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China: Neuer Fall von Kindersklaverei - Grausame Bedingungen

In der chinesischen Provinz Guangdong mussten hunderte Kinder unter grausamen Bedingungen in Fabriken schuften. Eltern hätten ihre Kinder "wie Kohlköpfe" verschachert. Banden hätten dann die Kinder an Fabriken oder Arbeitsvermittler weiterverkauft.

Laut CNN stammen die meisten Kinder im Alter zwischen neun und 16 Jahren aus der verarmten Stadt Liangshan in der Provinz Sichuan. Es sollen bereits hunderte Kinder befreit und einige Leute inhaftiert worden sein.

Die Zeitung "Guangzhou Daily" berichtete über die befreite Luo S. Sie sagte der Polizei, dass sie freiwillig in Dongguan ist und dass sie für einen Stundenlohn von 50 US-Cent arbeitet. Als sie die Wahrheit erfuhr sagte sie: "Mein Vater und meine Mutter haben mich verkauft. Ich will nicht dorthin zurück."


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, China, Neuer, Fall, Bedingung
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2008 17:58 Uhr von LynxLynx
 
+14 | -1
 
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Und in so: einem Land finden in Kürze Olympische Spiele statt.
kopfschüttel
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01.05.2008 18:37 Uhr von Pinaaa
 
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Nicht nur: Tibetpolitik, jetzt auch noch Kindersklaverei ... meiner Meinung nicht grade zum vorzeigen ... Olypmpische Spiele ... na toll ...Boykott ist mir wirklich sympathisch geworden ...
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01.05.2008 19:17 Uhr von ika
 
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@vorsprecher: wieso? Scheint doch so das die chinesische regierung dagegen vorgegangen ist?
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01.05.2008 22:20 Uhr von jsbach
 
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Das wird bestimmt nur ein Stückchen: von dem Eisberg sein. Der Rest in diesen "Billiglohnländern" werden wohl auch so "gehalten".
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01.05.2008 23:41 Uhr von r.robsen
 
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Herzlichen Glückwunsch: Es ist Lifestyle unserer Konsumgesellschaft, die mit Geiz-ist-geil-Mentalität solche Dinge ermöglicht. Allerdings sind es nicht nur Billigprodukte, die in den Fabriken Chinas entstehen, sondern auch die teuren Nobelmarken-Produkte. Produziert für einen Hungerlohn, verkauft für teures Geld. Egal ob Sportschuhe, Handtaschen, Klamotten, Spiel- oder Werkzeug, hier wird alles billigst produziert. Das Schlimme daran ist, daß selbst viele Chinesen nichts davon wissen, weil es die Partei so will....
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01.05.2008 23:47 Uhr von r.robsen
 
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@ika: sicher... Kleines Beispiel aus meiner Erfahrung in China gefällig? Als ich im März/April 2007 in China war, wurden öffentlich mehr als 5 Millionen raubkopierte DVDs zerstört. Meinte meine chinesische Bekannte nur lapidar, das werden wir nicht mal merken. Und so war es auch, an den Ständen in Shanghai gab es keine Lieferengpässe... Um das Image aufzupolieren, wird ganz großer Rummel darum gemacht, doch im Endeffekt ändert sich nichts. Oder hat die Partei etwa angekündigt, daß sie die Armut in den Provinz Sichuan bekämpfen will? Nein, denn damit läßt sich ja kein Blumentopf gewinnen.
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02.05.2008 09:18 Uhr von Blackrose_de
 
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mal ne anmerkung @ robsen: "geiz ist geil mentalität" ist nur ne umschreibung für das wort marktwirtschaft.
so funktioniert unsere heutige zeit. es wird ohne rücksicht auf verluste der preis gedrückt. wenn man alle legalen mittel ausgeschöpft hat, und immernoch nicht der billigste ist, drückt man eben mit illegalen mitteln den preis.
hoch lebe die marktwirtschaft
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02.05.2008 22:38 Uhr von r.robsen
 
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@blackrose_de: Ich habe das Wort Marktwirtschaft bewußt nicht gewählt, denn wir hatten in Deutschland mal ein System der sozialen Marktwirtschaft, in der Preis allein nicht das entscheidene Kriterium war. Aber inzwischen hat sich das System und die Gesellschaft verändert...
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03.05.2008 15:54 Uhr von maki
 
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Willkommen in der Marktwirtschaft Der EINZIGE Grund dafür, dass es solche Zustände in der BRD (noch) nicht (in diesem Ausmass) gibt: Hier würde es zu sehr auffallen.

„Mit entsprechendem Profit wird das Kapital kühn. Zehn Prozent macht es sicher . . ., 20 Prozent, es wird lebhaft, mit 50 Prozent positiv waghalsig.

Für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seine Füße, mit 300 Prozent und mehr existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert . . .

Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide couragieren“

Charlie Marx, "Das Kapital"
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09.05.2008 15:12 Uhr von Thimphu2003
 
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sicherlich können wir alle mit den Füßen abstimmen un dversuchen, nichts mehr aus China zu kaufen. Das wäre zumindest mal der erste Schritt.

Wichtiger ist aber, das System in China zu hinterfragen, zu kritisieren und zu ächten. Zusammen zu stehen gegen diesen arroganten, kaltschnäuzigen Riesen, der sich alles, aber auch alles herausnimmt.

Laßt die Chinesen nicht ihren olympischen Traum träumen. Laßt sie nicht für ihre Vorgehensweise Recht behalten, indem man das süße Spiel der Propagandaveranstaltung Olympia 2008 mitspielt.

In China wird sich nach Olympia 2008 bezüglich Menschenrechten nichts ändern. Alles andere Gerede von Thomas Bach und Kumpanen ist naiv und korrupt.
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09.05.2008 19:16 Uhr von grandmasterchef
 
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geiz is geil??? hö, wenn die firmen dicken gewinn machen, was hat das mit geiz zu tun. - warum wird hier immer getan, als sei der kleine bürger dran schuld, wenn firmen, die auch hier gewinn machen könnten, den hals nicht voll kriegen?! tz

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