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Wien: Natascha Kampusch hat den Inzestopfern von Amstetten Hilfe angeboten

Wie die 20-jährige Natascha Kampusch in einer am heutigen Montag verbreiteten Nachricht erklärte, hatte sie der heute 42-jährigen Tochter des Vergewaltigers und den drei Kindern sowohl ein persönliches Gespräch als auch finanzielle Hilfe angeboten.

Sie kenne aus eigener Erfahrung die Lage, wenn man isoliert von der Außenwelt leben musste. Die monetären Zuwendungen will Kampusch aus dem Spendentopf des geplanten Hilfsfonds den Opfern zur Verfügung stellen.

Natascha Kampusch war von ihrem Entführer Priklopil im Jahr 1998 verschleppt worden und konnte im August 2006 ihrem Peiniger entkommen. Dieser verübte darauf Suizid (SN berichtete über beide Fälle).


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hilfe, Wien, Inzest, Natascha Kampusch
Quelle: www.baz.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2008 16:55 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Nachdem im Fall Kampusch sich die Angelegenheit bis in die höchsten politischen Ebenen fortsetzte und auch Ermittlungspannen zu Tage getreten sind, finde ich es gut und mutig von der 20-jährigen, jetzt ihre Hilfe anzubieten.
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28.04.2008 17:53 Uhr von coolio11
 
+5 | -2
 
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Irgendwie habe ich mir das gedacht: ich habe den Fall Natascha Kampusch von 2006 an sehr aufmerksam verfolgt. Und als ich gestern von diesem unfassbaren Inzestfall in Amstetten hörte, war einer meiner ersten Gedanken: Frau Kampusch wird ihre Hilfe, insbesondere auch finanzielle Unterstützung anbieten.
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28.04.2008 18:38 Uhr von bauernkasten
 
+4 | -2
 
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Eigentherapie: Natascha Kamuschs Angebot ist sicherlich ein Schritt zur eigenen Vergangenheitsbewältigung. Zu sehen, dass es Menschen gibt, die wahrscheinlich noch mehr und viel länger gelitten haben als sie selbst, mag ihre Seele trösten.
Ob sie jetzt im Akutfall irgendeine Hilfe sein kann, sei dahingestellt. Es handelt sich wohl im aktuellen Fall um menschliche Wesen, die man vollends des Menschseins beraubt hat. Kampuschs Erfahrungen sind den armen Geschöpfen wahrscheinlich erst in Jahren eines Vergleiches wert.
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28.04.2008 19:40 Uhr von Nordwin
 
+3 | -0
 
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muss zwar zugeben das ich von dem Medienrummel um Kampusch wirklich genervt war (hatte irgendwie das gefühl das die jemand unbedingt ausbeuten will), aber wenn dann im endeffekt das geld was dadurch zusammengekommen ist (bzw. ein teil) für sowas verwendet wird ist das als durchaus positiv anzusehen
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28.04.2008 20:26 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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was soll: denen denn das geld nutzen? die haben die hölle durchgemacht und werden niemals "normal" leben können.
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28.04.2008 21:19 Uhr von cyrus2k1
 
+4 | -8
 
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Mediengeil: Der Kampusch traue ich nicht über den Weg, die hatte ihre PR-Kampagne doch schon vor Ihrer Flucht bis ins Detail durchgeplant, war mit Ihrem "Entführer" zig mal beim Einkaufen beobachtet worden, und hat seitdem Unsummen an Geld verdient mit ihrem "Schicksal". Jetzt der nächste, geschickte Schachzug.
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28.04.2008 21:46 Uhr von Laboras
 
+4 | -8
 
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Da hat er recht: Ich sehe das ähnlich wie cyrus2k1.
Ich hab sowas ähnliches schon im Artikel zum Inzestfall selbst geschrieben, hier passts wohl besser hin:
Wenn Frau Kampusch durch ihr eigenes Leid unbedingt Geld verdienen muss hat das für mich einen komischen Beigeschmack, aber ich kanns ihr ja schlecht verbieten.
Aber das find ich is ganz unten, die hat das gesagt um sich wieder für Interviews und Fotos in Zeitungen und im Fernsehen bezahlen zu lassen. Ich glaub der das nur wenn die alles was die dazu sagt / tut honorarfrei macht.

Klar wird mein Kommentar jetz ins minus geschossen, aber denkt trotzdem mal drüber nach.
Danke.
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28.04.2008 23:12 Uhr von coolio11
 
+5 | -0
 
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@cyrus2k1: "...die hatte ihre PR-Kampagne doch schon vor Ihrer Flucht bis ins Detail durchgeplant..."
Wie kommst du auf so einen Unfug, welche Quelle legst du dieser Aussage zugrunde?
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29.04.2008 06:55 Uhr von teddy714
 
+2 | -0
 
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ich finde es super: von Frau Kampusch. Sie kann in der Tat für die ganzen Opfer eine sehr große Hilfe in der Verarbeitung sein. Ich denke das sie mehr Hilfe und Unterstützung sein wird als irgendein Psychologe da sie selbst betroffene ist und so vielleicht besser Zugang zu den Opfern bekommt. Bei den Psychologen hoffe ich das die Opfer nicht an welche geraten die in erster Linie ihre eigene Medienpräsenz sprich eigene Werbung sehen sondern an welche die eine ehrliche und tatsächliche Hilfe leisten.
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29.04.2008 07:49 Uhr von Haci
 
+0 | -7
 
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Sowas ist nur den Österreichern zuzumuten ! Das ist die Schande für das Land. Ich würde mich in Zukunft schämen als Österreicher kund zu geben. Sowas kann auch nur in Österreich passieren.
Eine kleiner Erinnerung : "Hitler war auch Österreicher".
Das sagt mir schon alles.
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29.04.2008 07:57 Uhr von coolio11
 
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@Haci: ich habe auf SN selten eine derart törichte, unqualifizierte Meinungsäußerung gelesen wie deine von 7.49 Uhr. So ein dummes Geschwätz!
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30.04.2008 09:02 Uhr von coolio11
 
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@cyrus2k1: du bist mir noch eine Antwort schuldig. Du hast die Behauptung aufgestellt, Frau Kampusch habe vor zwei Jahren "...ihre PR-Kampagne doch schon vor Ihrer Flucht bis ins Detail durchgeplant..."
Weil ich diese Unterstellung für vollkommen abwegig und töricht halte, habe ich dich gefragt, wie du auf so etwas kommst, auf welche Quelle du dich dabei beziehst.

Ich erlebe immer wieder, dass Frau Kampusch irgendwelche abstrusen, frei erfundenen Absichten und Motive unterstellt werden - und sobald man konkret nachfragt, ist Sendepause. Man bekommt einfach keine Antwort. Bis beim nächsten Mal wieder eine Fantasiebegabter sich irgend einen Müll aus den Fingern saugt.
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02.05.2008 06:11 Uhr von GrafBumsti
 
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@Haci: Was kann ich als Österreicher dafür das in meinem Land sowas passiert?
Was kann ich mit 40 dafür das es Hitler gab?
Für dich sind wir alle nazistische inzestler. oder wie soll man deinen Komentar verstehen?
In Frankreich ist gestern auch ein Inzestfall bekannt geworden.
Was sagst du dazu?
Besser mal vor der eigenen Haustüre kehren.
Schau dich mal im eigenen Land um (wenn du überhaupt Deutscher bist)
Sorry an die andern Deutschen hier, aber das musste jetzt sein

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