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Joachimsthal: Freigelassener Triebtäter flüchtet vor Einwohnern in Psychiatrie

Seitdem der durch eine Justizpanne vor zwei Wochen freigekommene Serienvergewaltiger Werner K. sich in dem brandenburgischen Dorf Joachimsthal niedergelassen hatte, hagelte es wütende Proteste und Demonstrationen der Anwohner.

Aufgrund des massiven öffentlichen Drucks hat sich der 49-Jährige nun selbst in eine geschlossene Anstalt in Brandenburg/Havel begeben. Von dort aus wurde er in eine namentlich nicht bekannte Psychiatrie gebracht, wo der noch immer gefährliche Triebtäter eine bisher abgelehnte Therapie machen will.

K. hat bereits 22 Jahre wegen Sexualstraftaten in Haft verbracht. Er sollte ursprünglich nach Verbüßung seiner letzten Haftstrafe in die Sicherungsverwahrung überstellt werden. Dies wurde vom Bundesgerichtshof aufgrund eines Verfahrensfehlers des Landgerichts Frankfurt (Oder) jedoch abgelehnt.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Psychiatrie, Einwohner, Trieb
Quelle: www.morgenpost.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2008 19:39 Uhr von divadrebew
 
+0 | -0
 
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Die BILD (und ebenso SN) hatten vor vier Tagen schon einmal darüber berichtet, dass K. angeblich aus Joachimsthal geflohen sein soll. Damals kamen aber umgehend die Dementis von Justiz und Polizei: K. würde nach wie vor in dem Dorf wohnen, und die Proteste gingen weiter. Die Joachimsthaler wird es sicherlich freuen, dass der Serienvergewaltiger endlich eingesehen hat, dass diese Situation für alle Beteiligten untragbar war.
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28.04.2008 20:44 Uhr von psychokind123
 
+8 | -1
 
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Sehr gut: Jetzt dürfen die Bewohner bloß keine Gnade zeigen! Wenn er zurückkommt gleich wieder rausjagen!
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28.04.2008 21:10 Uhr von HOCICO
 
+3 | -3
 
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wieso kommen solche leute: eigentlich in haft/psychatrie? das psychatrie nix bringt is uns ja schon mehrmals bewiesen worden. wieviele triebtäter sind dank "guter sozialer prognosen und dem erfolgrichen abschluss einer therapie" wieder auf die bevölkerung losgelassen worden?

also wenns nach mir ginge... ich würde solchen gestalten einen arbeitsplatz schenken... 40-std.-woche?haha.. urlaub? haha! dieser arbeitsplatz wäre ziemlich sicher, den er würde von bluthunden und scharfschützen bewacht werden.....
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28.04.2008 21:19 Uhr von NiGakki
 
+6 | -10
 
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Und wer darf für die Kosten aufkommen? Der liebe Steuerzahler.

22 Jahre, das hat nen batzen Geld gekostet, und dazu ging es ihm besser geht als so manch anderem. Und nun noch eine gesponsorte Therapie.

Naja bleibt zu hoffen das die ausversehen die Beruhigungsspritze mit Zyankali verwechseln.
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28.04.2008 22:57 Uhr von The Roadrunner
 
+4 | -0
 
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Ni Gakki: 20 Polizisten sollen fuer ihn abgestellt: worden sein; und das nur fuer seinen Schutz vor uebergriffen aus der Bevoelkerung; was kostet da wohl jetzt mehr?!

BTW das ganze ist auch noch darauf zurueckzufuehren, dass er wegen der letzten Straftat (im Jahre 1999) angeklagt worden ist. Dann kam heraus, dass er 4 Jahre zuvor schon mal eine Vergewaltigung begangen hatte, die Staatsanwaltschaft aber wegen der Vergewaltigung 1995 kein Verfahren angestrebt hat, weil _kein_ hoehres Urteil als die 9 Jahre zu erwarten waren und die Richter jetzt den Antrag auf Sicherungsverwahrung abgelehnt wurde, weil eben das Verfahren wegen der Vergwaltigung von 1995 _nicht_ angestrebt wurde. Super Justiz und Staatsanwaelte - PENNER (sorry, aber anders kann man das nicht sagen).
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29.04.2008 13:24 Uhr von BornSlippy
 
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boah: mir geht diese "stellt-ihn-an-den-pranger" mentalität ziemlich auf den senkel.....

(und ja ich habe kinder)
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29.04.2008 16:50 Uhr von DarkDiabolus
 
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Ich finde es über trieben: wie ihr reagiert er ist doch auch nur ein Mensch mag doch sein das er viele schlimme sachen gemacht hatte aber in den letzen 22Jahren hat er nicht ein bissel scheisse machen koennen ich bin der meinung man sollte auch solchen Menschen eine Chance geben ich selber finde es auch erniedrigend wenn andere Leute über einen selbst enscheiden koennen man sollte da schon ehr manche Politiker weg sperren dann das was die machen mit uns allen ist nicht mehr TRAGBAR!
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30.04.2008 17:53 Uhr von XXXMXXX
 
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Geht doch: Is doch gut, wenn er auf öffentlichem Druck sich endlich in die Therapie begibt. Ihn mit dem Tod zu bedrohen finde ich zwar maßlos übertrieben, aber grundsätzlich hatten die Proteste doch einen positiven Effekt. Hoffentlich kann er in der Therapie wieder zur Besinnung kommen. Hoffe das dieser Fall auch anderen Triebtätern zeigt dass man als Pädophiler psychologische Hilfe braucht
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04.05.2008 14:15 Uhr von Unrealmirakulix
 
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vielleicht: hilft das ja ein wenig die Ausbreitung solcher Entartungen zu verhindern oder sogar dieses kranke Gedankengut auszulöschen (nur das Gedankengut, ich will nicht radikal werden).

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