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Atomstreit: Neues Angebot an den Iran

Ein neues Anreizpaket der Vetomächte des UN-Sicherheitsrats und Deutschland soll wieder Bewegung in den Atomstreit mit dem Iran bringen. Mit wirtschaftlichen Anreizen sowie der Aussicht auf direkte Verhandlungen mit den USA soll sich das Paket "direkt" an Präsident Ahmadinedschad richten.

Basierend auf einem Angebot vom Juni 2006, das in Teheran zwar positiv aufgenommen wurde, die Regierung jedoch nicht zur geforderten Unterbrechung der Urananreicherung veranlasste, soll das neue Angebot der iranischen Regierung die Vorteile einer internationalen Kooperation darlegen.

Da die Westmächte den Iran verdächtigen, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms Atomwaffen anzustreben, soll das vollständige Programm offengelegt werden. Da Iran dieser Aufforderung bislang nicht nachgekommen ist, wurden Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat gegen das Land verhängt.


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WebReporter: Bleifuss88
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Angebot, Atomstreit
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2008 11:26 Uhr von Bleifuss88
 
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Nach fast zwei Jahren Wartezeit geht es also endlich wieder weiter bei diesem Thema. Natürlich wird jetzt der Spielball wieder an den Iran weitergegeben; eine Ablehnung des Angebots wäre sicher keine gute Werbung für die Mullah-Regierung.
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03.05.2008 15:45 Uhr von kozzah.
 
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An den Autor: Kennst du den Inhalt des Anreizpakets?

Ich nicht, über die vagen Andeutungen aus deiner Quelle hinaus.

Im Gegensatz zu Teilen der "Westmächte" hat man im Iran den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet und sich zu ausschließlich ziviler Nutzung von Atomenergie verpflichtet.

Wieso soll also der Iran den ersten Schritt zurück machen, wo die, die ihm Vorwürfe machen, schon sehr viel weiter sind?
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03.05.2008 23:06 Uhr von usambara
 
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solange der Westen nicht nach Israels illegalen Atomwaffen fragt, wird
ein Verzicht auf unabhängige Atomtechnologie den Iranern kaum
zu vermitteln sein.
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04.05.2008 12:38 Uhr von Bleifuss88
 
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@kozzah. Man kann davon ausgehen, dass es im Großen und Ganzen dieselben Anreize sind wie in dem Paket von 2006; möglicherweise wurden sie noch ein bisschen schmackhafter gemacht. Der Knackpunkt war damals schon die geforderte Unterbrechung der Uran-Anreicherung. Ob dieser Punkt noch enthalten ist bleibt jedoch ungewiss.

Es wird ja nicht gefordert, dass der Iran einen Schritt zurückgehen soll. Dennoch kann man natürlich jetzt wieder dem Iran den Schwarzen Peter zuschieben, sollte dieser nicht auf das angebot eingehen. Ernsthaftes Angebot oder kalkuliertes Risiko?

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