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10.000 Euro für Beamte der Telekom - wenn diese gehen

In spätestens zwei Jahren will die Telekom 9.000 ihrer bisher noch immer 60.000 Beamten in Stellen bei der Bundesanstalt für Arbeit, bei Bundeswehrämtern und Behörden von Bund, Ländern und Kommunen unterbringen.

In speziellen Förderprogrammen bietet die Telekom ihren Beamten eine Art "Wechselprämie", wenn sie eine Stelle beim Bund antreten und den Telekommunikationskonzern dafür verlassen.

Offenbar vollzieht sich so ein Wechsel nicht immer freiwillig. In manchen Bereichen sollen Beamte gar bedrängt worden sein, ihren Posten zu wechseln.


WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Telekom, Beamte
Quelle: www.golem.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2008 10:41 Uhr von Alfaeins
 
+4 | -4
 
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ist doch nichts neues: wenn ein großer Konzern seine nicht kündbaren Mitarbeiter loswerden will, gibt die Firma gerne eine Abfindung. Gab es schon lange und wird´s wohl immer wieder geben. Machen doch alle. Man denke an die Autoindustrie oder Stromversorger.
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30.04.2008 11:15 Uhr von Mr.E Nigma
 
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Ja Beamter sollte man sein ... da ist man nie der Dumme! Es ist schon komisch wie sich dieser Berufstand seine Vergünstigungen bewahren konnte !
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30.04.2008 12:06 Uhr von rolf61
 
+5 | -1
 
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Es gibt die großen Beamten: und es gibt die kleinen Beamten,zu denen ich gehöre.
Uns wurde das letzte Jahr das< Weihnachts und Urlaubsgeld gestrichen.Wir dürfen nicht streiken.Wenn ich jetzt wegen Krankheit in Zwangspension versetzt würde,könnte ich von dieser Pension gar nicht leben.Ich müsste einen Job suchen um wenigstens einiger Maßen über die Runde zu kommen.
Und noch eins darf man nicht vergessen:Wir haben ein Monatsgehalt.Wenn ich zb. mehr als die vorgeschriebene Wochenarbeitszeit arbeite(und das ist jede Woche der Fall),bekomme ich auch nicht mehr.
Uns wurden auch schon Abfindungen geboten.Aber eins muss man wissen,mehr als die HÄLFTE der Abfindung geht für die Steuer drauf.
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30.04.2008 12:42 Uhr von Canada-Fan
 
+3 | -1
 
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@ rolf: Willkommen im zivilen Arbeitsleben. ;-)
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30.04.2008 13:52 Uhr von Stasipferdchen
 
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Ziviles Arbeitsleben? Erinner dich beim nächsten Bahnstreik oder der ver.di-Kundgebung, das all das den Beamten verwehrt bleibt. Nicht weniger würden ihre Unkündbarkeit gern dagegen eintauschen, nicht mehr willkürlich dem Dienstherrn ausgeliefert zu sein. Überstunden werden angeordnet, wenn Abfeiern versprochen wird, wird es halt kurz vorher auf "kurz vor dem Ruhestand verschoben". Wenn kein Geld da ist, wird das Gehalt halt gekürzt, die letzte erhöhung ist auch schon ein paar Jahre her und Sonderzahlungen fallen eh erstmal weg. Was, Ihnen passt nicht, das von Oben alles angeordnet wird? Gehen sie halt den Dienstweg, Beschwerde an ihren Chef, wenn der es gerechtfertigt hält, gehts eine Ebene nach oben, wo aber nur abgewägt wird, ob man die Beschwerde überhaupt weiterleiten mag. Also ab nach Ablage Papierkorb. Aber Unkündbarkeit, ist shcon was tolles :P
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30.04.2008 18:40 Uhr von Draco Nobilis
 
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Also so nicht! Kann sein das einige Beamte echt sch***e bauen.

Aber es wäre absolut krass zu sagen:
"Den Beamten gehts sooo gut..."

Habt ihr mal gesehen wie die Polizeibeamten sich abrackern?
Natürlch nicht alle...
Aber es gibt überall schwarze Schafe.

KEIN Weihnachtsgeld, KEINE Gehaltserhöhung seit JAHREN!!! KEIN Streikrecht, Polizeibeamte müssen sich sozusagen alles gefallen lassen, Arbeitszeiten von >60h pro Woche sind kein Problem. Überstunden gibt es nicht. Mann arbeitet eben so lange, da gibts nix zu melden!!!

Auch ganz toll: keine 24h Ruhepause.
Als einzige Berufsklasse ist es hier erlaubt weniger als 24h Ruhe zu haben. Wochenende kann mann sowieso vergessen!
Das geht so:
Mo 8 Uhr los... 17Uhr da...
Di 5 Uhr los... 15 Uhr da...
Mi 15 Uhr los... 1 Uhr da...
usw...
Das gibt es sonst NIRGENDWO!
Und das die Schichten meißt absolut durcheinander sind, ist das für den Tagesrythmus nicht sehr toll --> Schlafmangel, dauerhafte schlechte Laune, Depression, dauernd Bekloppte um sich herum

Dank der im Moment auf Eis liegenden Pendlerpauschale kommen bei einigen Beamten lustige Spritkosten zu stande. Mann kann sich ja nicht aussuchen wo man hinfahren muss (ok, das gilt für alle, trotzdem).


Also bitte etwas differenzieren zwischen Postbeamten, Telekombeamten, Behördenbeamten, verbeamtete Lehrer und Polizeibeamten.
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30.04.2008 20:18 Uhr von meisterthomas
 
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Privatisierung ohne die Beamten gemacht? Es ist schon ein äusserst merkwürdiges Rechtsgebilde, wenn ein Privatunternehmen Beamte hat. Offensichtlich ist die Rechnung der Privatisierer nicht aufgegangen.
Und wie sich das in der Jahresbillianz rechnet, sie vergessen es wohl einfach.

Beamter im einfachen und mittleren Dienst, war nie ein Zuckerschlecken, besonders die Postboten waren extrem schlecht gestellt. Aber nicht schlechter als heutzutage Zeitarbeiter und Multijobber, e cetera. Daß diese nun bei aller Bescheidenheit auch noch ihre Sicherheit aufgeben wollen, unwahrscheinlich.

Was fehlt sind Lokführer-Gewerkschaften die ihre Mitglieder nicht zum Schleuderpreis verkaufen. -- Je größer die Interessenvertretung desto kleiner das Interesse an den Mitgliedern.
Das Beamtenrecht ist kein Streikrecht und unsere Beamte brauchen unsere Solidarität nicht unsere Witze.
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01.05.2008 08:24 Uhr von snake2006
 
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Egal: dem Beamten kann es doch nur Recht sein. Ob er nun bei der Telekom sein Nickerchen hält oder beim Bund, hauptsache er ist mittags um 15 Uhr rechtzeitig wach, um pünktlich zuhause zu sein.

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