30.04.08 10:41 Uhr
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Verdeckter Reporter: Unwürdige Arbeitsbedingungen bei Lidl

Der Journalist Günter Wallraff arbeitete einen Monat lang undercover für den deutschen Discounter und schildert seine Erfahrungen nun in einer Beilage der Wochenzeitung "Die Zeit". Die Niedriglohn-Bäcker hätten unter unwürdigen Arbeitsbedingungen zu leiden, berichtet Wallraff.

Sie lebten in ständiger Angst vor willkürlichen Abmahnungen und ihnen werde weiterhin immer wieder ein Teil des ihnen zustehenden Lohnes vorenthalten.

Darüber hinaus seien sie dauerhafter Verletzungsgefahr ausgesetzt, da Arbeitsschutzbestimmungen nicht eingehalten würden. Obendrein sollen die Brötchen unter unhygienischen Bedingungen hergestellt werden.


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WebReporter: Portunus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arbeit, Reporter, Report, Lidl, Arbeitsbedingung
Quelle: www.netzeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2008 02:58 Uhr von Portunus
 
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Den Konzernchefs wird's egal sein, solange der Profit stimmt - und ein eventueller Protest der Verbraucher würde vermutlich ähnlich viel bewirken wie bei Nokia.
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30.04.2008 11:04 Uhr von Jaecko
 
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Solange unsere "Führer" ihre Kohle kriegen, wird sich nix ändern. Hauptsache denen werden die Moneten in den Hintern geblasen; aber wehe man soll mal was fürs Volk tun... "nöö, die können ja selber auf sich aufpassen..."
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30.04.2008 12:25 Uhr von salomon1
 
+3 | -1
 
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solche Firmen können WIR abstrafen indem wir sie boykottieren.
Dann werden sie ihr Verhalten ändern, denn es geht ihnen ans Geld.

Aber sobald man hier in Deutschland zu einem (selbst zeitweisen) Boykott aufruft, bekommt man als Antwort:

"das machen doch alle so"
"ich lasse mich nicht instrumentalisieren"
"Boykott bringt doch nichts"
"Lidl ist halt billig"
usw.
usw.

Leute... zeigt doch einfach mal Zivilcourage und stimmt mit den Füßen ab. Sonst geben wir solchen Firmen doch Recht immer weiter so zu verfahren.
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30.04.2008 12:41 Uhr von Hawkeye1976
 
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Warum nach dem Merkel schreien? diese Trutsche sagt doch bei ernsten Problemen eh nur:
"Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden"

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