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USA: Streik der Hafenarbeiter gegen den Krieg im Irak

Wie angekündigt haben am gestrigen Donnerstag die Hafenarbeiter der US-amerikanischen Westküste gestreikt, um auf diese Weise gegen den Irakkrieg zu protestieren. Die Gewerkschaften werfen den Reedereien vor, aus dem Krieg Profit zu ziehen.

Acht Stunden lang wurden neben dem größten Hafen der Westküste in LA auch 28 weitere, inklusive Seattle und San Diego, bestreikt. Daran nahmen insgesamt ungefähr 25.000 Arbeiter teil.

Sowohl das Be- als auch Entladen der Schiffe war eingestellt worden. Wie viele Schiffe von dem Streik betroffen wurden, ist unklar, aber an normalen Tagen werden bis zu 10.000 Container in den Häfen durchgeschleust.


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WebReporter: EmperorsArm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Irak, Krieg, Streik, Hafen
Quelle: www.tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2008 12:47 Uhr von EmperorsArm
 
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Eine interessante Form zu protestieren, allerdings halte ich die gesamte Diskussion für dämlich. Die meisten Amis wollen den Krieg nur beenden, weil so viele Amerikaner sterben - moralische oder sonstige Bedenken gibt es kaum. Ein Abzug der Truppen jetzt würde das Chaos in dem Land aber nur verschlimmern. Jetzt haben sie die Sache angefangen und müssen sie auch beenden - nur daran scheint weder Interesse zu bestehen, noch gibt es eine Strategie für den Frieden.
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02.05.2008 13:11 Uhr von EmperorsArm
 
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@xmaryx: Natürlich tun mir die Familien der Betroffenen leid, nur dass Krieg immer Tod bedeutet hätte ihnen doch klar sein müssen - und war ihnen auch, nur war es den meisten Amerikanern da egal, denn zu Beginn des Krieges ging man noch davon aus, dass es nur Irakis erwischen würde. Den Amerikanern sind die Toten auf der anderen Seite oder auch unbeteiligte, also Zivilisten, völlig egal ( sonst wären wohl kaum 100.000 Irakis durch amerikanisches Bombardement in der Zeit gestorben, als dort angeblich noch Waffenstillstand herrschte ). Nur wenn sie selbst eins abbekommen, dann sind sie plötzlich gegen den Krieg. Sprich: Geld bekommen, studieren, etc. ok - also bei der Armee melden. Dann wirklich kämpfen ist auch noch ok, solange es nur die Gegenseite erwischt. Aber am Ende selbst betroffen sein, so weit reicht der Patriotismus dann nicht. ;) Ich will damit nur sagen, dass in Amiland keine moralische Sinneswandlung stattgefunden hat, sondern es lediglich darum geht die Wunden zu lecken.
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02.05.2008 14:09 Uhr von EmperorsArm
 
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@xmaryx: Ich kenne irgendwie nur Amerikaner, die sich rein gar nicht moralisch kritisch über den Krieg oder was dort gemacht wird äußern, sondern teils den Terror an der Zivilbevölkerung noch amüsant findet.
Ich kenne einen einzigen Amerikaner, einen Sergeant der Air Force, der nicht diesen Eindruck macht, sondern wirklich dort ist, um den Leuten zu helfen.
Bleibt zu hoffen, dass das erfahrene Leid der Amis sie hoffentlich auch für das anderer Menschen sensibilisiert und sie erkennen, dass Krieg kein Spaß oder Spiel ist, sondern eine grausame Sache und beim nächsten Mal erst alle anderen Möglichkeiten erschöpft werden.
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02.05.2008 16:26 Uhr von aquarius565
 
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Endlich! Der 1. Weltkrieg wurde auch durch einen Aufstand der Kriegsmarine in Kiel beendet. Hoffentlich halten die Jungs das durch.
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02.05.2008 23:49 Uhr von CHR.BEST
 
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@EmperorsArm: Du hast recht, wenn kein Amerikaner dort umkommen würde, könnte der Krieg voraussichtlich noch 100 Jahre weitergehen.

Und da wundern sie sich, wenn sie so verhaßt sind in der Welt. Was nützt es noch, wenn sie sich jetzt aus dem Irak zurückziehen? Der Schaden ist bereits angerichtet und anstatt die Region zu befrieden haben sie genau das Gegenteil erreicht.
Nichtmal das Öl, was sie angepeilt hatten, konnten sie bis jetzt aus dem Land stehlen.

Und was mich auch noch besonders stört: Jedes andere Land würde aufgrund eines solchen Angriffskrieges wegen Kriegsverbrechen verurteilt aber für amerikanische Mörder gibt es keine "Nürnberger Prozesse" weil Amerikaner automatisch immer "die Guten" sind und immer nur das Beste für alle wollen - Irrtum ausgeschlossen.

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