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Gendefekt? Echnaton, der Pharao mit dem weiblichen Körper

Irwin Braverman, Medizinhistoriker von der Universität Yale, hat neue Erkenntnisse über einen von Ägyptens bekanntesten Pharaonen, Echnaton, gewonnen. Der Herrscher, der das Land am Nil um 1340 v. Chr. regiert hatte, war mindestens sechsfacher Vater - aber vom Erscheinungsbild nicht sehr männlich.

Eine genetische Mutation soll gemäß Braverman dazu geführt haben, dass Echnaton über weibliche Formen, einhergehend mit breiten Hüften und Brüsten verfügt habe. Der Wissenschaftler vermutet dahinter das Marfan-Syndrom, bei dem männliche Hormone in weibliche umgewandelt werden.

Dies würde auch die langen Finger, und den länglichen Kopf Echnatons erklären. Die äußeren Merkmale des Pharaos hatte Bravermnan von zahlreichen Abbildungen und Statuen abgeleitet. Er hofft nun, dass die ägyptischen Behörden einer DNA-Untersuchung Echnatons zustimmen, um seine These zu beweisen.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Körper, Pharao
Quelle: www.20min.ch

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02.05.2008 15:55 Uhr von Mi-Ka
 
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Nicht sonderlich noch diese Vermutung: Dass er unter Marfan gelitten haben könnte, wird schon länger vermutet.

Eine andere, nicht uninteressante, These besagt, dass er einen ganz "normalen" Körperbau hatte, sich aber absichtlich so androgyn hat darstellen lassen wollte, weil "sein" Gott auch nicht männlich oder weiblich ist wie die Vorgängergottheiten.

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