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Väterkongress: Väter sind mehr als Zahlmeister

Am 3. und 4. Mai 2008 findet zum ersten Male in Schönbeck bei Karlsruhe ein bundesweiter Väterkongress statt. Initiator dieser bisher einmaligen Aktion ist die Initiative "Väteraufbruch".

Die Väter wenden sich vor allem gegen die in Deutschland gängige Praxis, wonach ein Kind per Definition zur Mutter gehöre und der Vater im besten Falle eine Nebenrolle erhalte. Der überproportionale Fokus auf die Mutterrolle dränge den Vater auf einen reinen Erzeugerstatus.

Die Initiatoren wollen endlich das gerne publizierte Negativ-Väter-Image aus den Köpfen bringen. Dieses sei nicht repräsentativ. Man möchte endlich als wesentlicher Bestandteil der Kinderentwicklung akzeptiert werden.


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WebReporter: mamuko
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Vater
Quelle: www.netzeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2008 12:20 Uhr von mamuko
 
+0 | -0
 
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Männer! Zeit wird es! Ich bin selbst geschiedener Vater und habe mir meinen Platz als Vater , wenn auch nicht so dramatisch, gegen meine Ex erkämpfen müssen. Ich habe meine Kinder gewollt und will es auch nicht anders haben. Steinigt mich, aber die Männer haben Recht. Respekt vor ihrer Initiative!
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01.05.2008 15:08 Uhr von chitah
 
+8 | -0
 
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Da werden wir lange warten können! Solange es in diesem Land in Firmen keine Ruheräume, sondern FRAUENruheräume gibt und solange in öffentlichen Einrichtungen mit 75% Frauen trotzdem noch Frauenbeauftragte rumrennen und solange unser "Ministerium für alle ausser Männer" stets von Frauen geführt wird, ändert sich daran gar nichts!

Allerdings muss man auch sagen....solange es noch Männer gibt die sich für ihre Kinder nicht interessieren wird diese Lobby immer wieder Gründe finden.
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01.05.2008 15:13 Uhr von PonySlaystation
 
+8 | -0
 
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Gut so: Aber solang es diese ganzen Frauenrechtlerinnen und/oder Feministinnen gibt, welche unter dem Vorwand der Gleichberechtigung die Benachteiligung der Männer wollen wird das ein schwerer Kampf.

Aber Recht haben sie. Männer sind nicht nur Erzeuger, nur weil sie das Kind nicht selbst zur Welt gebracht haben.
Der Mutter steht in dieser Hinsicht genauso wenig ein Sonderrecht zu wie dem Vater.
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01.05.2008 15:19 Uhr von thugballer
 
+8 | -0
 
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Gefällt mir! Endlich mal wird sich IN DEUTSCHLAND für Männer starkgemacht
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01.05.2008 19:25 Uhr von Tong
 
+3 | -1
 
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Gut so: wir Männer müssen uns endlich gegen Alice Schwarzer und deren Nachkommen wehren.
Vor Gericht sind Männer sicher stark benachteiligt wenn es um das Sorgerecht geht. In einigen Lebensbereichen ist die Frauendominanz inzwischen auch ein Problem. In der Schule brauchen die Jungs unbedingt mehr Männer, wie mehrere Studien festgestellt haben.

Gute News zum Vatertag!
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01.05.2008 21:37 Uhr von jsbach
 
+2 | -3
 
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Gut gewälter Termin: um auf das immer noch leidige Thema aufmerksam zu machen.
Zahlen ja, aber wenns ums Sorgerechte geht, da scheiden sich bei manchen "Zicken" die Geister...
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01.05.2008 23:21 Uhr von lordxxl
 
+3 | -1
 
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zum Titel: >Väterkongress: Väter sind mehr als Zahlmeister

Nach meiner persönlichen Erfahrung mit dem deutschen Rechtssystem kann ich leider nur feststellen: schön wär´s ist aber reine Utopie. Im deutschen Familienrecht herscht seit Anbeginn bis heute der Grundsatz: Die Mutter erzieht, der Vater bringt das Geld.
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01.05.2008 23:28 Uhr von Chruschi
 
+0 | -2
 
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lol: nen aprilscherz zum 1mai und männertag ... wer des glaubt wird seelig tzzzz....
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01.05.2008 23:57 Uhr von lordxxl
 
+1 | -1
 
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Schade das man nicht sehen kann wer hier bewertet: Kaum hatte ich hier meinen Kommentar abgegeben konnte ich beobachten wie andere und ich gleich schön ein Minus bekommen haben. Wer kann denn soviel Frust auf Leute haben die sich FÜR Väter ausprechen?
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02.05.2008 03:46 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -1
 
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ich halte: es nicht für realistisch das in unserem Rechtssystem sich etwas ändert nur weil irgendeine Initiative dazu gestartet wird Rechte bestimmter Personen zu stärken. Frauenbeauftragte sind meines Erachtens eigentlich das Gegenteil von Emanzipation, was immerhin übersetzt lediglich Gleichberechtigung heißt, da dies ja bedeutet das sich eine Seite mehr Rechte zugesteht als der anderen was schließlich ein Armutszeugnis für alle Frauen darstellt. Männer und Frauen sind NICHT gleich, also warum sollten sie gleich behandelt werden? Doch wenn man schon diesem ebenso unrealistischen wie edlen Ziel entgegenstrebt sollte man das auf allen Bereichen machen und demnach sollte ein Mann dieselben Rechte haben wie eine Frau was Kinder betrifft, denn die Schmerzen bei der Geburt und die Schwangerschaft kann von einem Mann ja lediglich deswegen nicht durchgeführt werden weil ihm die körperlichen Vorraussetzungen fehlen! Aus demselben Grund hatte man damals argumentiert das Frauen nicht ins Militär gehören, weil sie körperlich schwächer sind, was natürlich anatomisch bedingt durchaus der Fall ist. Beide Argumentationen basieren zwar auf Logik, sind aber dennoch völlig unzulänglich weil die moderne Gesellschaft darauf besteht Dinge gleichzusetzen die eben nicht gleich sind!
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02.05.2008 13:47 Uhr von madcyric
 
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@all: Tja... da wird überall mehr Verantwortung von Vätern gefordert - und die gleichen Personen, die jene Forderungen erhaben, verteidigen am Stärksten die Praxis, dass bei Trennung der Mann zahlt und die Frau sich ums Kind kümmert. Viel Schlimmer ist, das Recht und Praxis dafür sorgen, dass im Trennungsfall die alte Rollenverteilung (Frau am Herd / Mann im Büro) wieder gefördert wird, wo sie doch bei intakten Ehen das Feindbild Nr. 1 der s. g. Gleibstellungsbefürwortern ist.

Aber... in den letzten Jahren ändert sich, mit kleinen Trippelschritten, ja zumindest ein bisschen.

Und bevor jemand fragt: bin selbst betroffen, agiere aber selber (und gerne) als echter Vater und komme mit meiner Exfrau sehr gut aus. Nur nix könnte sie dazu bringen, mehr als einen kleinen Nebenjob anzunehmen... mit Harz IV nen kleines Haus mit Garten und quasi Dauerurlaub - normal ist das nicht.
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03.05.2008 09:35 Uhr von moloche
 
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besonders fatal: es wird immer rumgeheult das zuwenig Kinder in die Welt gesetzt werden.
In diesem Zusammenhang heissts auch immer, das gerade die Männer keine Kinder wollen.
Ja...wenn wunderts?


Kind als Mann in die Welt setzen und das Damoklesschwert hängt über dir. Und das Messer das das Damoklesschwert kappen kann, hat die Frau in den Händen.
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03.05.2008 10:36 Uhr von mamuko
 
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@ madcyric: Du kennst meine Ex-Frau? ;-)

Viele vergessen folgfendes:
Eine Trennung bedeutet i.d.R. Zwei Wohnsitze (Zwei mal Miete usw) Meißtens zieht der Vater aus, schafft neuen Hausstand an und hat sämtliche Kosten des Umganges zu tragen. Wenn er dann noch in seiner neuen Wohnung ein Kinderzimmer vorhält, wird es schnell teuer. Das Geld, welches zur Vefügung steht ist aber bestenfalls das Gleiche, wie zu Ehezeiten.
Der Gesetzgeber kann die Frau der (kleinen) Kinder nicht wirklich zwingen eine Arbeit anzunehmen. Im Gegensatz dazu kann der Vater gezwungen werden, seine jetzige Arbeit aufzugeben und sich irgendwo etwas "besser" bezahltes zu suchen. Tut er das nicht, wird im von Amts wegen ein fiktives Einkommen unterstellt, welches er erzielen "könnte" und seine Unterhaltszahlungen werden darauf berechnet.
Großartige Rechte bei der Kindererziehung hat er nicht. Die Frau bestimmt, wann und wie oft er seine Kinder sehen darf.
Die Liste ist beliebig fortsetzbar.

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