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Welternährungsprogramm: Über 100 Millionen Menschen vom Hunger bedroht

In Anlehnung an die Tsunami-Katastrophe 2004 vergleicht das Welternährungsprogramm (WFP) die Folgen der Lebensmittelkrise als "stillen Tsunami". Die Lage wird sich zunehmend verschlechtern, da das WFP durch die gestiegenen Kosten gezwungen ist, laufende Programme einzustellen.

Die steigenden Lebensmittelkosten könnten bei mehr als 100 Millionen Menschen auf der ganzen Welt zu ernsthaften Ernährungsschwierigkeiten führen.

Sheeran vom WFP sagt: "Es ist wichtig, dass die Welt die Bedeutung der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelversorgung erkennt".


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Million, Mensch, 100, Hunger, Welternährung, Welternährungsprogramm
Quelle: www.eichsfelder-tageblatt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2008 11:24 Uhr von artefaktum
 
+7 | -2
 
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Das sind die Folgen des internationalen "Frei"handels, der Wohlstand für alle bringt ;-)

Fehlt nur noch der Spruch eines liberalen Besserwissers aus der Ersten Welt der erklärt dass der der verhungert, selbst dran schuld ist.
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28.04.2008 11:30 Uhr von Funky-Brain
 
+7 | -0
 
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Nicht WIR aber einige! Man sollte das Problem weniger Global sehen. Es sind doch immer wieder die Spekulanten und Börsianer, die auf Grund von Profiten die Preise künstlich nach oben schnellen lassen. Auch Herr Gabriel mit seiner vollkommen verplanten Umweltpolitik und der Massenhafte Verlust von Grundnahrungsmittel und Anbaufläche für die Herstellung von Bio-Sprit trägt dazu bei, das die Menschen die nicht in der Lage sind, sich gegen diesen Wahnsinn zu wehren, datunter leiden werden. Arme Länder haben eben keine Lobby. Durch den Subventions-Wahnsinn ist doch jetzt schon alles in der Kontrolle Weniger zum (angeblichen) Wohl Aller.
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28.04.2008 11:32 Uhr von :raven:
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: Diese Besserwisserin hatten wir schon.
Inwiefern das Merkel liberal ist... na ja egal..

http://www.shortnews.de/...
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28.04.2008 11:35 Uhr von soadillusion
 
+1 | -0
 
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Biosprit hauptsache wir bekommen den Biosprit damit für was für den "Klimawandel" machen können.
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28.04.2008 11:41 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@:raven: Danke. So langsam kennt man ja seine Pappenheimer. Das Nahrungsmittel auch Spekuklationsobjekt sind, scheint bei unserer Kanzlerin wohl noch nicht angekommen zu sein.
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28.04.2008 11:49 Uhr von exekutive
 
+4 | -1
 
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die ganze: thematik ist schon seit weit über 50 jahren bekannt...

sprich, man hätte schon vor über 50 jahren dinge in die wege leiten können, das die länder für die zukunft genug lebensmittel haben bzw. das alle länder zumindest in bereich der lebensmittel von einander unabhängig und autark sind

aber nein, man tut sich besser wenn man solche thematiken einfach verschweigt, schließlich können die transkontinentalen konzerne mehr geld verdienen, wenn sie zb. in asien einige millionen menschen fürn appel und nen ei reis anbauen lassen und jenen für das hundertfache in den reichen industrie ländern an die strunzdummen kühe (wir) verkaufen

zumal ist hunger eine kühl berechnete massenvernichtungswaffe, welche willentlich in 3. welt länder angewendet wird, damit die bevölkerungen nicht zu riesig werden

( siehe z.b. jean ziegler "das imperium der schande" )

alleine dadurch sind bis jetzt wahrscheinlich schon über 100 millionen menschen umgebracht worden (wären alle güter gerecht verteilt müsste heutzutage kein mensch mehr hunger leiden)

die nazis waren im gegensatz zu der heutigen totalitären finanzelite die reinsten unschulds engel...

aber wer will das denn überhaupt wissen.. was interessiert es die leute, das das kapital die größten verbrecher der menschheitsgeschichte sind, und das ich jene auch noch unterstütze, wenn ich waren von jenen inbegriffenen transkontinrentalen konzernen kaufe bzw. mein geld auf der bakn habe bzw. in der börse investiert habe..

aber hauptsache ich kann mein gewissen in sachen china-tibet konflikt reinigen bzw. mich lauthals über rechtsradikale aufregen...

einfach nur noch erbärmlich..

und all das ist nur ein tropfen auf dem heißen stein.. den in wirklichkeit ist noch alles um ein vielfaches gravierender

da ist die gezielte ausrotten durch hunger nur ein monstrum von tausenden um die weltbevölkerung unter kontrolle zu halten

aber was solls.. rufft ruhig weiterhin, das jegliche an licht gebrachten wahrheiten als verschwörungtheorien verklärt werden...

die welt können wir leider für euch nicht ändern.. denn das müssen wir gemeisnam tun.. aber solange sich alle noch wie geistigbehinderte affenkinder benehemen, werden wir weiter auf die große mauer mit 200 sachen zu rasen..

und dann wird der turm zu babel fallen
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28.04.2008 11:55 Uhr von anilingus
 
+5 | -2
 
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zuviele menschen? hat mal jemand darüber nachgedacht?

einfach mal die hose zu lassen und sich nicht wie karnickel mehren!

nein, ich bin kein philantrop - und nun her mit den -
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28.04.2008 14:11 Uhr von KingPR
 
+1 | -3
 
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Natürlich: ich habe einmal gelesen, dass die Welt schon einen großen Teil ihrer maximalen Leistungsfähigkeit erreicht hat (Ackerboden).
Und da die ganzen Armen Menschen "da unten" ja immer jeweils zwischen 8 und 20 Kinder zeugen muss die Ernährungskatastrophe sich zwangsläufig verschlimmern.

Irgendwann wird man aufhören Fleisch zu verzehren, da 1 Kilo Fleisch 4 Kilo Mais braucht um erzeugt zu werden. Doch auch das kann den Kollaps nur hinauszögern.
Teile der Welt werden eines Tages extrem unter den Folgen dieser Kriese leiden müssen. Und zwar die Verursacher, die Armen.
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28.04.2008 14:34 Uhr von Funky-Brain
 
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@ KingPR: Ach.... die Armen sind also die Verursacher. Wo kämen wir denn dahin, wenn wir denken würden, das z.B. in Brasilien die Bauern Ihr Land verlieren, damit das Land seine Bemühungen an die Weltspitze der Bio-Sprit Hersteller schneller ausbauen und erreichen kann. Oder das in den Dritt-Welt Ländern immer weniger Ackerland zur Verfügung steht, und das wenige Wasser durch die westliche Industrie immer weiter verschmutzt wird. Oder das die Bauern in den Reis-Anbaugebieten Ihre Nahrungsmittel verkaufen müssen und das in den Mengen das nicht mal die eigene Familie überleben kann. Ach ja.. Die haben ja den Preis für Reis selber verdoppelt, damit sie sich auf den Märkten nicht mal das nötigste selber kaufen können. Und das die in großen Familien leben ist natürlich auch extrem assozial für europäische Verhältnisse. Hier bekommst du ja auch das Geld vom Staat und musst nicht auf deine Kinder hoffen die in der Mehrzahl auf den Feldern verheizt werden und eine kleine Hoffnung für die Versorgung im hohen Alter darstellen.. Man sollte sich schon genauer mit den Themen befassen bevor man in der üblichen Polemik äußert. Es könnte alles so schön sein! ... Einfach weiter Bild lesen.. Kopf nicht einschalten und den Horrizont am Ortschild ausblenden.

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