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ICE-Kollision mit Schafherde: Hätte das Unglück verhindert werden können?

Nach dem Unfall eines ICE bei Fulda vor drei Tagen rückt die Deutsche Bahn immer mehr in den Fokus der Ermittler. Zur Zeit gebe es aber noch keine Belege dafür, dass ein Fehlverhalten vorgelegen habe, sagte Harry Wilke von der Staatsanwaltschaft Fulda.

Es sei jedoch unstrittig, dass bereits einige Minuten vor dem Zusammenstoß ein anderer ICE mit einem Schaf kollidiert ist und der Lokführer des betreffenden Zuges dies der Betriebszentrale gemeldet habe. Was dort mit der Meldung geschehen ist, werde nun ermittelt.

Die Bahn wollte sich zu den Entwicklungen nicht äußern, da es sich um ein schwebendes Verfahren handele. Der Bahnsprecher sagte weiterhin, dass je nach Vorfall betroffene Strecken gesperrt werden müssten. Die Entscheidung dazu läge allerdings bei dem jeweiligen Zugführer.


WebReporter: Portunus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unglück, ICE, Schaf, Kollision
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2008 22:08 Uhr von jsbach
 
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Ich bin zwar schon ICE: gefahren, aber alleine der Gedanke an Eschede von damals machen einen dann doch Sorgen. Und das auch noch in einem der längsten Tunnel in Deutschland...
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29.04.2008 22:39 Uhr von FyodorS
 
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zug fahren: ist schon sehr sicher ... im vergleich zu den auto unfaellen ist das ein witz ... ich fahre morgen erst wieder mit der bahn und mach mir keine sorgen !
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29.04.2008 22:52 Uhr von vostei
 
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Die Bahn: sollte zwecks Zäune nicht einfach nur an die Kosten denken -

1. es gibt dem Kunden ein besseres Gefühl
2. wenn sie, die Bahn, noch öfters ´nen ICE zwecks Getier zerschmeißen geht das auch ins Geld...

und btw - absolute Sicherheit gibt es nie.
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30.04.2008 07:18 Uhr von temporary88
 
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ich denke man sollte hier erstmal klären, warum die Schafe überhaupt auf den Gleisen standen. Dazu habe ich bisher noch keien Info bekommen.
@Terrorstorm: Ich glaube keine VErsicherung deckt solch einen Schaden. Ich hoffe aber, die Bahn ist so sozial, dass sie - egal wie es zu dem Unglück kam - die Kosten nicht komplett dem Schäfer zuschiebt.

Noch was: Überall wird von verletzten geredet - und die Schafe? Erstversorgung? Überlebende? Mh.. achso.. sind ja nur Fiecher, is ja unwichtig.
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30.04.2008 08:03 Uhr von XMas
 
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Die Bahn hat ihren Schuldigen gefunden nur dass sie selbst mitschuldig ist, das will sie scheinbar verdrängen.

Sicherlich ist es einfacher, die Schuld auf den Schäfer zu schieben, sind/waren ja schliesslich seine Tiere, die auf den Schienen standen.

Nur dass die Bahn bei einer rechtzeitigen Warnung den Unfall hätte vielleicht verhindern können, das will sie nicht breittreten.

Der Schäfer ist auf gut deutsch gesagt momentan "die ärmste Sau". Seine Existenz wurde teilweise überrollt, er wird zwar versichert sein, aber die Versicherung wird die Kosten sicherlich nicht zu 100% tragen. Und es wird auch wohl nie herauskommen, warum die Tiere, die ja eigentlich Wasser, Rosten und Geröll scheuen, auf dem Bahndamm gestanden haben. Freiwillig sicherlich nicht. Und die Bahn schiebt ihm natürlich die Schuld zu.

Immerhin sind keine Menschen dabei ums Leben gekommen, wobei mir natürlich auch die Schafe leid tuen.

Mal schauen, was die Bahn anstellen wird, den Anschuldigungen gegen sich zu widersprechen und die Schuld weit von sich zu weisen.. Ich wünsche jedenfalls den verletzten Fahrgästen und dem Schäfer alles Gute.

XMas
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30.04.2008 12:10 Uhr von vmaxxer
 
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schaden Dafür gibt es Haftpflicht-Versicherungen... (ob die Deckung reicht ist was anderes).
Ich denke aber das die Bahn einiges an Schuld selber tragen muss. Schließlich waren die vorgewarnt (das Schaf ein paar minuten vorher)(Schafe sind Herdentiere) und sie haben die Gleisanlage nicht gesichert wie es anderswo gang und gäbe ist (Zaun). Und selbst unsere Autobahnen sind komplett eingezäunt...

Was ich aber auch noch interessant finde ist das der Zugführer nicht wenigstens vorgewarnt wurde.. "Achtung da könnten Schafe in der nähe sein, fahr da mal vorsichtiger"
Und das würde ich grob fahrlässig nennen.

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