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Skandal bei Schützen-Jubiläum: Referentin fordert "neuen Führer"

Skandal beim Festakt zum 100-jährigen Bestehen eines Schützenvereins: Die Schützin, die die Vereins-Chronik vortragen sollte, machte offenbar all ihrem Unmut Luft und drosch verbal auf Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose und Politiker ein. Auch forderte sie "einen neuen Führer".

Die Schützengesellschaft Feilitzsch-Trogen hatte zum festlichen Jubiläum eingeladen, in feierlichem Rahmen sollte das hundertjährige Bestehen des Vereins im Landkreis Hof in Bayern gefeiert werden.

Doch anstatt in schönen Erinnerungen zu schwelgen, waren die Festgäste geschockt von den Schimpftiraden, die sie ohne Vorwarnung zu hören bekamen.


WebReporter: lockenkopf5
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Skandal, Führer, Jubiläum, Schütze
Quelle: www.frankenpost.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2008 12:24 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+23 | -6
 
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Dem Titel nach: dachte ich, Merkel hätte den "neuen Führer" gefordert...
Die Überschrift gefällt mir nicht... :/
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29.04.2008 12:26 Uhr von Mordo
 
+6 | -4
 
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Da hat sie sich was geleistet
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29.04.2008 13:04 Uhr von Zilk
 
+26 | -11
 
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Doofes deutsches Volk: Oh weh, man soll ja die Vergangenheit nicht totschweigen, aber dass sich die Deutschen nach wie vor an so nem blöden Wort wie "Führer" hochziehen find ich traurig.

Vergangenheitsbewältigung ? Fehlanzeige.
Entweder entsetzte Panik oder unwissende Ignoranz...
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29.04.2008 13:13 Uhr von GKC04
 
+27 | -10
 
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Hmm Ich finde es unheimlich wichtig, dass man in der BRD seine Meinung frei sagen darf (zumindest sollte es so sein). Also sollte auch jeder seine Meinung sagen dürfen, ohne von allen, die es hören oder lesen auseinandergenommen zu werden. Egal ob Links, Rechts, Ausländerfeindlich, Schwulenfeindlich oder sonst was.
Power to the People :)
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29.04.2008 13:18 Uhr von GKC04
 
+17 | -17
 
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@Zilk: Klar... die bösen und bescheuerten Deutschen...
Darum wird man auch so ziemlich ständig mit der Vergangenheit verglichen. Darum haben wir genug Ausländer, die die Deutschen noch als Nazis sehen und deshalb wird man auch als Nazi beschumpfen, sobald man mal was sagt, was vielleicht nicht ganz so politisch korrekt ist...
Du hast Recht... armes deutsches Volk... aber ob es wirklich nur an den "traditionell" deutschen liegt?! Ich wage es zu bezweifeln o.o
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29.04.2008 13:20 Uhr von JustMe27
 
+16 | -4
 
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Reden sollte man nüchtern halten! nfc
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29.04.2008 13:23 Uhr von fhd
 
+9 | -3
 
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@GKC04: Jeder MUSS die Möglichkeit haben eine Meinung verbal (!) auseinanderzunehmen. Sonst hast du zwar deine freie Meinungsäusserung, die die deine Meinung aber gerne auseinander nehmen möchten wiederum nicht. Du kannst ja die Meinung nicht erlauben, allerdings die Meinung zur Meinung verbieten.

Und genau das ist passiert, jeder äussert seine Meinung. Alles Grundgerechtskonform.
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29.04.2008 13:41 Uhr von GKC04
 
+8 | -9
 
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@fhd: Es ist ein Unterscheid, ob ich meine Meinung äußere oder nur dumme Stammtischparolen von mir gebe a la "Doofes Deutschland".
Wer eine Meinung hat, sollte diese zumindest auch begründen können, statt sie nur so in den Raum zu pusten und zu hoffen, dass die Toleranz, die jemand angesprochen hat, auch für dämliches und völlig unnötiges geschwalle gilt, das weder Zusammenhang, noch Halt hat.
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29.04.2008 14:50 Uhr von terrordave
 
+6 | -4
 
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lol @ überschrift: da steht: Skandal: [...] Merkel kritisiert!! XD

naja einfach nich ernst nehmen. diese komische frau hat es in ihrem kümmerlichen leben vermutlich geistig nie höher gebracht als bis zur unterkannte fränkischer stammtische, von daher...
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29.04.2008 15:14 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -2
 
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Eine solche Meinung muß man aber nicht unbedingt im Rahmen einer Festtagsrede äussern.

Für eine Festtagsrede ausgewählt zu sein ist (fr die meisten heutzutage nicht mehr) eine gwisse Ehre, ganz sicher aber eine Verantwortung, denn man möchte da einen Rückblick und eine vereinsbezogene Rede hören, aber mit Sicherheit kein Stammtischgeschwafel.
Von daher war das Benehmen der Frau schon völlig unerhört, nur alleine vom Blickwinkel "Festtagsrede" her.

Und dann kommt noch dazu, dass eben das Gerede anscheinend völlig zusammenhanglos und hintergrundsfrei war, was dann nur noch peinlich ist, und keine Meinung darstellt, die man im Normalfall argumentativ belegen kann und zur Diskussion stellt.
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29.04.2008 15:36 Uhr von Fischgesicht
 
+6 | -9
 
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ZURECHT!!! so wie es momentan in der brd aussieht, brauchen wir auch einen neuen "führer". unzufriedenheit zieht sich übers ganze land.
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29.04.2008 15:44 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -3
 
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@ Zilk: "Oh weh, man soll ja die Vergangenheit nicht totschweigen, aber dass sich die Deutschen nach wie vor an so nem blöden Wort wie "Führer" hochziehen find ich traurig."

Grundsätzlich hast du erstmal recht, ABER nach Auschwitz hat sich eben auch leider die Sprache geändert. Die Sprache wurde von den Nazis vergewaltigt und absichtlich missbraucht.

Eigentlich belanglose Worte kann man heute nicht mehr bedenkenlos verwenden weil sie von den Nazis eindeutig missbraucht wurden.
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29.04.2008 15:48 Uhr von GKC04
 
+2 | -2
 
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@V-Power: Ja das stimmt. WO und zu WEM man seine Meinung sagt ist auch wieder eine heikle Sache. Vor allem in der Öffentlichkeit sollte man aufpassen (Politik, Reden etc.)
Aber ansonsten!? Naja man sollte vielleicht eher aufpassen WIE man sie formuliert :)
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29.04.2008 16:21 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -2
 
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@Daniel_Jackson: Ja, völlig richtig: Es gibt Momente, wo eine Meinungsäusserung absolut nichts zu suchen hat.

Sonst könnte man ja auch einen Kondolenzbesuch machen und dort über den Konkurrenzdruck im Bestattergewerbe schwafeln, oder ähnliches.
Alles zu seiner Zeit und am richtigen Ort.

Ist irgendwie aus der Mode gkeommen, im Moment.




Wenn die dame ihre Meinung kund tun möchte, kann sie ja zu einem politischen Diskussionsabend im Vereinsheim einladen. Das wäre dann der richtige Rahmen. Da bläst ihr dann auch gleich Gegenwind um die Ohren und sie kann die Diskussionsfestigkeit ihrer Thesen testen.
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29.04.2008 16:22 Uhr von diehard84
 
+4 | -5
 
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..ja ja die bayern: sind ja nach dem krieg ganz gut weggekommen mit den ammi besatzern und alles schön schnell wieder hochgekommen...die scheisse welche sie damals losgetreten haben durfte ein anderer teil deutschlands 40 jahre auslöffeln...
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29.04.2008 21:43 Uhr von Ostomius
 
+1 | -0
 
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@ diehard84: Sicher, jetzt warens die Bayern. Der Rest Deutschlands hat sich ja mit allen Mitteln gegen Adolf Hitler gewehrt und wurde von den übermächtigen Bayern brutal unterdrückt -.-
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30.04.2008 00:21 Uhr von Shoggo
 
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Öffentlichkeit: Tja, Aussagen dieser "Art" hört man immer öfter, man muss nur mal in den Städten in öffentlichen Verkehrsmitteln mal ein wenig die Ohren spitzen, da hört man so einiges von ganz "normalen" deutschen Bürgern!
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30.04.2008 17:29 Uhr von diehard84
 
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@ ostomius: von dort ist die bewegung aber ausgegangen und in den rest deutschlands getragen worden...

dort hatten sie zumindest ziemlich leichtes spiel was in anderen bundesländern nicht so leicht oder unmöglich gewesen wäre für eine solch kleine gruppe zu beginn...zB berlin oder so
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05.05.2008 15:56 Uhr von Nieselwiesel7
 
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Führer gefordert, kein Vorsitzender: Puh, das ist aber krass, und auch noch bei einem hochoffiziellen Vereinsjubiläum so was abzugeben... In der Quelle steht ja, dass die Referentin einen Führer gefordert hat, und dabei ging es nicht etwa um einen neuen Vorsitzenden... Armes Deutschland.

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