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Kulmbach: 180-PS-Motorrad prallte gegen Böschung - Fahrer flog zwölf Meter weit

Ein Aufsehen erregender Unfall auf der B 303 passierte am vergangenen Montagabend in der Nähe von Bischofsgrün (Oberfranken). Nach Polizeiangaben verlor vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit ein 22-jähriger Motorradfahrer aus Kulmbach die Kontrolle über seine schwere Maschine.

Er fuhr zunächst in eine Böschung und danach gegen einen Wasserdurchlass. Dabei hatte der Mann noch Glück, da er noch zwölf Meter durch die Luft flog und dann in einem Graben zum Liegen kam. Ein guter Bekannter fuhr jedoch hinter ihm und konnte die Rettung verständigen.

Zwischenzeitlich hatte er die Erste-Hilfe-Maßnahmen für den verletzten Freund unternommen. Der Unfallfahrer fiel danach in Ohnmacht und hat sich vermutlich nur eine Schulterverletzung und ein leichtes Schädel-Hirntrauma zugezogen. Trotzdem brachte ihn der Rettungshelikopter ins Krankenhaus nach Bayreuth.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Motor, Fahrer, PS, Meter, Motorrad, Böschung
Quelle: www.frankenpost.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2008 01:56 Uhr von jsbach
 
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Ich kenne diese teilweise kurvige Strecke, die es fahrerisch „in sich hat“.
Als ehemaliger Biker bin ich einmal kräftig „abgestiegen“ und seither – ca. 25 Jahre – nie mehr Motorrad gefahren. Durch den längeren Krankenhausaufenthalt wurde ich davon seither abgehalten.
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02.05.2008 10:15 Uhr von fruchteis
 
+3 | -0
 
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Das ist rekordverdächtig 12 Meter fliegen und dann "nur" eine Schulterverletzung und ein "leichtes" Schädel-Hirn-Trauma, deretwegen er "trotzdem" ins Krankenhaus geflogen wurde. Ich denk, fürs Krankenhaus reicht das dicke. Und ich würd zu gern mal wissen, was ein "leichtes" Trauma ist. Ist das sowas wie "ein bisschen verheiratet" oder "ein bisschen schwul"?
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02.05.2008 10:20 Uhr von vostei
 
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180 PS oder 34 PS: 75 Kilo Fahrergewicht bei ca 120 km/h - das bleibt sich in der Folge ähnlich...

Schön, dass er Glück hatte und wenigstens offensichtlich die richtige Sicherheitsklamotte trug...
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02.05.2008 10:28 Uhr von datenfehler
 
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tja Wer rast, ist selbst schuld. Es fällt mir schwer, dass ich für jemanden Mitleid empfinde, der andere Leben gefährdet.
Was macht eigentlich ein 22-jähriges Bübli mit 180PS?
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02.05.2008 10:30 Uhr von fifty_one
 
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WOW da muss ja unbedingt 180PS in die Überschrift. Doch auch mit ner 125cm³ Maschine kann jeder Depp ausreichend zu schnell fahren, um 12m zu fliegen, wenn ne Böschung den Vorwärtsdrang massiv unterbindet. Entscheidend ist doch immer noch der der drauf sitzt oder drin sitzt (im Falle eines Autos).

hier klassische Beispiele:

http://www.youtube.com/...
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02.05.2008 10:31 Uhr von vostei
 
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ein 22-jähriges Bübli mit 180PS? oder ein 18-jähriges Bübli mit 245 PS auf vier Rädern???

*tses*

Was machen sie? Fahren halt... - und? Unfälle passieren immer und sei es der berühmte Blumentopf, gemeingefährlich von Oma Carla auf dem Fensterbrett positioniert...
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02.05.2008 11:00 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Das Problem ist eher dass viele grad noch in dem Alter meinen einen auf dicke Hose machen zu müssen, waghalsie Überholmanöver oder mit 150 durch die 50er Zone brettern zu müssen, weil sie meinen sie wären dann so cool.
Bei nem normalen Unfall sagt auch keiner was, kann immer mal was passieren. Aber oft is es eben solche Überheblichkeit, zudem noch gern mit ner gewissen Dosis Alk etc.
In diesem Fall hier stehts net genau fest, aber ein gewisses Maß Überheblichkeit würde ich hier schon sehen.
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02.05.2008 11:11 Uhr von Gierin
 
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Motorradfahren ist Charaktersache: Ich bin seinerzeit direkt vom 125er mit knapp 15 PS auf mein jetziges Motorrad mit über 150 PS umgestiegen. Bin sogar damit an die Fahrprüfung und hab sie beim ersten Mal bestanden. War da übrigens schon 31 Jahre alt.
Beim Autofahren entscheidet das Auto, wie schnell man fährt. Beim Motorrad der Fahrer/in. Schon ein normales 600er Motorrad beschleunigt von 0 - 100 km/h in ca 3 Sekunden. Ausserdem ist das Motorrad ein einspuriges Fahrzeug. Wenn man damit ausrutscht fällt man hin. Dass heisst also, wer Motorrad fährt muss dies mit "sehr wachen Sinnen" tun.
Der langen Rede kurzer Sinn: Der Unfall muss nicht unbedingt wegen überhöhter Geschwindigkeit passiert sein, sondern weil er z.B. ausgerutscht ist.
Falls es jemand interessiert: Letzten Februar lag ich im Krankenhaus mit einer schweren Gehirnerschütterung samt Amnesie. Der Helm hat mich vor grösserem Schaden bewahrt. Allerdings war ich da mit dem Snowboard unterwegs. Beim Motorradfahren hatte ich noch keinen Unfall.
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02.05.2008 11:29 Uhr von Jimyp
 
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@ vostei: Nunja, ein Motorrad richtig fahren zu können, ist schwerer als ein Auto. 180 PS auf 200-300 kg, da steckt so viel Kraft dahinter, dass die wenigsten Motorradfahrer damit wirklich umgehen können.

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