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Bierabsatz weiter zurückgegangen - Mischungen unbeliebter als in Vorjahren

Die Deutschen konsumieren immer weniger Bier. Zwei Jahre nach dem Rekordabsatzjahr aufgrund der Fußball-WM verzeichnete der Absatz einen erheblichen Rückgang.

Den Angaben des statistischen Bundesamtes folgend veräußerten die Bierlager und Brauereien in den ersten drei Monaten diesen Jahres 22,2 Millionen Hektoliter und damit 0,6 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Eine deutliche Abnahme wurde auch bei den Biermischgetränken verzeichnet, die in den Jahren zuvor noch große Zuwächse erzielen konnten. Ihr Absatz ging um 2,8 Prozent zurück.


WebReporter: Portunus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vorjahr
Quelle: www.20min.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2008 13:00 Uhr von Mr.E Nigma
 
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Naja ... das liegt denke ich am Wetter, letztes Jahr war der Frühling einfach früher da. Dieses Jahr gabs ja kaum mal Biergartenwetter !

Könnte aber auch eine Auswirkung des Rauchverbots sein ...
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30.04.2008 13:03 Uhr von Teufelsgeiger
 
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@autor: jetzt mußte ich doch mal in die quelle schauen, ob da auch was von erhbelich steht. nein! hätte mich auch gewundert, denn 0,6% (in worten: nullkommasechs) hat mit erheblich nun wirklich nichts zu tun.

um es zu veranschaulichen: das sind bei 100 eur gerade mal 60 ct. ist das erheblich? ´erheblich´ sind für mich werte im zweistelligen bereich. damit ist die schlagzeile für mich reißerisch und gehört in die rubrik ´boulevard´ und nicht in die ´wirtschaft´.
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30.04.2008 13:05 Uhr von SiggiSorglos
 
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an mir liegts nicht: aber wenn man innerhalb eines Jahres das Bier um 30% verteuert, dann muss man sich nicht wundern.

Jede scheiß Niesche will am angeblichen Wirtschaftsaufschwung mitverdienen, bis sie irgendwann doch mal einsehen, dass der Kunde aussen vor gelassen wird und die Sache nach hinten los geht.

Prost... auch wenn die Flasche Bier jetzt schon bei knapp 70cents statt vor einigen Monaten 50cents kostet.... (selbst 5.0 Bier kratzt an der 40cent-Marke... traurig)
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30.04.2008 13:30 Uhr von VanillaIce
 
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@teufelsgeiger: Es wird doch gesagt das der Absatz, also die konsumierte Menge, zurück geht.
Und bei 22,2 Millionen Hecktoliter sind 0,6 Prozent schon einiges! Des entspricht circa 400 000 Flaschen á 0,33l.
Und ich persönlich finde des schon viel was da bislang nicht getrunken wurde, also hoffen wir mal das der Sommer bald kommt....
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30.04.2008 14:05 Uhr von bigpapa
 
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völlig logisch: Anti-Alk-Kampange (ziemlich wenig Ursache aber kleinvieh macht auch Mist).

Rauchverbot in Kneipen (In Gesellschaft trink man mal eins mit). Oben hat einer Ausgerechnet 400.000 Flaschen a 0.33 L . Wenn man allein diese Zahl mit den Umsatzrückgang der Wirte vergleicht kommen da ziemlich starke ähnlichkeiten auf.

Und dazu die hohen Kosten das man nit mal Lust hat sich abends eins mitzunehmen aus den Supermarkt. (Da nimmt man halt ne Kiste weniger mit im Monat)

Gruß

BIGPAPA
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30.04.2008 14:32 Uhr von Teufelsgeiger
 
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@VanillaIce: das ist eine milchmädchenrechnung, die du da aufstellst! 400.000 flaschen klingt natürlich großartig, riesig - eben erheblich, ja. für sich genommen. im gesamtverbrauch macht die menge aber nun nach wie vor nur ganz erbärmlich magere 0,6 % aus.

laß mich mal ein bischen philosophieren: wir haben 80 mio. einwohner. davon -sagen wir mal- sind 40 mio. im trinkfähigen alter. davon ca. 20 mio. männer. beachte: alles hypothetisch! frauen kann man bestimmt vernachlässigen beim prokopfverbrauch an bier. dann heißt das, dass IM JAHR!!! pro kopf (der biertrinker wohlgemerkt!) 0.02 flaschen weniger getrunken wurden. oder anders ausgedrückt: jeder 50.te biertrinker hat im jahr eine ganze flasche weniger getrunken. wow, beeindruckender rückgang!!! merkst du was? wäre dir als biertrinker aufgefallen, dass du letztes jahr eine ganze flasche bier weniger als im jahr davor getrunken hast?
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30.04.2008 15:02 Uhr von Teufelsgeiger
 
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@bigpapa: auch deine argumentation ist (sorry) schwachsinnig! betrüge der umsatzrückgang der wirte 0,6 %, würde kein mensch ein wort darüber verlieren.
desweiteren hat mich die erhöhung des bierpreises von ein paar cent nun bisher nicht wirklich davon abgehalten, ein bier weniger im supermarkt mitzunehmen, wenn ich bierdurst hatte resp. eins weniger in der kneipe zu bestellen. also das kannst du mir nicht erzählen, dass das einen leidenschaftlichen biertrinker wirklich tangiert. zumal: siehe meine hypothetische rechnung! jeder 50.te biertrinker hat im ganzen jahr ein bier weniger getrunken. von was reden wir hier eigentlich? gibts hier ein umsatzproblem? ich sehe beim besten willen keins.
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30.04.2008 15:17 Uhr von VanillaIce
 
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@Teufelsgeiger: Ich kann deinen Standpunkt durchaus nachvollziehen und muss zugeben das der Rückgang in Realtion gesehen wirklich klein ist, aber du darfst auch nicht vergessen das dieser Rückgang für Jan bis April gilt. Aufs Jahr betrachtet würde das dann 0,6% * 4 bedeuten. Was aber trotzdem nicht viel ändert.

Ich denke wenn dieser Rückgang wirklich durch den politischen Einfluß stattfindet wird das ganze im Sommer einen noch viel größeren Rückgang bedeuten. Ansonsten liegts einfach daran das der Frühling/Sommer bislang auf sich warten lässt!

Ich denke wir sollten uns jetzt ein Bierchen schnappen und den Rückgang wieder aufholen *Prost*
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30.04.2008 16:07 Uhr von Teufelsgeiger
 
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@VanillaIce: genau: wir werden uns jetzt ein bierchen schnappen und den rückgang wieder aufholen. denn -zumindest statistisch- stehen dafür die chancen nicht schlecht.
rechnen wir also mal: 0,6 x 3 (denn januar bis april sind vier monate <lol>) = 1,8% rückgang. überschlagen hat also jeder 17. biertrinker ein bier weniger pro jahr getrunken.
wenn wir beide jeder rund neun bier 0,33er trinken -schaffste das? ich schon. morgen ist gelegenheit dazu-, haben wir immerhin schon den jahresverlust eines trinkers wettgemacht. überleg mal: wir beide ganz allein retten deutschlands bierbrauer! eine tolle vorstellung <ROFL>
und noch dazu recht genußvoll. ja, das hat was, muß ich zugeben!
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30.04.2008 16:31 Uhr von bigpapa
 
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sicher das: Ihr vergesst nur das wie überall gesagt wird (auch Statistik) die Netto-Real-Summe die man in der Geldbörse hat stettig abnimmt. Und wo spart der Familienvater der was taugt zuerst, bei der Flasche Bier oder bei den Essen für Frau + Kind. ?

Der Umsatz der Wirte hat davon bin ich fest überzeugt ne Menge damit zu tun. Leider sagen die nicht wo die wirklich Miese fahren (Flaschenbier o. Fass) .

Gruß

BIGPAPA
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30.04.2008 20:41 Uhr von artefaktum
 
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Mischungen unbeliebter als in Vorjahren? Ich persönlich hab dieses Limozeug noch nie gemocht.
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01.05.2008 12:02 Uhr von Johnny Cash
 
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Sehe: ich auch so. Entweder trinkt man Bier oder Limonade/Cola usw.

Ich bin nur wegen dem Bier nach Deutschland gezogen ;-)

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