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Kundin starb nach Betäubung - Kosmetikerin angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat Anklage gegen eine 43-jährige Kosmetikerin erhoben. Die Anklagepunkte lauten Körperverletzung mit Todesfolge sowie ein Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz.

Die Lippstädter Salon-Inhaberin soll einer Kundin im Januar eine Betäubungsspritze verabreicht haben, damit diese die Schmerzen der geplanten Haarentfernung nicht so sehr spürt. Allerdings verletzte die Kosmetikerin dabei eine Vene und das Betäubungsmittel gelangte in den Blutkreislauf der 29-jährigen Kundin.

Die falsch gesetzten Spritze verursachte einen Kreislaufschock, die 29-Jährige fiel ins Koma. Nur eine Woche später verstarb sie infolge einer schweren Schädigung des Hirns. Wie der zuständige Staatsanwalt mitteilte, hätte die Kosmetikerin keine Betäubung verabreichen dürfen.


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WebReporter: m82arcel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kosmetik, Betäubung
Quelle: de.news.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2008 14:26 Uhr von m82arcel
 
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Das sollte sich jeder mal durch den Kopf gehen lassen, der meint wegen ein paar Fältchen oder ähnlichem Botox, etc. spritzen lassen zu müssen.
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02.05.2008 18:12 Uhr von TrangleC
 
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@ Autor: Schon, allerdings werden Botoxspritzen ja normalerweise von einem Schönheitschirurgen verabreicht, also von jemandem der wenigstens eine medizinische Grundausbildung hat.

Jedenfalls ist es reichlich daneben dass jetzt schon Kosmetikerinnen Betäubungsspritzen verabreichen.

Meine Mutter liegt mit Knochenkrebs im Krankenbett und braucht oft Infusionen und dazu muss sie sich auch jedesmal aus dem Bett quälen und sich ins Krankenhaus bringen lassen, weil sowas nur unter ärztlicher Aufsicht gemacht werden darf.
Da regt mich sowas hier schon aus persönlichen Gründen auf, ganz abgesehen davon dass es natürlich tragisch ist wenn jemand so grund- und sinnlos ums Leben kommt.
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02.05.2008 23:31 Uhr von jsbach
 
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Dann dürfen wohl auch in: Zukunft Tatoo-Studios mit Betäubungspritzen arbeiten wenns mal aua macht? Wenn nicht mal examinierte Schwestern einen Katheder legen dürfen sondern nur ein Arzt, dann könne selbst ernannte Kosmetikerinnen Spritzen verabreichen? *kopfschüttel* fast so, das jeder Privatdetektiv mit nem scharfen Revolver durch die Gegend laufen darf.
Und das sind beides Berufe, wo man sich selbst "ernennen" darf!

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