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Österreich/Inzest-Fall: Katholische Pfarrei Amstetten verspricht Hilfe für die Opfer

Der zuständige 40-jährige Ortspfarrer von Amstetten St. Stephan, Peter Bösendorfer, sagte der Agentur Kathpress am vergangenen Montag in einem Interview: "Ich bin persönlich tief betroffen und die Betroffenheit wächst mit der größeren Kenntnis der Ereignisse und Tatsachen".

Die betroffene Familie sei kirchlich kaum eingebunden gewesen. Lediglich die drei Kinder, die beim mutmaßlichen Vater gelebt haben, seien kirchlich getauft und auch zur Erstkommunion gegangen. Mit aktiven Sozialkreisen und Behörden will man nun weitere ideelle oder monetäre Maßnahmen beraten.

Auch die Ratlosigkeit der Bevölkerung will man in der Seelsorge und in Gottesdiensten zur Sprache bringen. Der Priester ergänzte: "Vielleicht bricht auch bei manchen etwas auf, die jetzt natürlich nicht in dieser Tragik so etwas erlebt haben, aber doch schlimme Erlebnisse in ihrer Kindheit hatten".


WebReporter: Jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Österreich, Opfer, Fall, Hilfe, Inzest, Katholisch
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2008 09:33 Uhr von Jsbach
 
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Für mich als Christ und Normalbürger eine selbstverständliche Angelegenheit der Kirche. Auch wenn man „nur“ darüber sprechen kann, ist so manchem geholfen.
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30.04.2008 12:09 Uhr von E-Woman
 
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Schaden kann dies bestimmt keinem: der Beteiligten. Der junge Pfarrer bezieht wenigsten Position und sagt was Sache ist.
Man hat es ja bei dem pädophilen Fall des Pfarres bei Regensburg gesehen: Nicht mal der Bischof als Hauptverantwortlicher ist in diese Pfarrei gegangen, sondern hat sich verdrückt.
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30.04.2008 13:20 Uhr von de_waesche
 
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schön und gut: Aber: bei allem was die Kirche angeht bin ich sehr skeptisch. Kundenfang?
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01.05.2008 17:43 Uhr von CarmenArcani
 
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Wirklichkeit 30.04.2008 21:42 Uhr von Aguirre, Zorn Gottes

Deinem Kommentar schließe ich mich gerne an.

>>>Man kann keinem Menschen einen Ersatz für bis zu 24 Jahren Kerkerhaft im Keller des Vaters/Großvaters leisten. Mit nichts und wiedernichts.<<<

Die Kirche will wieder tüchtig mitmischen und Kirchengläubige dazugewinnen.

Wie Naiv!! Doch ein Großteil der Menschen hat aus der Vergangenheit (Generationsbedingt) gelernt.
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03.05.2008 00:40 Uhr von Borgir
 
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das muss: natürlcih kommen. die belastete katholische kirche muss da jetzt kapital draus schlagen. so nobel das angebot ist, so durchschaubar ist es auch

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