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Gesundheitsreform sorgt für neuen Streit in der großen Koalition

Wenn es nach dem Willen von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Günther Oettinger geht, soll es für Ärzte eine Übergangszeit bei der Einführung einheitlicher Arzthonorare im nächsten Jahr geben. Dies jedoch wird von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt strikt abgelehnt.

Bis zu 460 Millionen Euro befürchten die Ärzte Baden-Württembergs zu verlieren, sollte die geplante Gesundheitsreform ohne Änderung in Kraft treten. "Ich habe daher unserer Kanzlerin vorgeschlagen, das System schrittweise umzustellen", so Oettinger.

Seit mehreren Wochen wird über diese bundeseinheitlichen Orientierungspunktwerte bereits debattiert. Ärzte aus ärmeren Bundesländern, die bisher vergleichsweise wenig Honorar bei gleicher Leistung bekamen, sollen nun zu Lasten reicherer Regionen mehr Honorar bekommen.


WebReporter: badboyoli
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Gesundheit, Koalition, Gesundheitsreform
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2008 16:07 Uhr von Chruschi
 
+1 | -1
 
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jaaaa: endlich sag ich da nur wurde doch längst überfällig... hoffe man hält sich dran...
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02.05.2008 18:05 Uhr von meisterthomas
 
+4 | -0
 
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Gesundheits-Abzocke: Ich vermag mir kein nachprüfbares Bild von den Kosten, Einnahmen und Ausgleichszahlungen unseres Gesundheitssystems zu machen und kann nicht erkennen, wo das Geld trotz aller Einsparungen hin geht. Dasselbe gilt für die mir bekannten Ärzte.
Für unsere aufklärung und eine Diskussion jenseits von Anschuldigung und Spekulation ist das aber dringend nötig.

Was ich mir wünsche sind Jahres-Angaben über die Ein- und Ausgaben der Krankenversicherungen 2007, aufgeschlüsselt, oder auch zusammengefasst nach "Bundesländern" und in den folgenden Positionen:

Einnahme Positionen:
Versicherungsbeiträge, Zuzahlungsgebühren, Ausgleichszahlungen, Bundeszuschüsse und Sonstiges.

Ausgabe Positionen:
Ambulante Ärzte, Krankenhäuser, Medikamente, Verwaltung, Ausgleichszahlungen und Sonstiges.

Ohne diese Transparenz bleiben wir die Opfer unserer Gesundheitspolitiker.
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03.05.2008 00:56 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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die können sich dohc nicht auf die farbe von: scheiße einigen. da geht es nur um eigene machtansprüche statt sich mal zusammenzutun und was für´s volk zu machen.....

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