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Gemeinsame Toleranzerklärung von Vertretern des Islams und der Christenheit

Seit missverstandenen Äußerungen des Papstes bezüglich Gewalt und Islam im Jahre 2006 setzt sich der oberste Katholik für einen Dialog zwischen beiden Religionen ein. In diesem Rahmen gab es nun ein Seminar im Vatikan mit Teilnehmern beider Seiten.

Gemeinsam wurden von den Religionsgelehrten eine Erklärung zum Thema "Glaube und Vernunft im Christentum und im Islam" veröffentlicht und diese fordert in erster Linie die Gewaltlosigkeit der Gläubigen. Es sei wichtig, dass beide Seiten ihre Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten erkennen würden.

Veranstaltet wurde das Seminar vom Päpstlichen Rat für Interreligiösen Dialog und dem Zentrum für Interreligiösen Dialog in Teheran. Höhepunkt der Veranstaltung war eine Generalaudienz beim Papst, in deren Anschluss acht der islamischen Gelehrten den Papst persönlich trafen.


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WebReporter: EmperorsArm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Islam, Christ, Toleranz
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2008 13:34 Uhr von EmperorsArm
 
+0 | -0
 
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Dialog zwischen beiden Religionsgruppen ist enorm wichtig, um endlich dauerhaft Frieden miteinander schaffen zu können und vor allem Misstrauen abzubauen und Toleranz für Missverständnisse zu erreichen. Abgesehen davon finde ich es enorm wichtig, das führende Gläubige des Islam zu Gewaltverzicht aufrufen, denn Schweigen kann schnell als Zustimmung aufgefasst werden. Dass die Friedensapostel aus dem Iran kommen, finde ich um so überraschender.
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02.05.2008 14:07 Uhr von alleskaufmann
 
+9 | -9
 
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also mir würden die moslems schon entgegenkommen, wenn die frauen ihre kopftücher nicht mehr tragen würden. ... ich finde es unmöglich wie die frauen aussehen und für mich ist ein kopftuch ganz klar ein zeichen der unterdrückung ... und völlig häßlich und omamäßig sowieso.
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02.05.2008 14:13 Uhr von ika
 
+3 | -6
 
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das schaffen die kaum: Irgendwie lese ich bei solchen treffen immer das die christen dann die eingeladenen gäste wie trottel behandeln oder sich unbewusst als was besseres hinstellen und umgekehrt.
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02.05.2008 15:07 Uhr von ika
 
+2 | -1
 
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bewertet mich ruhig mies: aber war bisher ständig so. Wurden dann von den Gastgebern vorgeführt..
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02.05.2008 15:12 Uhr von Noseman
 
+2 | -3
 
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Erklärung zum Thema "Glaube und Vernunft ...": in Islam und Christentum: Da reicht eigentlich ein Wort:

Unvereinbar!
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02.05.2008 15:17 Uhr von high-da
 
+6 | -0
 
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ist doch ein schöner akt: das problem sind die einzelnen fanatiker.
mann sieht ja das etwa 1 milliarde moslems friedlich mit christen auskommen.
aber dieser prozentsatz der fanatiker sind die die negative schlagzeilen machen
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02.05.2008 15:30 Uhr von pINT
 
+3 | -3
 
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Religion abschaffen, Problem gelöst: und in der Zeit, in der man nicht dumm auf irgendeiner Bank oder einem Teppich rumkniet, kann man auch sinnvolle Sachen machen und anderen Menschen helfen, statt dafür zu beten, dass ihnen irgendein imaginärer Gott hilft.
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02.05.2008 22:38 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Vernünftige und gute: Veranstaltung. Ob dabei etwas konkrtes rauskommt, steh auf einem andern Blatt. Aber da spreche mal einer von Intoleranz der katholischen Kirche. Die haben auch erkannt, dass man, so lange man friedlich mt einander redet, keine Glaubenskrieg heraufbeschwört. Und wie schon @high-da schreibt, Fanatiker gibt es überall und in jeder Fason.Die
Minderheit auf jeden Fall.
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02.05.2008 22:46 Uhr von r.robsen
 
+1 | -0
 
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Das Problem sind andere: Die islamischen Gelehrten, die am Zentrum für Interreligiöse Zusammenarbeit tätig sind, gehören wohl kaum zu denen, die in der Moschee den Heiligen Krieg predigen. Denn diese Hassprediger sind das eigentliche Problem, die den Islam für ihren persönlichen Rachefeldzug mißbrauchen.

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