrieb auch. Wenn man weniger absetzt, aber gleichzeitig mehr Gewinn machen muss, dann kann man das konsequenterweise nur mit einer Preiserhöhung machen oder indem man sich Marktanteile erkämpft. Bei zweiterem tut sich aber nicht viel in Deutschland.

Am Abend vor dem 1. Mai kostete Benzin bei mir in der Gegend 1,50 Euro. Ganz klar, dass die Preise so hoch sind, weil da viele Leute nochmal volltanken, bevor sie am 1. Mai irgendwo hinfahren. Die Preise blieben hoch bis zum Sonntag, wo alle wieder zurückkommen und nochmal volltanken für die Woche. Wer damit gewartet hat bis Montag oder heute, der konnte immerhin bereits für 1,40 Euro wieder tanken. Gehirn benutzen, sinnvoll tanken, nicht bei großen Ketten tanken.

Wir haben es doch selbst in der Hand hier ein bißchen Einfluss drauf zu nehmen. Die Kettenmails, die jährlich durchs Internet schwappen ("... diese Woche nicht bei Aral/Schell) tanken...") sind ein Denkanstoß, wie man es machen kann. Nur leider kann man das Tankverhalten aller Deutschen eben schlecht steuern.

Die Alternativen aus der Misere sind die Anschaffung eines deutlich sparsameren Fahrzeuges oder ein Umzug näher zur Arbeitsstätte. Beides für die meisten Leute nicht machbar.
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06.05.2008 23:02 Uhr von jsbach
 
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Un wir werden: auch noch die 150 Dollar-Grenze sehen.
Die einen wissen vor Hunger nicht mehr aus noch ein und der Berufspendler wird doppelt und dreifach abgezockt.
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06.05.2008 23:39 Uhr von Ottokar VI
 
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@ CoolTime: Du meinst Parker Lewis
:-)

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