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Magazin "Focus" verteidigt Millionenabfindungen für Manager (Update)

Das konservative Burda-Blatt "Focus" hat sich in einem Artikel mit ungewöhnlich scharfen Worten gegen den Vorschlag von SPD-Fraktionsvize Joachim Poß ausgesprochen, Managerabfindungen über eine Million Euro nur noch zur Hälfte für Unternehmen steuerlich absetzbar zu machen.

Der "Focus" spricht dem Staat jede Berechtigung ab, sich in Gehaltsverhandlungen zwischen Unternehmern, Aktionären und Managern einzuschalten. Die SPD-Vorschläge "pervertieren" nach Auffassung der Redaktion deutsches Steuerrecht, weil Managereinkünfte künftig einer Doppelbesteuerung unterzogen würden.

Da der Erhalt von Abfindungen über 11.000 Euro ohnehin einer Steuerpflicht unterliege, befürchtet der "Focus" künftig eine bis zu 80-prozentige Besteuerung von Manager-Abfindungen. Dies würde Unternehmen dazu nötigen, noch höhere Abfindungen einzukalkulieren - abermals zu Gunsten des Staates.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Million, Update, Manager, Magazin, Focus
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2008 22:17 Uhr von Tong
 
+17 | -5
 
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Meinung? "Das konservative Burda-Blatt "Focus" hat sich in einem Artikel mit ungewöhnlich scharfen Worten gegen den Vorschlag von SPD-Fraktionsvize Joachim Poß ausgesprochen"

Ich glaube kaum das diese Aussagen der Quelle (Focus) zu entnehmen sind. Für mich ist die Zusammenfassung mehr eine Wertung des Autors als eine Zusammenfassung. Einiges hätte besser in einem Kommentar zur News gepasst.
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28.04.2008 22:44 Uhr von KingChimera
 
+4 | -1
 
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Hübsch Die Politik tut so als würde sie reagieren, leider Gottes am vöölig falschen Ende.
Was bringt es den Arbeitern wenn ihr Chef jetzt nur noch 5 Mio. Abfindung kassiert? Auch von 5 Mio. kann man ein prima Leben führen.
Wichtiger wäre es wenn der Arbeitnehmer mehr am Erfolg der Firma beteiligt wird, und demnach am Ende des Monats mehr in der Tasche hat.

Sollte sowas mal existieren dürfen Manager von mir aus gerne zig Mio. kassieren. Aber solange das nur so zu Stande kommt das Arbeitnehmer entlassen werden, oder die Gehälter nach unten "korrigiert" werden ist das eine Sauerei.

Servus, greetz KingChimera
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28.04.2008 23:00 Uhr von artefaktum
 
+9 | -7
 
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@Reinhard Pfaffenberg: "Doch “Soziale Gerechtigkeit” ist die Maske des Neid."

Und "Neid" ist das Todschlagargument derjenigen, die keine Argumente haben.

Denk dir mal was Neues aus.
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29.04.2008 00:42 Uhr von FyodorS
 
+7 | -5
 
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manager: arbeiten hart ... und haben viel drauf ... wieso sollten die dann nen kleinen lohn bekommen.... oder kleine abfindungen .. ausserdem sind das privat unternehmen .. da kann sich der arbeitgeber ja wohl aussuchen wieviel er ihm blechen will ...
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29.04.2008 00:55 Uhr von Nocverus
 
+1 | -5
 
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habt ihr gelesen ?
die steuern darauf, sind "ängste" von Focus..

ja jaaa, sie arbeiten hart, blaa blaa - leute feuern sit auch sone arbeit ...

sone harte arbeit das der STEUERZAHLER, (der zuvor noch von dem a**ch entlassen wurde) soll auch noch dafür zu 100% aufkommen, wenn der idiot von manage die firma doch noch in den sand setzt !?

Primär geht es darum, dass dies eben NICHT mehr der Fall sein soll!
Wieso sollen WIR ( NICHT! die firma - die bekommts ja von UNS wieder zurück ) abfindungen zahlen ?
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29.04.2008 01:06 Uhr von lordxxl
 
+3 | -1
 
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arbeiten hart: Klar, wer hart arbeitet hat mehr verdient. Und wenn sie 10 mal soviel arbeiten wie ein Facharbeiter haben sie auch 10 mal soviel verdient. Und was bekommen sie?
Ups... ca 80 mal soviel. Das doch fair...
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29.04.2008 02:11 Uhr von C. Lehr
 
+5 | -0
 
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es bringt niemandem was, wenn Manager weniger verdienen...
deswegen verdienen die Angestellten noch keinen Cent mehr...

Das soll nur von der völlig inkompetenten Arbeit ablenken, die unsere werten Politiker abliefern....

Schön mal en paar ordentlich populistische Forderungen raushauen...
Könnte ja ein paar Prozentpunkte bei der nächsten Wahl bringen...
Und lenkt davon ab, dass man die letzten paar Jahre nur ineffizienten Scheiss veranstaltet hat...
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29.04.2008 03:07 Uhr von Rallozek
 
+3 | -1
 
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Robin Hood? Also die Sache mit "nehmt den Reichen" haben sie ja schonmal drauf, nur "gebt den Armen" müssen wir nochmal üben liebe Politiker.

Klar, Manager verdienen unverschämt viel Geld (zumindest aus Sicht von 99% der Bevölkerung) aber das heißt noch lange nicht, dass man bei ihnen melken darf bis nichts mehr rauskommt. Wie viel von diesem Geld wirklich Verdient ist, steht auf einem anderen Blatt, aber man nicht immer nur nehmen, besteuern, am falschen Ende subventionieren etc pp.

Wenn der Mindestlohn durchgesetzt werden würde (wird er aber nicht) dann hätte sich das mit den hohen Abfindungen auch gegessen, weil ein Unternehemen sich diese nicht mehr in dem Maße leisten kann, aber wer will das schon?
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29.04.2008 09:45 Uhr von RealSausi
 
+2 | -0
 
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@ Juda II: Du hast recht:
Klaus Zumwinkel - Post - 65 Jahre
Ferdinand Piëch - Porsche - 71 Jahre
Ingvar Kamprad - IKEA - 72 Jahre
Dieter Zetsche - Daimler - 55 Jahre
Reinhold Würth - Würth - 73 Jahre
Hans-Werner Hector - SAP - 68 Jahre
Hans-Joachim Körber - Metro - 62 Jahre
Erich Stamminger - Adidas - 51 Jahre
Jürgen Hambrecht - BASF - 62 Jahre
Werner Wenning - Bayer - 62 Jahre
Norbert Reithofer - BMW - 52 Jahre
Peter Löscher - Siemens - 51 Jahre

Alle völlig ausgebrannt, die Jungs!

Hingegen:
Lars Windhorst - Windhorst AG - 32 Jahre
Bastian Königsmann - Rail-Service-Bremen - 26 Jahre
Franjo Poth - Maxfield - 39 Jahre

Die sind völlig abgebrannt :)
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29.04.2008 09:46 Uhr von Mordo
 
+0 | -0
 
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Ich fände es fair, wenn bei einem Manager, der (vll. sogar wissentlich) Mist gebaut hat, die Abfindung und die Schadenssumme gegeneinander aufgerechnet würden.
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29.04.2008 10:19 Uhr von hpo78
 
+2 | -1
 
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Focus ist etwas in meinem Ansehen gesunken....

Unser Prof. für VWL predigt jede Woche das Lied vom Aufschwung. Menschen die Millionenbeträge verdienen, geben IM VERHÄLTNIS weniger aus als "Normalverdiener" (viel einkommen = viel ausgeben, bleibt aber mehr von übrig als: wenig einkommen -> fast alles ausgeben müssen). Ergo fehlt Unternehmen diese Nachfrage -> Konjunktur fällt geringer aus.
Seiner Ansicht nach schadet dies also der Gesamtwirtschaft, von anderen Begründungen mal abgesehen.

Aus meiner Sich ist aber nicht zu rechtfertigen wie jemand ein Unternehmen gegen die Wand fährt und dann noch Millionenbeträge an Abfindung kassiert. Das passiert ständig.
Millionenbeträge sind für mich sowieso schwer zu rechtfertigen. Aus welchen Grund "verdient" es jemand, soviel mehr zu bekommen als ein anderer Arbeitnehmer?
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29.04.2008 15:52 Uhr von oneWhiteStripe
 
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focus. mehr muss man nicht schreiben....wer denkt dabei nicht an den fetten markwart. und seine dementen publikationen.

Focus ist nicht seriös.
welches magazin ist das schon...nur wenn ich mir den focus durchblättere...dann wirkt das wie ne grosse,bunte powerpointpräsentation.

kritisch ist dieses blatt nur bei allen die links der CDU/CSU beheimatet sind...

focus ist die bild für den "gehobenen" anspruch. leute die neben den zahlen ihrer aktien auch mal ein päarchen titten sehen wollen...
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30.04.2008 10:39 Uhr von Kingbee
 
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@Judas und andere Traumtänzer hier: Ich lach mir ´nen Ast....

Einer (Judas) schreibt hier, die "Manager" seien mit 40 ausgebrannt....

Habt Ihr mal geschaut, wie alt die Knacker sind, die so richtig absahnen? Mindestens 55 und weit drüber.

Und das mit dem "vielen arbeiten" halte ich für ein Gerücht.

Ich selbst weiß genau, das viele richtungsweisende Anbahnungen usw. z.B. während einer Partie Golf oder in der Bar (beim Dinner usw.) getroffen werden.

Merke: Je weiter oben, je kürzer die Arbeitszeit.

Übrigens ein System, das auch ein gewisser Adolf H. aus Österreich gern angewandt hat.

Bei ihm hat´s allerdings nicht so richtig funktioniert....

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