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Zahl der Euro-Kritiker steigt

Eine Umfrage des BdB (Bundesverbandes deutscher Banken) hat ergeben, dass die Zahl der Euro-Kritiker steigt. Inzwischen sind 34 % der befragten Bundesbürger für die Abschaffung des Euros und für die Wiedereinführung der D-Mark. Der Euro wird von 53 % als Alleinverantwortlicher für die Preissteigerungen gesehen.

Dies wird vom BdB dementiert. Dieser Eindruck sei trügerisch, da seit Jahren die Inflationsrate bei durchschnittlich zwei Prozent liegt, die Preise für Energie und Nahrungsmittel sich jedoch erhöht hätten. Der Euro sei somit eine der stabilsten Währungen.

Die D-Mark hatte einen psychologischen Effekt, so der BdB. Sie erinnert an den wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit und habe daher das Image einer stabilen Währung.


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WebReporter: Ajnat
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Kritik, Zahl, Kritiker
Quelle: www.spiegel.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2008 08:39 Uhr von Ajnat
 
+0 | -0
 
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Ich hätte auch lieber die gute alte Mark wieder. Und die können mir nix erzählen von wegen nur 2% Inflation...
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02.05.2008 10:06 Uhr von Bokaj
 
+32 | -39
 
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echt: Ich finde es albern, jetzt noch die DM zurück zu wollen.
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02.05.2008 10:09 Uhr von badboyoli
 
+21 | -2
 
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Die Deutschen scheinen an der Mark noch zu hängen. Im Artikel steht noch, das laut einer Forsa Umfrage immer noch 34 Prozent der Deutschen Scheine und Münzen der D-Mark besitzen.
Laut Bundesbank seien sogar noch ca.14 Milliarden D-Mark in Umlauf.
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02.05.2008 10:10 Uhr von K2daK
 
+16 | -3
 
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Wäre doch schön, wenn sich unser Geld wieder verdoppeln würde und die Preise für Produkte auch gleichbleiben würden, wie es bei der Umstellung von DM auf Euro der Fall war! ;-)

Aber was will man dagegen machen? Das Leben wird teurer...und konkret etwas dagegen machen kann man nicht.
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02.05.2008 10:19 Uhr von Bokaj
 
+8 | -3
 
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@ badboyoli: Wir haben noch ca. 150 DM. :-)
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02.05.2008 10:23 Uhr von fridaynight
 
+27 | -3
 
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"psychologischer Effekt": Wen wollen die eigentlich verscheißern? Ich habe erst gestern meine Steuer 2007 fertig gestellt und da war z.B. Diesel noch bei 1 Euro, statt wie heute morgen 1,42 Euro. Von den Änderungen DM zu Euro ganz zu schweigen damals. So gut wie alles hat sich an Kosten verdoppelt, die Einkaufszettel hatte ich teilweise noch und kann das wunderbar nochvollziehen was damals abgelaufen ist. Wenn ich so in meinem Bekanntenkreis schaue, gibts eigentlich keinen mehr der groß etwas sparen kann, jeder ist knapp bei Kasse, weil das Geld immer weniger Wert ist. Und die arbeiten alle...
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02.05.2008 10:26 Uhr von coolio11
 
+19 | -30
 
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02.05.2008 10:31 Uhr von moddey
 
+21 | -9
 
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@coolio: ->"Wiedereinführung der D-Mark ist etwa genau so intelligent wie der Wunsch, in Deustchland die Monarchie wieder einzuführen."

Genau, so eine schöne Diktatur der Konzerne ist ja auch viel schöner als so ein oller König.
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02.05.2008 10:40 Uhr von datenfehler
 
+18 | -15
 
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genaauuu DM wieder einführen und alles ist wieder gut. Alles ist wieder wie vorher...
So eine "Logik" kann doch ein vernünftig denkender Mensch nicht ernsthaft aufstellen!
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02.05.2008 10:52 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
+11 | -6
 
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Preistreiben: Es stimmt schon, der Euro ist mit schuld, denn Firmen rechnen immer nur mit Umsatz und nicht mit Gewinn.
5.000 (DM) und jetzt nur noch 2556 (EURO) führ ihre Waren.
Da fehlen ihnen zum gleichen Umsatz gleich 2444 (EURO).

Die Firmen wollen ihre Umsätze zurück und heben immerzu langsam schleichend ihre Preise an.
Teilweise haben sie es bereits geschafft ihre alten Umsätze wieder zu erreichen 1 DM = 1 EURO
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02.05.2008 10:55 Uhr von Canada-Fan
 
+10 | -8
 
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Eine neue DM oder wie eine neue auch immer heißen würde, hätte nie den Stellenwert in der Welt wie die alte DM. Den Ruf müsste sich die neue Währung über Jahrzehnte aufbauen. Der Euro hatte es da alleine durch das Gebiet halb Europa leichter.

Im übrigen möchte ich nochmal darauf hinweisen, das der Euro mit den meisten Preissteigerungen innerhalb Deutschlands nichts aber auch rein gar nichts zu tun hat. Die wären so oder so gekommen. Importe wie Erdöl wären ohne stabilen Euro gar sehr viel teurer.

Noch dazu muss man sagen, das viele Lebensmittel auch wenn sie in den letzten 3-4 Jahren deutlich teurer geworden sind, selten im Verhältnis zum einkommen so billig waren.
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02.05.2008 11:01 Uhr von votex1988
 
+8 | -8
 
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super: ich möchte auch gern wieder die gute alte dmark zurück

und von wegen 2% das müssen viel mehr sein sonst hätte sich der preis nicht verdoppelt

manche geschäfte waren auch nur zu faul um die preise zu ändern und haben € hinter geschrieben
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02.05.2008 11:06 Uhr von votex1988
 
+8 | -7
 
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finde ich auch: ich möchte auch gern wieder die gute alte dmark zurück
vor allendingen das mit der 2 % inflation kann nicht sein sonst hätte der preis sich nicht verdoppelt oder sogar noch mehr

manche läden bzw ketten waren zu faul die preise zu ändern und haben € dahinter geschrieben (mit eigenen augen gesehen)

fazit die mark muss wieder her
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02.05.2008 11:12 Uhr von Jorka
 
+4 | -2
 
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Ich glaube: ab jetzt werde ich wieder anfangen die Europreise in DM Preise umzurechnen, dann wird man sehen, wie die Preise nach der Einführung des Euros in die Höhe geschossen sind.

Das einzige was billiger geworden ist, sind Elektrogeräte aber wer kauft bitteschön jeden Tag Elekttrogeräte?

Wie war nochmal der Kurs: 1 Euro = ~1.95 DM?
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02.05.2008 11:14 Uhr von Bokaj
 
+8 | -4
 
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Wunderglaube ? Wieso glauben hier alle, dass die Preise nicht gestiegen wären, wenn es noch die DM gäbe?
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02.05.2008 11:31 Uhr von ne_echt
 
+9 | -4
 
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zurück zur d-mark: also ich schließe mich den 34% an. mein lieblingsrechenbeispiel ist dafür der döner. zu d-mark preisen hatte man 3,10dm bezahlt.
jetzt zahlt man für einen döner(kein hackdöner, sondern der mit dem guten fleisch :) ) bis zu 3,50€. naja und das bezieht sich auf viele sachen. es kann mir auch keiner sagen, das damals bei der umstellung von dm zu € die preise sich auch verdoppelt hätten, wenn die dm geblieben wäre.
also ich bin pro dm
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02.05.2008 11:43 Uhr von chip303
 
+8 | -2
 
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naja, glaubt wirklich noch einer wir wären durch den Euro nicht beschissen worden ? Von wegen, die Preise werden angepasst?

Ein Beispiel von seinerzeit: Salatgurke (Schlangengurke) damals 99 Pfennig, in der Saison sogar nur 49 Pfennig, heute locker 99 Cent

das zweite, und zwar gleich nach der Einführung: Klopapier bei Aldi: VOR Einführung des Euro 1,99 DM, 14 Tage später 1,49 Euro.

So kann man das eigentlich endlos weiter rechnen: wie war das noch beim Griechen? Für den Gyros-Teller 9,50 DM, heute ganz locker 9,50 Euro
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02.05.2008 11:51 Uhr von Nightflash
 
+10 | -2
 
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ist doch klar Seit dem wir den Euro haben geht es immer weiter bergab...
Unser Land ist der große Verlierer seit dem es den Euro gibt da alle anderen Ländern in Europa die den Euro bekommen haben ihre ehemals schwachen Währungen gegen eine starke austauschen konnten. Wir aber, mit immerhin der 3stärksten Währung damals, mussten diesen Ausgleich sozusagen "bezahlen"...also alles nur ne logische Folge mit den erhöhten Preisen, aber was hat das unsere Regierung damals gekümmert denen konnte es ja egal sein Hauptsache sie standen mit den anderen Ländern gut...

PS: 2%Inflationsrate...das ich nicht lache...
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02.05.2008 13:11 Uhr von fhd
 
+3 | -2
 
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@K2daK: Klar kann man was dagegen machen: Krieg.

So funktioniert Kapitalismus nunmal, ist kein Geheimnis.

Wie kam es wohl zum großen deutschen Aufschwung?
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02.05.2008 14:02 Uhr von kidneybohne
 
+8 | -3
 
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kack euro: ich bin für die d-mark, ein wechsel hätte nie stattfinden sollen!
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02.05.2008 14:05 Uhr von Celtic24h
 
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Euro dient nur zur Abzocke ! Bäckerein, Metzgereien, selbst Fleischwaren beim ALDI und LIDL wuchern so mit hohen Preisen vor sich hin.
REWE führt den Wucherpreis dicht gefolgt vom REAL.

Da wunder die sich wenn man vieles meidet und umsteigt. Da wunder die sich das der Umsatz zurückgeht und sind am jammern...sollen die Preise wider senken, dann steigt auch der Umsatz
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02.05.2008 14:27 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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Der Euro-Blocker: Zunächst stellt sich einmal die Frage, welches Interesse die Finanzwirtschaft plötzlich hat, den Euro schlecht zu machen, nachdem sie ihn über Jahre hoch gelobt hat?

Die Banken stehen unter Druck, könnten verstaatlicht werden, statt pleite zu gehen. Oder aber ihre Schulden werden verstaatlicht, bzw. von den kleinen Leuten geschultert.

Abhängig ist diese Entscheidung nicht zuletzt von der Haltung der Europäischen Notenbank, EZB. So daß Druck auf die EZB das Ziel ist. Während die Banken nationale Regierungen vergleichsweise einfach korruptieren können, haben diese auf die Europäische Zentralbank sehr viel weniger Einfluss.

Die Frage ob der Euro für uns gut oder schlecht ist, stellt sich nun noch unter einem ganz anderen Aspekt.
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02.05.2008 15:57 Uhr von Slippy01
 
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Ihr: könnt nicht alles was in den letzten Jahren in der Politik falsch gelaufen ist auf den Euro abschieben. Zum Beispiel die letzten Lebensmittel-, Energie- und Treibstofferhöhungen, die haben damit doch gar nichts mehr zu tun.
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02.05.2008 19:23 Uhr von Pinky_Gizmo
 
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@Bokaj: >Wieso glauben hier alle, dass die Preise nicht gestiegen wären, wenn es noch die DM gäbe?>


Wie soll man sich sonst erklären das kurz vor der Euro-Umstellung im Dezember 250 ml Agavendicksaft 2,99 DM gekostet hat und Ende Januar die gleiche Flasche 3,49 €

Wir sind bei der Umstellung abgezockt worden und das vom feinsten!!!
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02.05.2008 19:29 Uhr von Bokaj
 
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@Pinky_Gizmo: Und wieso glaubst du, dass es nicht so gekommen wäre, wenn es die DM noch gäbe?

Der Preis wird nicht von der Währung bestimmt. Die Nachfrage bestimmt zum Beispiel den Preis und noch viele andere Faktoren.

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