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UN: Notfallprogramm wegen Lebensmittelkrise

Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert knapp 500 Millionen Soforthilfe für betroffene Länder der anstehenden Lebensmittelkrise. Weiterhin hat die Landwirtschaftsorganisation der UN ein Hilfsprogramm von gut einer Milliarde Euro beschlossen, damit den Bauern Saatgut geliefert werden kann.

Zusammen mit der Weltbank geht die UN nun verschärft gegen die drohende Krise an, da vor allem die ohnehin schon Schwachen bedroht seien. Das Kreditvolumen der Weltbank wurde für Landwirtschaftsprojekte verdoppelt, Schnellkredite seien ebenfalls möglich.

Grund für die Krise sind Subvention von Bio-Sprit, wachsende Energiekosten sowie eine erhöhte Nachfrage in Asien und, nach Meinung des UNO-Umweltprogrammchefs, vor allem auch Spekulationen mit Lebensmitteln. In zahlreichen Ländern gab es bereits gesetzliche Reaktionen.


WebReporter: EmperorsArm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Leben, UN, Lebensmittel, Notfall
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2008 15:25 Uhr von EmperorsArm
 
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Die Quelle beschreibt ausführlich welche Reaktionen das sind - bitte lesen. ;) Abgesehen davon ist die ganze Angelegenheit natürlich heuchlerisch. Das Problem wurde seit Jahren forciert, lokale Bauern in 3. Welt-Ländern absichtlich durch Subvention der eigenen Bauern aus dem Markt gedrängt. Diese Bauern fehlen jetzt vor Ort. Das braucht nicht in erster Linie Hilfsprogramme, sondern ein massives Umdenken in Politik und Gesellschaft - die Erkenntnis, dass wir zusammen im Boot sitzen.
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29.04.2008 20:39 Uhr von Borgir
 
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tja: die konzerne melken alle, und leiden werden halt die kleinen. dieses konzernpack gehört einfach zerschlagen, die energieversorung (genauso wie die benzinversorgung) in staatliche hände oder preislich gebunden. dann wären einige probleme weniger auf dieser welt.
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29.04.2008 22:02 Uhr von maki
 
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Tja, der Preis der "Freiheit" Damit es einem gut geht, muss es vielen schlecht gehn. Da (global) im grossen Massstab wie hier (BRD) im kleineren Massstab.

Und dort wie hier wirds irgendwann in naher Zukunft mörderisch knallen.

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