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Folgen der US-Finanzkrise sind weltweit spürbar

Die Auswirkungen der US-Immobilienkrise spürt man nicht nur auf dem europäischen Markt, auch in vielen führenden Wirtschaftsnationen, wie Japan, China oder Russland, hat die Krise ihre Spuren hinterlassen.

In Japan sind die Exporte stark rückläufig, was das Wirtschaftswachstum bremst. In diesem Sog ist der Vorsitzende der Zentralbank zurückgetreten. China und Russland haben nicht nur mit sinkenden Exporten in die USA zu kämpfen, durch steigende Rohstoffpreise sind die Inflationsraten hoch wie nie.

Die Folgen für heimische Baufinanzierer sind weniger dramatisch, jedoch spürt man auch Hierzulande den steigendem Druck auf den deutschen Kapitalmarkt. Die Kreditzinsen zur Immobilienfinanzierung werden sowohl kurz- als auch langfristig steigen.


WebReporter: abgefahrn
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Welt, Finanz, Folge, Finanzkrise
Quelle: www.zinsentwicklung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2008 14:23 Uhr von abgefahrn
 
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Ein interessanter Einblick in die Weltwirtschaft und den heimischen Finanzmarkt aus Sicht eines Kreditvermittlers im Immobilienbereich. Ich finde es spannend, wie Erwartungen, Spekulation und Druck auf Märkte, die reale Zinsentwicklung beeinflussen.
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05.05.2008 18:27 Uhr von meisterthomas
 
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Steigende Rohstoff- und Lebensmittelpreise: steigende Rohstoff- und Lebensmittelpreise scheinen somit wohl auch eine Folge der Finanzkrise.

Aber wie wird denn nun der Bankrott unserer Banken abgefangen, ausser kurzfristigen Krediten.
Sind hier Maßnahmen unserer Regierungen und Notenbanken beschlossen worden.

Mir schwant, wir sind eine Demokratie unter Ausschluß der Öffentlichkeit und die Sache wurde längst auf dem letzten Gipfel beschlossen.
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05.05.2008 19:48 Uhr von hossler
 
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Naja: Lebensmittel- und Rohstoffpreise steigen wegen einer höheren Nachfrage, kein Wunder wenn die Weltwirtschaft der Art boomt und die Welt hronisch überbevölkert wird.

So ein Bankencrah gab es alle paar Jahrzehnte mal. Die Menschen spekulieren risikobehafteter und dann passiert es nunmal das man sich übernimmt.
Erschreckend nur, dass sowas abzusehen war, wenn jeder Depp in den USA ein Haus bauen kann, ohne auch nur die geringste Sicherheit dafür bieten zu müssen.
Deutsche Banken wollen da auch investieren, hat aj auch JAhrzehnte gefunzt, aber irgendwann ist auch das mal vorbei.

Dass der normale Büger aber keine Einsicht in die Bankgeschäfte bekommt hat nichts mit Demokratie unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu tun, sondern hat einfach damit zu tun, dass Unternehmen nur ungerne Unbequeme Wahrheit ans Tageslicht kommen lassen.

Das ist bei Banken mit Staatlicherbeteiligung nicht anders. Wenn der Staat schon in der Wirtschaft mitspielen will, dann muss er auch damit rechnen mal mit Investitionen daneben zu liegen. Denn einfachste marktwirtschaftliche Regeln gelten auch für den Staat, aber es sit tpisch, dass sich keiner beschwert, wenn es mal nicht rundläuft. Staatliche Bankenbeteiligung ist sowieso das allerletzte. Sollen sich doch Menschen, die keine Ahnung von der Wirtschaft zu haben scheinen, auch nicht da einmischen.

C´est la vie...
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06.05.2008 11:27 Uhr von peter_mender
 
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hossler hat recht: Die Krise ist nun einmal hausgemacht. Das wird sicher auch nicht das letzte mal so sein, so etwas hat es ja schon öfter gegeben, vielleicht nicht in dem Ausmaß.

In D kommt hinzu, dass wir eine Reihe von öffentlichen Banken haben, in dem immer häufiger "verdiente" Parteikader an der Spitze stehen, statt erfahrene Banker. Siehe IKB und KfW, Frau M.-M. hatte ja nun ein einsehen und ist gegangen.

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