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Auch Vogelnachwuchs lernt durch "Brabbeln"

Forscher am Massachusetts Institute of Technology haben jetzt herausgefunden, dass kleine Vögel genau wie menschliche Babys ihre Kommunikationsfähigkeiten durch spielerisches "Brabbeln", d.h. das auf den ersten Blick sinnfreie Austesten der Stimme, erlernen.

Bisher glaubte man, durch das Üben würde eine vorhandene Hirnregion einfach verbessert. Die MIT-Forscher konnten nun aber an Zebrafinken nachweisen, dass für das Lernen durch dieses klassische "trial-and-error"-Verfahren sogar zwei Areale im Gehirn verantwortlich sind.

Die Forschung hat gezeigt, dass eines dieser beiden Areale, der motorische Schaltkreis, für die eigentliche Produktion des Liedes verantwortlich ist, das andere dagegen speziell für den Lernvorgang durch Ausprobieren.


WebReporter: lordxxl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Vogel
Quelle: www.telegraph.co.uk

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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04.05.2008 15:33 Uhr von lordxxl
 
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Wieder mal viel zu viele Informationen :-)
Das interessante an diesem Forschungsergebnis ist: Das Areal scheint ein Leben lang vorhanden und zumindest theoretisch funktionstüchtig zu bleiben, nur schalten die Finken es ab wenn sie ihr typisches Lied dann irgendwann perfekt beherrschen.
Der Mensch hingegen könnte dieses Areal nach eigenem Willen an- und abschalten was vielleicht eine Erklärung dafür wäre warum wir ein Leben lang neues, wie z.B. fremde Sprachen, lernen können wenn wir denn wollen.

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