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Forschern gelingt Nachahmung der medizinischen Kräfte von Marihuana

Forschern der University von Kalifornien ist es gelungen die therapeutischen Wirkungen von Marihuana, Schmerzlinderung und die Unterdrückung von Beklemmungsgefühlen, nachzuahmen ohne dabei die medizinischen und rechtlichen Nachteile der als Droge gängigen Pflanze in Kauf nehmen zu müssen.

Der Hauptwirkstoff in Marihuana, THC, stimuliert den Rezeptor CB1 in Gehirnzellen. Der Körper selbst produziert zwei Wirkstoffe Anandamid und 2-AG, die an den gleichen Rezeptor andocken können und die selbe Wirkung wie THC zeigen, jedoch in wesentlich geringerer Form.

Den Forschern ist es nun gelungen, den Zerfall beider Komponenten durch das Verabreichen vertretbarer Dosen von phosphororganischen Nervengiften zu stoppen und die Konzentration im Körper zu verzehnfachen. Dies stellt dann eine Verstärkung der körpereigenen Schmerzhemmer dar.


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WebReporter: lordxxl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Marihuana, Nachahmung
Quelle: www.guardian.co.uk

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2008 13:42 Uhr von lordxxl
 
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Ups, da haben dann plötzlich so viele Kiffer ein Argument weniger. :-)
Na ja aber selbst eine Verzehnfachung der körpereigenen Schmerzhemmer dürfte wohl noch weit unter der Wirkung von THC liegen. Für Patienten mit chronischen leichteren Schmerzen wohl eine Hilfe, die mit den starken Schmerzen müssen wohl weiterhin illegal was dagegen tun.
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29.04.2008 15:23 Uhr von Nervender_Teenager
 
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@Autor: "Ups, da haben dann plötzlich so viele Kiffer ein Argument weniger. :-)"

Thx
You made my day!

Aber mal im ernst, es ist schon eine gute Sache sich die Schmerzlindernde Wirkung zunutze zu machen. Dennoch glaube ich nicht, dass der schädliche Anteil damit vollkommen ausgeglichen ist. Auf jeden Fall sollten die ihre Ergebnisse noch gut überprüfen bevor es auf den Makt kommt, sonst gibt es am Ende böse Überraschungen.
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29.04.2008 15:29 Uhr von miezi
 
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tse: das wirklich schädliche am kiffen ist nicht das marihuana selbst sondern der tabak, mit dem es vermischt wird....
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29.04.2008 16:01 Uhr von StYxXx
 
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Rechtliche Probleme: Ausschlaggebend waren wohl die rechtlichen Probleme. Medizinisch ist das nämlich weniger ein Problem (man muss das ja nicht als Joint rauchen ;)) und hätte wohl kaum zu einer aufwändigen Forschung nach synthetischen Stoffen geführt. Wenn man das so betrachtet, wirkt es irgendwie lächerlich. Da hat man eine Pflanze, die man leicht nutzen könnte und man kann es dann in der Realität aufgrund alter und unlogischer Regeln nicht oder nur sehr schwer.
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29.04.2008 16:03 Uhr von Pixtar
 
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NENENE: Also ein bisschen bescheuert find ich das schon: Immer wenn es um Drogen explizit Marihuana geht kommt nur Müll dabei heraus.

@ V-Power: Diese Droge ist nicht wegen dem wachsenden Konsum verboten wie du schreibst, sondern weil die Baumwollindustrie und die Hanfindustrie sich damals um ihre Produkte duelliert haben. Die Baumwollindustrie hat es geschafft Hanf als „Neger-Droge“ abzustempeln, als aggressivmachender Stimulator und ähnliches.
Daraufhin wurde Hanf verboten und es gab nur noch Baumwollkleidung. Heute gibt es so genannten Industriehanf, der für Pullover, Hosen etc. verwendet wird.

@ Autor: Ich denke das ganze sollte hier ein wenig kontrovers gehalten werden aber mit dem "Kiffer" ist dir das wohl nicht so ganz gelungen. (Dein Kommentar)
Drogenkonsument, THC-Konsument, Proband etc.
Wären jetzt mal ein paar Vorschläge für das nächste mal oder du bekennst du einfach dazu und sagt gleich Junkie, dann weiß ich auch woran ich bin.

@ tse: Was soll man sagen, das selbe Spiel wie bei V-Power !!!! Informieren !!!! Auch Marihuana ist schädlich, denn rauchen ist immer noch ein Verbrennungseffekt und dadurch entstehen Schadstoffe. Weiterhin ist bei Konsumenten die eine Bong benutzen in mehreren Fällen nachgewiesen das es zu Lungenrissen kommen kann, sprich haardünne Risse. Folge davon kann sein das einer der beiden oder gleich beide Lungenflügel kollabieren. Ein so genannter Pneumothorax entsteht.

@ all: Es ist echt kein Wunder das Marihuana immer noch keine Akzeptanz findet, denn alleine drei Kommentare haben wieder gezeigt wie wenig Leute eigentlich über Hanf wissen. Naja mich soll das nicht kümmern, denn die Leute die meinen Alkohol sei ja legal und keine Droge, vor allem keine Einstiegsdroge, wissen nicht einmal darüber bescheid: Ab welcher Menge Alkohol (Bier) sich die Substanz schädlich auf den Körper auswirkt.
Ich würde euch gerne empfehlen, sofern ihr was zu/über Drogen schreibt, informiert euch vorher erst einmal, bevor wieder irgendwelche Falschinformationen im Raum stehen und sich alle dieser bedienen.

Hält ja keiner mehr aus, das ja wie Stillepost in der Schule hier !
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29.04.2008 16:09 Uhr von syn0nym
 
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Gibts schon länger: Dronabinol: Auch eine Nachahmung der medizinischen Kräfte von Marihuana (jedoch nur teilsynthetisch). Dronabinol ist Kranken in Deutschland zugänglich und besitzt die medizinische Wirkung von THC, jedoch in abgeschwächter Form. Das führt dazu, dass viele Patienten einiges an Dronabinol konsumieren müssen um einen Effekt zu verspüren oder Dronabinol nur nutzen, um die Wirkung eines anderen Medikamentes zu verstärken.
Daher nutzen Betroffene trotzdem das illegale THC, obwohl sie den Ersatz dafür in der Apotheke bekommen würden
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29.04.2008 20:03 Uhr von Forckbeard
 
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Nervengift: Hmmmm organische Flourwasserstoffe das ist doch das zeug das bereits im mykrogramm bereich tötlich ist ne dann doch liever THc da kann man sich nicht so leicht mit umbringen
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30.04.2008 00:19 Uhr von cheetah181
 
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Forckbeard: Da steht doch nichts von Fluor oder Wasserstoff, nur von Phosphor-Verbindungen. Das wird ja auch kaum vom Konsumenten selbst dosiert werden.

Prinzipiell kannst du dich auch durch Nikotin umbringen, das ist sehr giftig. (ein starker Raucher würde durch die Menge an Nikotin die er am Tag durch seine Zigaretten aufnimmt sterben, wenn sie ihm auf einaml verabreicht werden würde.)

THC und Alkohol sind ebenfalls Nervengifte, wenn auch nicht so giftig wie Nikotin.

Die Gefahr besteht eher in der Suchtwirkung/den Nebeneffekten bei entsprechend häufigem Konsum.
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30.04.2008 13:36 Uhr von Onkel_Poppi
 
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Und was ist mit Krebs oder AIDS? Super, wieder mal was Sinnloses erfunden.
In der Welt gibt es Kinderarmut, Armut, Krebs und AIDS.

Gibt es auch dagegen ein Rezept vom Arzt?
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30.04.2008 13:54 Uhr von beXzecher
 
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hmm... wenns künstlich hergestellt wird verdient ja mal wieder jemand ohne ende dran... dabei würd es überall auf der welt wachsen...


Doch nicht alleine zum Vergnügen,
um kichernd auf dem Bauch zu liegen,
wurde THC verwendet,
noch weil es ohne Kater endet;
noch höher als die Spaß-Schlawiner
schätzten es die Mediziner!
Ja, lange war es ihr Idol,
das Tetra-Hydro-Cannabinol.
Die Wirksubstanz der Hannef-Blüten,
die die Raucher drehn in Tüten,
stand in bestem Ruf bei Ärzten,
weil sie linderte die Schmerzen,
Körper, Seele, Geist entspannte,
Übelkeit perfekt verbannte,
bei Menschen Appetit anregte
und sie in den Schlaf bewegte.
Hanf half den Müttern bei den Wehen
und Sterbenden beim Von-uns-gehen,
war im Gebrauch als Medizin,
noch mehr als heute Aspirin.
Landauf, landab war wohl bekannt,
daß Hanf den Geist und Leib entspannt.
Die Heiler ihm das Loblied singen
von China bis zum Rhein nach Bingen,
wo einst die heil´ge Hildegard
den »Cannabus« gepriesen hat.
»Nur auf die Dosis kommt es an
ob etwas giftig wirken kann«
so Paracelsus Hohenheim,
der Hanf gegen den Bronchienschleim
und viele andre Leiden setzte
und ihn als Heilkraut höchlichst schätzte.
Hanf hilft bei leichten Schmerzen schon,
erst wenn sie stärker, braucht man Mohn!
Jung bestand drauf, durch die Bank:
Freud und Reich statt arm und krank
ließ sich mit Hanf so leicht erreichen!
Doch geht man lieber über Leichen
und pumpt mit den Medikamenten
jene voll, die da Patienten!
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30.04.2008 15:51 Uhr von cheetah181
 
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Onkel_Poppi: Stimmt, am besten alle Forschungen einstellen, solange es andere Probleme gibt...
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30.04.2008 17:21 Uhr von XXXMXXX
 
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toll: Das scheint sich ja nicht wirklich gelohnt zu haben, wenn die Patienten trotzdem wieder zum Naturprodukt greifen. Die Idee, eine legale Alternative zu Cannbis zu schaffen, ist aber an sich sicherlich nicht schlecht :-)
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30.04.2008 19:52 Uhr von Eruendil
 
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Oh Mann sieht denn keiner die Ironie?

Anstatt böses Pflanzen-THC einnehmen zu dürfen, sollen die Patienten jetzt Kunst-THC + Nervengift nehmen. _ironie_ Das ist eine gute Sache, weil Nervengift + patentierbare(!) Chemikalie viel besser ist, als THC als Medikament freizugeben _ironie off_

Das kann doch nicht wahr sein. Nur weil Hanf per Definitionem BÖSE ist, müssen Menschen Gift schlucken!!!!!! Ist das irgendwie noch auch nur ansatzweise logisch???????
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30.04.2008 20:04 Uhr von MMafio
 
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@ miezi: Also mit dem Kommentar liegst du leider voll daneben. Es hat nichts damit zu tun ob man Weed mit Tabak oder ohne raucht, denn in beiden Fällen atmet man verbranntes organisches Material ein und das ist das Schädliche dran. Dies könnte man aber einfach umgehen, in dem man einen Vaporizer nutzt und es somit nicht verbrennt sondern mit Wasserdampf das THC rauszieht und einatmet. Verringert die Schädigung der Lunge um 99%. Erst informieren und dann klugscheissen ;)

Eine andere Möglichkeit wäre es in fetthaltigen Lebensmitteln zu verarbeiten wie Kekse, Butter oder Milch, da sich THC darin wunderbar auflöst. Viel gesünder und zudem ertragsreicher, da beim Rauchen nur ca. 20-30% vom THC wirklich in unserem Körper ankommt. Der Rest wird einfach wieder ausgeatmet.

Anstatt irgendwelche teuren Synthetikstoffe herzustellen, sollte man einfach den Anbau und Vermarktung für den medizinsichen Zweck freigeben und den Menschen nen Vaporizer dazu geben. Ist doch langsam eine Farce der Politik und der Historie, dass man Marihuana weiterhin so verteufelt und Alkohol jedem zugänglich macht.

Bedanken könnt ihr euch übrigens teilweise bei den Amis. Einer der Hauptgründe für das Verbot von Marihuana auf der ganzen Welt ist nämlich die Tabakindustrie und der amerikanische Staat, die sich in die Hände gespielt haben. Der Staat hat allen klar gemacht, dass es die gefährlichste Droge aller Zeiten ist und die Tabakindustrie hat als Ersatz Zigaretten an die Leutz gebracht. Damals war nämlich Weed nicht so potent wie heute und wurde halt gerne zum Rauchen hergenommen, da es um einiges günstiger als Tabak/Zigaretten war. Anstatt es richtig zu versteuern wollte die Tabakindustrie ihr Produkt durchsetzen und somit hat die Tabaklobby eine Verteufelungskampagne gegen Marihuana gestartet.
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30.04.2008 20:08 Uhr von MMafio
 
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Zusatz: Ich möchte mich übrigens dem Kommentar von pixtar anschliessen. Die Sache mit der Baumwoll- VS. Hanfindustrie ist nämlich auch einer der Hauptgründe für den Verbot von Hanf.
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01.05.2008 16:01 Uhr von Borgir
 
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nichts, aber auch gar nichts: wirkt so gut wie das original. davon abgesehen sind die medikamente der industrie auch drogen und weil nicht pflanzlich wie marihuana eben, auch schlechter für den menschen.

aber gut für die industrie: jetzt kann endlcih geld verdient werden mit einem wirkstoff, der wirkt wie thc. komisch, dass es bei forschungen bei denen es ums geld verdienen geht so schnell geht...oder fällt nur mir das auf?
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04.05.2008 14:18 Uhr von Unrealmirakulix
 
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natürlich geht´s nur ums Geld: aber so ein THC ++ verkauft sich denke ich besser in der Apotheke, wenn man keine Demos davor will...

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