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ICE-Unglück: Lokführer des Rettungszugs war betrunken

Jetzt ermittelt die Bundespolizei: Einer der beiden Fahrzeugführer, die mit Rettungsloks von Würzburg aus nach dem ICE-Unglück bei Fulda im Einsatz waren, soll betrunken gewesen sein.

Die Bundespolizei hat sich nun auch in die Rettungsaktion eingeschaltet und ermittelt wegen des Verdachts auf Gefährdung des Bahnverkehrs.

Ein Hinweis brachte die Bundespolizei erst in die Spur: Danach wurden die beiden Lokführer auf dem Rückweg von Fulda nach Würzburg überprüft. Welche Menge Alkohol der Mann getrunken hatte, ist noch nicht bekannt.


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WebReporter: lockenkopf5
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Rettung, Trunkenheit, Unglück, ICE, Lokführer
Quelle: www.frankenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2008 16:47 Uhr von pippin
 
+0 | -4
 
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Na prima: Wahrscheinlich hat der "Gute" gedacht, er betrinkt sich vorher lieber, falls es doch Tote gegeben haben sollte.

Also sollte etwas dran sein, an den Vorwürfen, dann hat er eine Strafe verdient, denn die Opfer des Zugunglücks hatten ja schon genug zu verkraften, ohne dass sie auch noch durch einen betrunkenen Lokführer weiter in Gefahr gebracht zu werden.

@autor: Im letzten Absatz sollte es wohl eher "auf die Spur" heißen, oder sehe das nur ich so?
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28.04.2008 17:52 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
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Ja und nein: Prinzipiell ist es ja schön, überhaupt so schnell Lokführer zu bekommen, die den Einsatzzug fahren, ... bei der heutigen Personaldecke.
Und was genau heisst "betrunken"?
Ohne den genauen Promillewert ist ein Urteil da schwierig.

Wenn der 0,7 Promille hatte und ruck-zuck vor die Wahl gestellt wird "fährst Du oder fährst Du nicht, dann habe ich Verständnis dafür, dass er sich sagt "ich fahre, weil Ersatz für mich zu lange dauert".
Es kommt auf die Umstände an.

Im Fall des Falles lasse ich mich, falls nötig, auch lieber von einem völlig betrunkenen Chirurgen operieren, als gar nicht.
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28.04.2008 21:49 Uhr von jsbach
 
+0 | -1
 
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Ohne es genau zu wissen: Gibt es bei den Lokführeren wie bei Piloten nicht die Regelung 1-2 Tage vorher keinen Alkohol zu trinken?
Wenn ich schon Bereitschaftsdienst habe, dann noch ein kleines Bierchen, dass kann schon reichen...
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29.04.2008 10:40 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@jsbach: Die Frage ist, ob überhaupt für diesen Sondereinsatzzug regelmässig Lokführer im Bereitschaftsdienst sind, oder ob einfach Lokführer, die auf dem Zug zwar ausgebildet sind (jeder Lokführer muß ja auf der Lok, die er bewegt, ausgebildet sein), aber ansonsten im Normaldienst stehen, im Bedarfsfall denZug fahren.

Beim letzeren Szenario kann es dann sien, dass ausser einem kurz zuvor nach Hause geschickten Lokführers gerade keiner frei ist. Und das der dann vielleicht schon was getrunken hat, wäre nicht so ungewöhnlich.
Viele Leute trinken gemütlich etwas, wenn sie in Erwartung eines freien Tages sind.
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08.05.2008 10:36 Uhr von Tabernaer
 
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Vorurteile: Also, um mal mit diversen Vorurteilen aufzuräumen:

Für diese Rettungszüge gibt es auf den Bahnhöfen wo diese stationiert sind, eine 24h Bereitschaft mit Lokführer. Die Bahn möchte hier kein Risiko eingehen.
Bei Bränden im Tunnel oder in schwer erreichbaren Streckenabschnitten, müssen zusätzlich noch speziell ausgebildete Leute an bord des Zuges sein. Dazu gehören u.a. Feuerwehrleute.

Für Lokführer gilt während des Dienstes eine NULL KOMMA NULL PROMILLE Grenze. Das ist so im Arbeitsvertrag festgelegt. In der Regel halten sich die Lokführer auch daran. Ausnahmen gibt es aber immer wieder.

Es gibt genau wie bei LKW-Fahrern Lenkzeiten, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind und nicht ohne triftigen Grund überschritten werden dürfen. So der betreffende Lokführer seine Lenkzeit doch überschreiten soll/muß, wird das nachweislich dokumentiert.

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