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Freiburger Fraunhofer-Institut entwickelt peristaltische Mikropumpe

Miniaturpumpen gibt es schon seit mehr als 25 Jahren, doch haben diese aufgrund ihres eher klassischen Designs einige Nachteile, sie sind unflexibel, besitzen Verschleißteile und neigen durch ihre Baugröße dazu schnell zu verstopfen.

Das neue Pumpenmodell aus Freiburg hingegen bewegt Flüssigkeiten durch peristaltische, d. h. wellenförmige Eigenbewegung ähnlich der Bewegung, welche die Körper von Mensch und Tier in Speiseröhre und im Verdauungstrakt vollführen um Nahrung durch den Organismus zu schleusen.

Möglich machen diese neue Bauform Werkstoffe wie Blei-Zirkonat-Titanat (PZT)-Folien, die sich selbstständig verformen wenn von außen ein elektrisches Feld angelegt wird. Die Forscher verbanden diese Folie mit kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff zu einem Materialverbund in Schlauchform.


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WebReporter: lordxxl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Freiburg, Institut
Quelle: www.fraunhofer.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2008 19:39 Uhr von lordxxl
 
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Mikro- und Nanotechnik faszinieren wohl nicht nur mich. Das Schwierige aber auch Interessante an der ganzen Sache ist ja, das althergebrachte Techniken und scheinbare "Ingenieurgesetze" in diesem kleinen Maßstab gerne ihre Gültigkeit verlieren. Man muss sich nur mal vorstellen das schon ein einziges Staubkorn eine solch kleine Pumpe stilllegen kann.
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03.05.2008 20:55 Uhr von CHR.BEST
 
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Faszinierend: Allerdings muß dieses System noch beweisen, daß es weniger verschleißt, als bereits existierende Pumpsysteme.
Sich durch Strom verformende Stoffe gibt es mit den Piezo-Elementen ja schon viel länger, z. B. in Tintenstrahldruckern und zur Tonerzeugung.

Wenn diese neue Technik einen hohen Wirkungsgrad hat steht einer Anwendung wie z. B. als künstliches Herz oder Muskeln nichts im Wege.
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04.05.2008 02:22 Uhr von Beergelu
 
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Der Piezoeffekt: hat sein Wirkungsspektum leider nur im Mikromillimeterbereich.
Deswegen ist er für die Technik nur im Sensorikbereich nutzbar und bei extremen feinstellungen wie beim Drucker.

Aber die Funktionsweise dieser Pumpe hat laut Quelle anscheinend nichts mit piezo zu tun.

Und @Autor: solche Systeme werden wahrscheinlich sowieso nur eingesetzt, wenn es um kontrollierte zufuhr von Kleinstmengen geht und so in diesem System keine Staubkörner vohanden sind ;)
Sonst wären diese ja ein so immens Problem, dass die gesamte Technik nicht funktioniert

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